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Live-Ticker Radsport Tour de France 2018, 9. Etappe

Radsport Live-Ticker

Tour de France 2018, 9. Etappe
Beendet
Letzte Aktualisierung: 18:40:04
Ticker-Kommentator: Mario Balda
Ende
Was war das heute für eine Schlacht, was für ein Gemetzel! Uran kassiert 1:55 Minuten, das ist eine Vorentscheidung gegen ihn. Jetzt brauchen wir etwas zum Runterkommen, dafür bietet sich ein Fußballmatch in Moskau an. Ich wünsche viel Spaß damit, wir lesen uns dann in der kommenden Woche mit tollen Alpenetappen wieder.
Ausblick
Viel verdienter kann ein Ruhetag nicht sein, am Dienstag gibt es nicht nur drei Berge der Kategorie 1, sondern auch Ehrenkategorie mit dem Anstieg auf das Plateau des Glieres.
Trikots
Van Avermaet baut erstmals seine Führung im Gesamtklassement richtig aus, aber dummerweise nutzt ihm das nichts, denn die folgende Etappe ist gleich eine ganz schwere in den Alpen. Dann ist natürlich auch die Party von Skujins im Bergtrikot vorbei. Bei Sagan hingegen spricht wenig dagegen, dass er Grün bis Paris behält.
Landa und Bardet verlieren 34 Sekunden, von Uran liegt noch keine Zeit vor.
Hinter Van Avermaet und Lampaert holt sich Philippe Gilbert vor Sagan Rang 4. Aber alles verblasst natürlich gegenüber dem ersten Etappensieg bei der Tour de France von John Degenkolb. Und er ist damit der 26. Deutsche, der dies schafft, insgesamt der 91. deutsche Etappensieg.
ZIEL
John Degenkolb zieht es durch und gewinnt!
250m
Es ist Degenkolb von der Spitze! Mutig!
500m
Wer zuckt zuerst?
1 km
Teufelslappen! Man belauert sich.
2 km
Van Avermaet oder Degenkolb? Oder doch Außenseiter Lampaert?
3 km
Und können jetzt mit den Taktikspielchen beginnen. Sagan steigt aber noch einmal in die Eisen.
4 km
Sie werden durchkommen.
5 km
50 Sekunden für fünf Kilometer, klingt nicht so viel, aber es gibt hinten eben keinen Sprinterzug.
6 km
So, jetzt feinster ebener Asphalt bis zum Ziel. Noch arbeitet das Trio vorne perfekt. 45 Sekunden fehlen Sagan, Greipel und Co. Und zum wievielten Mal wechselt Romain Bardet das Rad? Viermal, fünfmal, sechsmal?
7 km
Ein letztes Mal über die Pflastersteine. Degenkolb kennt diese von seinem Sieg 2015 nur zu gut, Van Avermaet gewann 2017. Aber was plant Yves Lampaert.
9 km
Also noch einmal korrekt. Vorne zwei Sprinter mit Van Avermaet und Degenkolb. Und der Belgische Meister Yves Lampaert.
10 km
Zehn Kilometer! Hinten immer mal wieder kleine Nadelstiche gegen Froome. Von Valverde, von Bardet, aber dieses Geplänkel verhindert ein konstant hohes Tempo, das ist perfekt für die drei Ausreißer.
11 km
30 Sekunden!
12 km
Sagan blickt sich um, niemand will mitarbeiten.
13 km
Und schon sind es 20 Sekunden, die drei arbeiten perfekt zusammen.
14 km
Jetzt muss Sagan etwas tun, er hat aber keine Helfer mehr. Rund zehn Sekunden fehlen ihm.
15 km
Das sind Degenkolb und Lampaert.
16 km
Van Avermaet nutzt gleich die Gunst der Stunde und reißt mit zwei anderen aus.
17 km
Und es geht direkt in das vorletzte Pflaster.
18 km
Bonussprint in Wannehain! Van Avermaet holt sich die drei Sekunden wie geplant. Daniel Martin, der gestern so viel Zeit sturzbedingt verloren hat, nimmt auch noch zwei mit.
19 km
Erst holt Jasper Stuyven die beiden Ausreißer ein, dann aber auch der Rest vom Peloton. Passenderweise 1.000 Meter vor dem Bonussprint.
20 km
Gleich der Bonussprint, für den wird sich wohl aber nur Van Avermaet interessieren.
22 km
Das Schicksal der Ausreißer ist gleich besiegelt. Das sind keine 20 Sekunden mehr.
25 km
Zu meiner Überraschung fährt Mikel Landa noch, gemeinsam mit Uran kann er versuchen, den Rückstand einzudampfen.
26 km
Uran 1:49 zurück, jetzt gehen ihm auch die Kilometer aus.
27 km
45 Sekunden des Führungsduo auf die Gruppe des Gelben Trikots.
29 km
Uran ist allerdings jetzt weg, Trikot zerschlissen, Kette rausgesprungen.
30 km
Zwei weitere Stürze, beide gehen glimpflich ab. Aber das Tempo wurde kurzzeitig reduziert, daher haben es Bardet und seine Helfer tatsächlich geschafft und einmal mehr die Lücke geschlossen.
