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Robin van Persie schießt Fenerbahce an die Spitze

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13. März 2016, 20:31 Uhr
Robin van Persie
Robin van Persie sorgte für den entscheidenden Treffer gegen Kayserispor

Am 25. Spieltag der Süper Lig setzt sich Besiktas durch einen glanzlosen Pflichtsieg an die Spitze. Doch die Freude währt nur kurz, denn dank Joker Robin van Persie erobert Fenerbahce die Tabellenführung umgehend zurück. Bei Galatasaray geht es weiter bergab: Der Auswärtsfluch hält an und die Anhänger proben den Aufstand.

Caykur Rizespor - Besiktas 1:2 (0:2)

Tore: 0:1 Sosa (16.), 0:2 Frei (33.), 1:2 Chevalier (89.)

Der in den vergangenen Wochen starke Jose Sosa sorgte früh für die Führung der Gäste, indem er einen Freistoß aus 18 Metern unhaltbar über die Mauer zirkelte (16.). Doch auch die Gastgeber erwischten einen guten Start und wurden vor allem über die rechte Seite einige Male gefährlich.

Kurz nach dem 0:1 gab es die große Chance zum Ausgleich, nach Handspiel von Marcelo im Strafraum vergab Deniz Kadah aber den fälligen Elfmeter (20.). Kurz darauf hatte der Stürmer erneut Pech und setzte einen Kopfball an die Latte (26.). Effektiver zeigten sich die Adler: Der starke Quaresma-Vertreter Kerim Frei schob nach Doppelpass mit Oguzhan Özyakup zum 2:0 ein (33). Mario Gomez hatte noch vor der Halbzeit die Chance zum 3:0, setzte den Ball nach Zuspiel von Oguzhan aber neben den rechten Pfosten (38.).

Auch im zweiten Durchgang gab Besiktas den Ton an, die Gastgeber konnten sich bei ihrem starken Keeper Charles Itandje bedanken, dass der Rückstand nicht höher wurde. Der fleißige Gomez kam immer wieder zu guten Chancen, setzte den Ball aber unter anderem in der 69. Minute neben den Kasten. Von Rize kam kaum Gegenwehr. Zwar reichte es noch zum Anschlusstreffer durch Teddy Chevalier (89.), der änderte aber nichts mehr am verdienten Besiktas-Sieg.

 

Genclerbirligi - Galatasaray 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Stancu (Foulelfmeter, 17.), 1:1 Selcuk (Handelfmeter, 61.)

Ohne die angeschlagenen Wesley Sneijder und Hakan Balta, die beide fürs Derby gegen Fenerbahce geschont wurden, reiste Galatasaray in die türkische Hauptstadt. Beide Mannschaften hatten in der Anfangsphase jeweils eine Großchance: Für Genclerbirligi traf Djalma Campos nach Querpass von Aydin Karabulut vor leerem Tor den Ball nicht richtig (7.), auf der anderen Seite musste Selcuk Sahin gegen Jason Denayer auf der Linie klären (15.).

Kurz darauf gingen die Gastgeber durch einen Foulelfmeter in Führung: Denayer rempelte Bogdan Stancu im Strafraum um, dieser verwandelte den fälligen Strafstoß sicher (17.). Danach verflachte das Tempo, beide Seiten konnten lange Zeit keine Torgefahr entwickeln.

Nach dem Seitenwechsel glich Galatasaray durch einen weiteren Elfmeter aus. Selcuk Inan schoss Gegenspieler Dogan Kaya im Sechzehner an. Schiedsrichter Hüseyin Göcek sah ein Handspiel und Selcuk verwandelte den fälligen Strafstoß (61.).

Danach war die Partie ausgeglichen, die besseren Chancen hatten aber die Gastgeber. Nach guter Vorarbeit von Irfan Kahveci jagte der gerade eingewechselte Moestafa El Kabir den Ball knapp über die Latte (70.). Wenig später setzte auch Stancu den Ball freistehend über das Tor (76.). Die einzig gute Chance der Gäste in der Schlussphase hatte Olcan Adin, schoss aber aus 18 Metern ebenso drüber (89.), sodass es beim insgesamt leistungsgerechten Unentschieden blieb.

Fenerbahce - Kayserispor 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 van Persie (53.)

Gelb-Rote Karte: Larrys Mabiala (wiederholtes Foulspiel, 43.), Sinan Bakis (wegen Meckerns nach Abpfiff)

Rote Karte: Kayacan Erdogan (Schiedsrichterbeleidung, 45.)

Besonderes Vorkommnis: Ahamada pariert einen Handelfmeter von Fernando (58.)

In der ersten Halbzeit gab es kaum Highlights, Kayserispor war gut auf den Favoriten eingestellt und konzentrierte sich auf aggressive Defensivarbeit. Fenerbahce bestimmte das Spiel, konnte aber bis zur Halbzeit wie der Gegner keine Großchancen herausspielen.

Einen Aufreger gab es aber: Nach einem Zupfer gegen Fernandao musste Larrys Mabiala mit Gelb-Rot vom Platz (43.). Über die Entscheidung beschwerte sich Auswechselspieler Kayacan Erdogan so vehement beim vierten Offiziellen, dass er die Rote Karte sah. Nach dem Abpiff holte sich auch Sinan Bakis noch die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns ab.

Mit der Hereinnahme von Robin van Persie in der Halbzeit wurde Fenerbahce drückender, der Holländer belebte das Spiel. Zuerst setzte er den Ball aus aussichtsreicher Position über das Tor (50.), kurz darauf traf er nach guter Hereingabe von Hasan Ali Kaldirim zum 1:0 (53.).

Wenig später hatte Fernandao bei einem Handelfmeter die Chance auf den zweiten Treffer, scheiterte aber an Kayseris Torwart Ali Ahamada (58.). Auch bei weiteren Chancen für van Persie (69., 89.) und Nani (55., 77.) war der starke Ahamada nicht zu überwinden. Mit seinen Paraden konnte der Schlussmann den verdienten Fener-Sieg aber nicht verhindern, da von Kayseris Offensive in Unterzahl keine Gegenwehr mehr kam.

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