Fünf Spiele, fünf Siege - nach dem Traumstart von Eintracht Braunschweig in der 2. Liga freut sich Felix Magath bereits auf das nächste Derby. "Das sieht ganz schwer nach Aufstieg aus", sagte der Wolfsburger Coach angesichts des Höhenflugs des niedersächsischen Zweitligisten. Doch beim Traditionsclub ist Träumen verboten, nichts als demonstrative Zurückhaltung ist beim deutschen Meister von 1967 angesagt. "Wir haben jetzt 13 Punkte Vorsprung auf Platz 16 - das ist für uns erst einmal ein großes Pfund", rechnete Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht vor. Genug der verbalen Tiefstapelei: Um erstaunliche vier Punkte ist Braunschweig nach nur fünf Spieltagen der Konkurrenz bereits enteilt, und mit jedem Sieg wird das Team ernster genommen, zumal sich die Top-Favoriten 1. FC Kaiserslautern und Hertha BSC am 6. Spieltag gegenseitig die Punkte wegnehmen werden.
Hannover - Braunschweig ist halt eine Rivalität die seit mehr als 100 Jahren besteht! Damals haben die Braunschweiger regelmäßig den Hannoveranern die Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft vermasselt. Eine solche lang-gewachsene Rivalität kann man nicht mit einem Spiel gegen Wolfsburg vergleichen. Die Vereine kommen zwar aus der gleichen Region, aber wer sagt, dass deswegen gleich eine Rivalität herrschen muss. Medienwirksam wird sowas dann natürlich als "Niedersachsenderby" gepusht.
In diesem Sinne: 96 - Alte Liebe!



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