31 km
Landa stürzt beim Trinken! Die Fahrer direkt hinter ihm können gerade noch ausweichen, dann aber kommt einer zum Handkuss und kracht voll in Landa und sein Fahrrad.
32 km
Furchtbare Sturz, diesmal ganz normal auf dem Asphalt.
33 km
Astana ändert die Taktik, Fraile wartet auf das Peloton, damit kann er ab sofort Fuglsang unterstützen.
34 km
Das Grüne attackiert, das Gelbe kontert. Sagat und Van Avermaet wollen heute nicht nur ihre Trikots behalten, sie wollen einen der prestigeträchtigsten Etappensiegen bei dieser Tour.
35 km
Kopfsteinpflaster Nummer 6, diesmal erwischt es bei Sky Michal Kwiatkowski.
36 km
Nun löst sich die Ausreißergruppe auf. Janse Van Rensburg sorgt mit einer Attacke dafür, nur ein Direct-Energie-Mann hält mit. Und das ist Gaudin.
37 km
Nur noch 38 Sekunden, das Tempo ist sehr hoch. Problem für Bardet, der einfach nicht näher kommt.
40 km
Die Froome-Gruppe ist wieder dran. Und Gaviria wieder eingeholt. Ab in die nächste Passage des großen Holperns.
42km
Gaviria? Den hatte ich ja überhaupt nicht auf dem Zettel. Aber der kann sich aus dem Mini-Peloton mit Sagan und Degenkolb lösen.
43 km
Aber ein paar Sekunden weiter vorne ist gerade Krawallmodus angesagt. Gilbert attackiert, Sagan hechelt hinterher. Sky fehlen 20 Sekunden.
44 km
Nun haben alle Sky-Fahrer einen gänzlich anderen Auftrag. Aber ich bin mir sicher, den werden sie auch vorbildlich erfüllen.
45 km
Ein Ministurz, normal würde ich diesen gar nicht erwähnen. Aber da Chris Froome in der Böschung gelandet ist, sieht die Sache anders aus.
47 km
Bardet 700 Meter zurück, Van Garderen schon 1.300.
48 km
Ich kann Ihnen nicht alle Stürze und Reifenschäden melden, aber die ganz wichtigen schon: Romain Bardet auch wieder neben statt auf dem Rad!
50 km
Das darf doch nicht wahr sein! Kaum biegt das Feld auf das nächste Kopfsteinpflaster ab, liegt Van Garderen schon wieder am Boden.
51 km
Tejay van Garderen sieht aus wie am Ende einer schweren Alpenetappe, aber auch er hat es jetzt geschafft und das Ende des Pelotons wieder gefunden.
52 km
Uran und Nibali sind wieder da, schon nimmt Sky wieder raus. 5
53 km
Die Konstellation mit dreimal Direct Energie in der Spitzengruppe ist jetzt natürlich auch nicht ganz ideal.
54 km
Nur mehr acht Mann vorne. Le Gac hat den linken Arm bandagiert und noch ganz lange 54 Kilometer vor sich.
55 km
Andre Greipel ist aber noch immer in der Verfolgergruppe. Aber dass er mit der Handverletzung um den Tagessieg mitmischen kann, davon können wir keineswegs ausgehen.
59 km
Sky hat die Gangart im ohnehin nur mehr sehr kleinen Peloton deutlich erhöht.
62 km
Quickstep liegt auch ständig am Boden, jetzt hat es mit Niki Terpstra einen der Mitfavoriten auf den Tagessieg erwischt.
64 km
Auch Nibali und Uran müssen auf das Hauptfeld aufholen. Rund 20 Sekunden.
65 km
Und beim spanischen Meister Gorka Izagirre ist der Hinterreifen kaputt. Kostet Zeit, tut aber wenigstens nicht weh.
67 km
Noch zwei Minuten trennen die Ausreißer vom Hauptfeld. Und in diesem stürzt Rafal Majka.
71 km
Nächster Sturz in einer Rechtskurve. Egan Arley Bernal Gomez vom Team Sky knallt auf die Hüfte. Kann aber weitermachen und bekommt auch Hilfe vom Team.
72 km
Klingt extrem zynisch, nach den ganzen Dramen, die sich heute schon abgespielt haben. Aber gleich 70 Kilometer vor dem Ziel geht es richtig los, dann folgt ein Kopfsteinpflaster auf das andere bis Roubaix.
75 km
Für Groenewegen geht es zwei Minuten hinter dem Peloton nur darum, eine Gruppe mit anderen Sturz- und Reifenschadenopfern zu finden.
77 km
Bardet und seine AG2R-Helfer sind wieder im Feld, die haben jetzt erst einmal die Schnauze voll vom heutigen Tag und werden nur mehr mitrollen, in der Hoffnung, dass die Technik nicht versagt.
80 km
Die Spitze hat nachwievor einen Vorsprung, der um die 3:30 Minuten pendelt.
82 km
Aber jetzt wirft das Muskelpaket aus den Niederlanden sich wieder über die Querstange. Helfer bekommt er keine, für die Gesamtwertung ist Groenewegen nicht relevant, eine dritter Sieg in Tagessieg in Folge jetzt sowieso ausgeschlossen.
