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Kompakt: Falscher Platz auf falscher Piste

Zu den Kommentaren0 Kommentare   |   Quelle: sportal.de
18. Januar 2016, 16:30 Uhr
Wintersport Kompakt
Neureuther verpasste das Podium

Felix Neureuther bemängelt nicht optimal angepasstes Material beim Slalom- oder auch nicht Slalom-Weltcup in Wengen. Peter Prevc wird nur vom Wetter gestoppt. Viktoria Rebensburg feiert eine Auferstehung nach Jahren, Severin Freund nach ein paar Stunden. Außerdem: Durchgehend Edelmetal im Rodeln, Bärendiest und Heimpremiere im Biathlon und norwegische Super-Ski.

Frau des Wochenendes

 

"Mega happy", war Viktoria Rebensburg am Sonntag in Flachau. Und auch DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier attestierte der Bayerin eine "souveräne Vorstellung". Alles andere als souverän waren allerdings die letzten drei Jahre von Rebensburg: So lange ist ihr letzter Weltcup-Sieg nämlich schon her. Überhaupt warteten Deutschlands Alpin-Asse seit Januar 2014 auf einen Sieg. Den letzten fuhr eine gewisse Maria Hölf-Riesch bei der Abfahrt in Cortina ein.

Nun sollte es also endlich mal wieder reichen: Mit einer Sekunde Vorsprung deklassierte Rebensburg die Konkurrenz auf die Plätze. Während sich Lindsey Vonn und Co. auf der anspruchsvollen Piste in Österreich mehr um sich selbst drehten, anstatt die Slalomstangen zu umfahren, trotzte Rebensburg Schneefall und schlechter Sicht und fuhr zwei starke Durchgänge die steile Piste herunter. Einzig die junge Ana Drev konnte da noch mithalten, war im ersten Durchgang sogar winzige vier Hundertstel schneller. Im zweiten Durchgang musste aber auch die unerfahrene Slowenin Lehrgeld zahlen. Und so kam schließlich auch ein zufriedener Maier zu seinem Fazit: "Das war tipptopp."

Mann des Wochenendes: Peter Prevc

Zugegeben, dieser Tage Peter Prevc als Mann des Wochenendes auszuzeichnen, zeugt von wenig Kreativität. Doch was soll man machen, wenn der Alleinherrscher des Skispringens einfach immer neue Sphären erreicht und nicht damit aufhört, großartig zu sein" Da half es auch nicht, dass Kenneth Gangnes kurz am Thron wackelte, als er Prevc am ersten Tag noch auf den zweiten Platz verwies.

Denn das ließ sich der Dominator nicht lange gefallen: Am zweiten Tag segelte der neue Weltmeister auf 244 Meter, verbesserte seinen tags zuvor aufgestellten Schanzenrekord um einen weiteren Meter und ließ die Konkurrenz abermals in die Röhre blicken. Wäre der zweite Durchgang aufgrund des schlechten Wetters nicht abgesagt worden, wäre Prevc wahrscheinlich nie mehr gelandet. Wie ein Heliumballon legt er in der Luft Meter für Meter zurück. Kaum zu glauben, dass der WM-Titel nach der Vierschanzentournee vor wenigen Wochen erst der zweite große Titel dieses Ausnahmetalents ist.

Methusalem des Wochenendes: Noriaki Kasai

240,5. 43. Wer es gemein mag, könnte fragen, welche Zahl das Alter, und welche die Weite der japanischen Skisprung-Koryphäe wiederspiegelt.

Mit 43 Jahren flog der Skiflug-Weltmeister von 1992 (Das ist 14, in Worten: Vierzehn Jahre her!) auf  240,5 Meter und verbesserte damit seinen persönlichen Karrierebestwert. Was Tim Duncan und Dirk Nowitzki in der NBA sind, stellt Kasai beim Skispringen dar. Der Altmeister ließ zudem Weiten von 215 und 220 Metern folgen, sicherte sich Rang fünf und flog noch vor Severin Freund ins Ziel.   

