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1. FC Augsburg: Aristide Bancé, Markus Weinzierl und das zweite Jahr
Datum: 17. August 2012, 09:00 Uhr
Format: Artikel
Quelle: sportal.de
Diskussion: 20 Kommentare
 
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FC Augsburg: Aristide Bancé, Markus Weinzierl und das zweite Jahr

Aristide Bancé, FC Augsburg, FC Kaiserslautern
Aristide Bancé (r.) im Testspiel gegen Kaiserslautern

Ist Augsburg in der Bundesliga etabliert? Kann mit Hochkarätern wie Aristide Bancé überhaupt was schiefgehen? Wollen Sie die ehrliche oder die freundliche Antwort? Bei uns bekommen Sie leider nur die ehrliche. Wir sehen Schwarz für Rot-Grün-Weiß.

Best Case-Szenario

Klar, es könnte so kommen, wie es etwa der Kicker in seiner Saisonvorschau schreibt: Der Kader des FCA ist demnach noch besser geworden als in der Vorsaison, so dass dem Klassenerhalt eigentlich nichts im Wege stünde. Die Logik funktioniert so: Jos Luhukay ist zwar weg, war aber nur ein Rad im funktionierenden Getriebe, das von Markus Weinzierl problemlos ersetzt werden kann.

Zwar hat Augsburg einige Spieler verloren (insgesamt 91 Startelfeinsätze der Vorsaison), aber die Neuzugänge Aristide Bancé, Knowledge Musona und Andreas Ottl klingen doch gut. Und da das Team ja im Laufe der ersten Bundesliga-Spielzeit immer besser wurde, spricht einiges dafür, dass der Trend sich fortsetzt. Das ist der Moment, in dem wir einschreiten müssen.

Wenn alles gut läuft, dann kann Augsburg natürlich tatsächlich erneut die Klasse halten - und sei es nur, weil es mutmaßlich zwei bis drei Teams gibt, die nicht besser besetzt sind als der FCA. Aber eine richtig sorgenlose Saison ohne Abstiegskampf wäre schon sehr überraschend. Denn weil die Erwartungen so niedrig waren, verklärt man leicht die abgelaufene Spielzeit. Der Klassenerhalt war ja eine große Leistung von Luhukay, und entsprach nicht dem ganz normalen Leistungsniveau des Kaders.

So ist unsere Einschätzung: Wenn alles richtig gut läuft, Weinzierl sofort als Bundesligatrainer funktioniert, Aristide Bancé an alte Mainzer Zeiten anknüpft, vor allem aber die Defensive so kompakt steht wie in der Rückrunde 2012, dann kann Augsburg das Ergebnis der Vorsaison wiederholen: Platz 14. Mehr ist einfach nicht drin.

Worst Case-Szenario

Was kann schon schief gehen? Zählen wir mal auf: Markus Weinzierl ist 37 Jahre alt und hat noch nie eine Mannschaft in einem Erst- oder Zweitligaspiel betreut. Nicht ausgeschlossen, dass er eine Eingewöhnungszeit braucht, bis er den Sprung zwei Klassen höher bewältigt hat. Andreas Ottl und Kevin Vogt sind zwei sinnvolle Verstärkungen für die von Hajime Hosogai verwaiste Sechserposition, aber auch Hertha ist mit Ottl abgestiegen und Vogt hat erst ein Bundesligaspiel in der Vita.

Bancé ist ein etablierter Stürmer, der aber zuletzt vor zwei Jahren in Deutschland kickte und dessen Bekanntheit höher ist, als es zehn Karrieretore in der Bundesliga rechtfertigen würden. Nach 18 Spieltagen der vorigen Saison war Augsburg Tabellenletzter in der Bundesliga - es muss nicht viel schief gehen, damit es wieder so kommt.

Auch braucht man nicht viel Phantasie, um die Sollbruchstellen im Verhältnis zwischen Präsident Walther Seinsch und der Sportlichen Leitung zu erkennen. Vor der letzten Spielzeit hieß es, Luhukay könne auch 34 Spiele verlieren und werde nicht entlassen. Dieses absurd übersteigerte Treuebekenntnis wurde dann konterkariert, indem mit Manfred Paula ein neuer Manager installiert wurde, der mit dem Coach nicht so gut zusammenarbeiten konnte wie Vorgänger Andreas Rettig und Luhukay wurde zudem noch dadurch brüskiert, dass der Club die Verträge seines Trainerteams nicht vorzeitig verlängern wollte - so spekulierte man zumindest.

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zu "FC Augsburg: Aristide Bancé, Markus Weinzierl und das zweite Jahr"
20 Kommentare
Letzter Kommentar:
Ole schrieb am 18.08.2012 13:51
ich muss hier auch mal die mangelnde Qualität dieser Serie ansprechen. Allein schon die Rubrik "was mir gefällt...." ist totaler Blödsinn und man sieht hier ja, dass euch wirklich nichts qualitatives einfällt.

Sehe Augsburg auch weiter vorne, vermutlich auf Platz 13
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