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Schlenzer von Paulo Dybala reicht Juventus Turin

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13. März 2016, 17:18 Uhr
SSC Neapel, US Palermo
Der SSC Neapel will in Palermo den nächsten Ligasieg einfahren

Juventus Turin hat die Generalprobe vor dem Rückspiel gegen die Bayern glanzlos bestanden. Gegen Sassuolo Calcio reichte der Alten Dame ein genialer Moment für die drei Punkte. Ein Ex-Wolfsburger bringt Inter Mailand auf die Siegerstraße. Durch den Heimsieg bleibt Inter im Rennen um Platz drei. In diesem Rennen befindet sich auch die Roma, die sich gegen Udinese keine Blöße gab.

Juventus - Sassuolo 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 Dybala (36.)

Seit 18 Ligaspielen ist Juventus Turin ungeschlagen, stolze 17 Siege zählt die Alte Dame in dieser Zeit. Die letzte Niederlage rührt vom 28. Oktober, 0:1 unterlag man. Gegner damals? Sassuolo! Doch die Hausherren machten im Juventus Stadium von Anfang an klar, wer Chef im Ring ist und dominierten die Partie. Paulo Dybala hatte schon nach wenigen Sekunden den ersten Hochkaräter, jagte das Leder aber volley knapp links vorbei. Kurz vor der Halbzeit machte es der Argentinier besser: Nach Vorarbeit von Juan Cuadrado zirkelte er das Leder unhaltbar ins linke Eck (36.).

Im zweiten Durchgang schonte die Elf von Massimiliano Allegri ihre Kräfte für das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League beim FC Bayern, ohne dabei Gefahr zu laufen, die knappe Führung aus der Hand zu geben. Sami Khedira, Cuadrado und Alvaro Morata verpassten es allerdings, gegen Eusebio Di Francescos Mannschaft den entscheidenden zweiten Treffer nachzulegen.

Zudem steht Gianluigi Buffon vor einem weiteren Meilenstein. Der viermalige Welttorhüter ist nun seit 926 Minuten ohne Gegentor. Dem 38-Jährigen fehlen damit nur noch vier Minuten, um die Liga-Bestmarke von Milan-Keeper Sebastiano Rossi aus der Saison 1993/94 zu verbessern.

Italiens Torwart-Legende Dino Zoff hat Buffon dagegen bereits überholt. "Dino Nazionale" war in der Saison 1972/73 mit Juve 903 Minuten ohne Gegentreffer geblieben. "Ich war mir sicher, dass Buffon meine Bestmarke einholen würde. Buffon ist ein Torwart, der sich nicht nur mit seinem Talent begnügt hat, sondern auch an seiner Persönlichkeit viel gearbeitet hat", sagte Zoff der Gazzetta dello Sport.


Udinese - AS Rom 1:2 (0:1) 

Tore: 0:1 Dzeko (14.), 0:2 Florenzi (74.), 1:2 Bruno Fernandes (85.)

Formtief trifft auf Serien-Sieger - und das konnte man von Beginn an auch auf dem Rasen erkennen. Udinese startete mit der Verunsicherung, die ein einziger Liga-Sieg aus den letzten zehn Duellen mit sich bringt. Bereits in der fünften Minute musste Udinese-Keeper Orestis Karnezis einen Kopfball von Edin Dzeko aus dem Winkel kratzen. Nach einer Viertelstunde war er jedoch chancenlos: Mohamed Salah leitete einen Ball im Strafraum stark zu Edin Dzeko weiter und der schob die Kugel unten links zum 1:0 ein.

Auch nach der Führung dominierte die Roma die Partie. Ein mögliches 2:0 verpasste aber unter anderem Diego Perotti (43.), der zu unplatziert abschloss.

Und das hätte sich nach dem Seitenwechsel fast gerächt: Der bei Udinese eingewechselte Duvan Zapata köpfte mit seinem ersten Ballkontakt an den Pfosten (49.). Die Hausherren spielten nun viel besser mit und gestalteten die Partie ausgeglichen. Das Geschehen spielte sich in der zweiten Halbzeit meist im Mittelfeld ab, in dem es hart zur Sache ging.

In der 74. Minute folgte dann aber ein echtes Highlight: Alessandro Florenzi nahm einen Pass von Miralem Pjanic gekonnt an, ließ einen Gegenspieler aussteigen und drückte die Kugel mit dem Außenrist zum 2:0 in die lange Ecke. Damit war die Partie entschieden, denn auch nach dem späten Udinese-Anschlusstreffer durch Bruno Fernandes (85.), der nach einem Konter erfolgreich war, wackelte die Roma nicht mehr.

Palermo- Neapel (So., 20.45 Uhr im LIVETICKER)

Für Napoli geht es in erster Linie darum, gegen Palermo souverän und konzentriert die eigenen Hausaufgaben zu erledigen.  Der Tabellenzweite hat nach drei sieglosen Spielen mit dem Erfolg gegen Chievo Verona wieder in die Spur gefunden und will nun auch die nächste Pflichtaufgabe bewältigen.

Der Gegner aus Palermo ist nach sieben Spielen ohne Sieg auf den 17. Tabellenplatz zurück gefallen und steckt damit mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Nur noch ein Punkt trennt das Team von einem Abstiegsplatz. Da ist an ein ruhiges Arbeiten nicht mehr zu denken, erst recht nicht, wenn der Präsident Maurizio Zamparini heißt. Er beschrieb die Spieler als "Verlierer" die "nur an Geld denken." Zu allem Überfluss wurde Coach Giuseppe Iachini nach nur drei Wochen gefeuert. Gegen Neapel wird Walter Novellino auf der Bank sitzen.

Der Trainer-Wechsel hatte sich bereits angebahnt. "Die Mannschaft hat eine Verlierer-Mentalität. Iachini muss das System verändern, sonst bekommen wir auch gegen Napoli wieder mindestens drei Gegentore", sagte Zamparini.  Egal in welchem System Palermo Neapel am Ende erwarten wird, das Hauptaugenmerk sollte auf einer stabilen Defensive liegen. Denn mit mit Gonzalo Higuain ist der mit Abstand erfolgreichste Torjäger der Liga zu Gast.

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