Wenn WBC-Weltmeister Vitali Klitschko am Samstag in Moskau in den Ring steigt, dann glaubt niemand an eine Niederlage. Der Gegner, Manuel Charr, ist einfach zu unbekannt und unerfahren. Die Aussagen des Deutsch-Libanesen tragen nicht dazu bei, dass sich die Vorhersagen für den Kampf ändern. "Charr soll endlich aufhören, so devot zu sein. Sonst glaubt doch niemand, dass es ein ernsthafter Kampf werden wird", sagte Klitschko-Manager Bernd Bönte im Juli laut Hamburger Abendblatt. Manuel Charr redet Vitali Klitschko brav mit "Herr Klitschko" an und nennt ihn sein großes Vorbild. Dennoch hofft er auf die Überraschung. Der Kampf gegen den älteren der beiden Klitschko-Brüder ist für Charr "die Chance, die ich brauche, um bekannt zu werden. Er ist der Lohn für viele Jahre Arbeit", so Charr laut welt.de. Klitschko-Coach Fritz Sdunek glaubt nicht an den Herausforderer, den sich das Klitschko-Management als Gegner ausgesucht hat. "Manuel ist ein Träumer, der sich manchmal überschätzt", so Sdunek, der Charr zu Universum-Zeiten betreute.
Letzter Kommentar:
Armando schrieb am 05.09.2012 22:37
Ach, eigentlich müsste man hoffen, dass Charr gewinnt, dann wäre wieder mal Rambazamba im Schwergewicht, Ende Langeweile, Punkt. Ich bin nicht Fan von ihm, aber so kann es doch auch nicht weitergehen...



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