Wiederauferstehung des Wochenendes: Severin Freund und die DSV-Adler

So enttäuschend das Wochenende für Deutschlands größtes Ski-Ass begann, so groß war am Sonntag der Jubel. Severin Freund musste sich bei der Skiflug-WM am Kulm nicht nur dem Mann des Wochenendes geschlagen geben, sondern flog selbst dem Methusalem des Wochenendes nur hinterher, landete schließlich auf Rang sechs und musste seinen Weltmeistertitel untergeben weiterreichen.

Nur einen Tag später herrschte dann aber wieder heiterer Sonnenschein im DSV-Lager. Gemeinsam mit einem ebenfalls bockstarken Richard Freitag, Andreas Wellinger und Debütant Stephan Leyhe führte Freund seine Mitflieger zu WM-Silber im Teamwettbewerb. Dass Norwegen an diesem Tag unerreichbar war, geschenkt. Mit Österreich und Slowenien ließ man schließlich die zwei anderen Top-Teams hinter sich. Im Team ist also selbst Überflieger Prevc zu schlagen.

Aufholjagd des Wochenendes: Deutsche Biathlon Damen-Staffel

Diese Kategorie könnte auch Bärendienst des Wochenendes lauten. Denn diesen leistete Miriam Gössner ihrem Team während des Staffel-Laufs zum Abschluss des Heim-Weltcups in Ruhpolding. Die zweite Läuferin der DSV-Staffel leistete sich zwei Strafrunden im Liegendschießen und kam mit fast zwei Minuten Rückstand auf die Spitze als Elfte ins Ziel.

Gut nur, dass mit Maren Hammerschmidt und Laura Dahlmeier zwei Läuferinnen in Topform Bock auf Aufholjagd hatten. So sackte zuerst die famose Hammerschmidt einen nach dem anderen ein und gab das Zepter an zweiter Stelle und 28 Sekunden hinter der Staffel aus der Ukraine an Dahlmeier weiter. Und die tat, was sie dieser Tage am liebsten tut: Schneller als alle anderen laufen. Sechs Kilometer später ist es einzig die abgezockte Olena Pidhrushna, die Dahlmeier beim Zielsprint zwar hart, aber regelkonform ausbremst. Trotzdem: Ohne die zwei Staffel-Weltmeisterinnen Franziska Hildebrand und Vanessa Hinz im Team ist Platz zwei mehr Erfolg als Enttäuschung.

Premiere des Wochenendes: Erik Lesser

Zu Hause fühlt man sich doch am wohlsten. Diese Weisheit traf auf Erik Lesser bisher nicht zu. Bis zum Samstag. Da feierte der Staffel-Weltmeister in Ruhpolding nämlich endlich seinen ersten Heimsieg. 15 Kilometer, 20 perfekte Schüsse, eine grandiose Taktik und 21.000 frenetisch anpeitschende Zuschauer sorgten dafür, dass selbst Primus Martin Fourcade nur das Nachsehen hatte.

"Den Ziehharmonikaeffekt wollte ich mir ersparen, da läuft man sich nur blau", erklärte Lesser im Anschluss. Und anstatt das Handzuginstrument zu spielen, lief der Sieger in der ersten Runde der Masse nur unauffällig hinterher, um so die nötigen Körner für den Schlussspurt zu sparen. Der Plan ging auf: Weder Fourcade noch der drittplatzierte Garanichev konnten nochmal zur Attacke ansetzen. Als i-Tüpfelchen sicherte sich der Sieger in der Chiemgau Arena zudem die Norm für die WM in Oslo Anfang März.

Die Damen sorgten anschließend dafür, dass die zahlreichen Zuschauer rundum glücklich nach Hause fahren konnten und rundeten einen durchweg gelungenen Biathlon-Tag ab. Franziska Hildebrand ließ lediglich im letzten Stehendschießen etwas liegen und musste so Gabriela Soukalova vorbeiziehen lassen, die sich nicht zwei Mal bitten ließ und gewann. Hinter Hildebrand fuhr Laura Dahlmeier als Dritte ebenfalls auf das Podest und sorgte für das vierte deutsche Doppelpodest des Winters. 

Revolution des Wochenendes: Felix Neureuther

So schnell und rasant der Skirennsport auf der Piste ist, so schnell und rasant gehen die TV-Quoten und die öffentliche Aufmerksamkeit in den Keller. Daher fordert Felix Neureuther nun Veränderungen: "Ich würde zum Beispiel Slalomrennen freitags als Abendveranstaltung durchführen. Da gibt es keine TV-Konkurrenz und es würden um die 50.000 Leute kommen", lautet sein Vorschlag. Auch der Rennkalender ist ihm ein Dorn im Auge: "Wenn noch im März die restlichen Weltcuprennen durchgedrückt werden müssen, interessiert das nur noch die Insider."

Eine Reaktion der Veranstalter bleibt abzuwarten. Ein wenig Schwung in die Kiste zu bringen, wie es Neureuther neudeutsch fordert, könnte dem etwas konservativen Rennsport allerdings wahrlich nicht schaden. Grundlage bietet der spektakuläre Abfahrtsport allemal.

Falscher Film des Wochenendes: Slalom in Wengen

"Das ist eine andere Sportart", "das ist Langlauf-flach", "das war nicht so klassisch": Die Ski-Asse um Henrik Kristoffersen, Marcel Hirscher und Felix Neureuther waren sich einig: Mit Skirennsport hatte der Weltcup im schweizerischen Wengen wenig zu tun.

Der Schnee war zwar da, kam aber zu spät. Die eigentliche Piste am Hang konnte nicht rechtzeitig präpariert werden und so musste der Veranstalter auf den unteren, deutlich flacheren und unspektakuläreren Abschnitt der Abfahrt vom Lauberhorn ausweichen. "Ich hätte die Langlaufstöcke von der Miri brauchen können, so flach war das", hätte sich Neureuther gerne das Material seiner Biathlon-Kollegin ausgeliehen.

An der Machtstellung Norwegens änderten auch diese kuriosen Umstände herzlich wenig. Denn Kristoffersen ließ sich nicht beirren und fuhr zu seinem vierten Slalom-Sieg im fünften Rennen. Neureuther verpasste mit 0,11 Sekunden Abstand auf Platz drei das Podest nur knapp. Das ganze Wochenende ließ Norwegen ordentlich die Muskel spielen: Am Freitag feierten Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal einen Doppelsieg in der Super-Kombination, am Samstag sicherte sich Svindal in der Abfahrt seinen erste Sieg überhaupt am Lauberhorn.

Form des Wochenendes: Deutsche Rodler

Der Preis für Edelmetall sollte  im Ausland nach diesem Wochenende wieder in die Höhe schießen. Denn bei der WM-Generalprobe in Oberhof ließen die deutschen Rodler keine anderen Farben als Schwarz-Rot-Gold auf das Podium. Keine einzige" Naja, nicht ganz. Einzig die Österreicher Peter Penz und Georg Fischler schlichen sich unbemerkt auf Rang drei der Doppelsitzer.

Im Schnelldurchgang geht das so: Felix Loch gewann bei den Männern im Einzel vor Langenhan und Palik. Tatjana Hüfner gewann bei den Frauen vor Geisenberger und Eitberger. Und das Duo Wendl/Arlt gewann im Doppelsitzer vor Eggert/Benecken.

Loch übernahm damit erstmals in diesem Winter die Weltcup-Gesamtführung und rückte die Dinge nach verkorksten Start in die Saison wieder zurecht. Bei den Damen hält Geisenberger die Spitze des Tableaus, bei den Doppelsitzern stehen Wendl/Artlt ganz oben.

In zwei Wochen steht dann die Heim-WM am bayerischen Königssee an. Nach dieser Machtdemonstration wird die Konkurrenz allerdings wohl nur zum Baden kommen.

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