83 km
Da ist sogar die Gabel vom Rad abgebrochen! Ein neues Rad ist gleich zur Stelle, aber aufsteigen kann der Sieger vor gestern und vorgestern noch nicht.
84 km
Natürlich wieder ein Defekt. Und auch ein Sturz, da ist Groenewegen involviert.
86 km
Nun das Hauptfeld an gleicher Stelle. Zu diesem gehört jetzt auch wieder Tolhoek nach seinem Reifenpech zuvor.
87 km
Letztes des Pflasterstücke, die nicht zum Klassiker gehören. Aber auch über diese Straße brettern die Fahrer noch mit fast 40 km/h.
92 km
Mit dem Rad von Romain Bardet stimmt immer noch etwas nicht. Noch ein Wechsel, immer noch eine halbe Minute fehlt auf das Hauptfeld.
93 km
Wir sind schneller als der schnellste berechnete Schnitt. Somit könnte die Etappe schon kurz nach 16 Uhr beendet sein. Für die vielen Franzosen, die heute ab 17 Uhr noch etwas vor haben, nicht unwichtig.
95 km
Platz 11 samt fünf Punkten geht an Sagat, auch ohne Gegenwehr.
97 km
Der Sprint in Wasnes-Au-Bac geht an Thomas De Gendt. Was daran liegt, dass nur er gesprintet ist. Sein Team Lotto Soudal freut sich über den Zuwachs in der Mannschaftskasse.
98 km
Die Sprintwertung fällt heute zwar nicht aus, aber die besitzt keine Relevanz.
102 km
Natürlich sind das heute ganz andere Reifen als üblich. Statt bis zu 10 Bar wird heute nur die Hälfte davon reingepumpt. Sonst schlägt es einem den Lenker aus der Hand, umgangssprachlich gesagt. Reifenschaden, das sowieso, davon wird es auch heute mit der richtigen Bereifung noch genug geben.
104 km
Bardet fehlt doch noch eine Minute auf das Peloton, Gallopin hat sich zurückfallen lassen und soll ihn wieder heranführen.
106 km
Auch Romain Bardet mit einem Defekt, das vorne war keiner von Direct Energie, sondern Antwan Tolhoek.
107 km
Auch das Peloton ist in die enge Passage eingebogen. Bora-Hansgrohe an der Spitze, alles gutgegangen.
109 km
Und mit diesen sind wir jetzt live auf Sendung. Und zwar schon im ersten Kopfsteinpflasterstück. Drei Minuten Vorsprung hat die Ausreißergruppe, einer der drei Direct-Energie-Mannen aber gleich den ersten technischen Defekt.
130 km
Nach all der Hektik hat sich dann endlich auch die Ausreißergruppe des Tages formiert. Zehn Mann sind dabei: Calmejane, Cousin, Gaudin (alle Direct Energie), Haga (Sunweb), Janse van Rensburg (Dimension Data), Fraile (Astana), Tolhoek (Lotto NL-Jumbo), Le Gac (Groupama-FDJ), De Gendt (Lotto Soudal) und natürlich auch heute wieder Nicolas Edet (Cofidis).
134 km
Nicht ganz so viel Pech für Tom Dumoulin, ihn stoppt nur ein Plattfuß. Zu so einem frühen Stadium ist das noch kompensierbar.
140 km
Mit Richie Porte von BMC muss einer der Mitfavoriten aufgeben, nicht besser ergeht es Jose Rojas von Movistar. Greipel ist auch angeschlagen, ihn hat es wohl am Handgelenk erwischt, aber er fährt noch im Feld.
147 km
Noch keine zehn Kilometer gefahren, das Kopfsteinpflaster ist noch weit weg, aber schon wieder ein böser Sturz im Feld. Und leider einer mit Folgen.
Start
Um 12:50 Uhr erfolgte der Start in Arras, Roubaix soll je nach Renntempo zwischen 16:09 und 16:28 Uhr erreicht werden.
Tony Martin
Der gestrige Sturz 17 Kilometer vor dem Ziel kostete Daniel Martin viel Zeit, Tony Martin aber die gesamte Tour. Er schleppte sich mit gewaltigem Rückstand zwar noch bis ins Ziel nach Amiens, heute ist ein Start aber aus medizinischen Gründen nicht mehr möglich. Schade, er gewann die Tour-Etappe über das Kopfsteinpflaster nach einem fulminanten Ritt in 2015.
Favoriten
Sagan hat in Roubaix vor drei Monaten triumphiert, John Degenkolb in 2015, aber die deutschen Sprinter haben leider gerade zur Tour nicht gerade Premiumform mitgebracht.
Trikots
Keine Bergwertung, Toms Skujins bringt das Gepunktete Trikot also am Dienstag auch in die Alpen. Sagan das Grüne auch, für Gaviria geht es mal wieder nur darum, zu verkürzen. Van Avermaet, der in Gelb fährt, ist ein Spezialist für diesen Klassiker, den er 2017 gewonnen hat. Ihm können eigentlich nur Ausreißer, die ein ganz großes Ding drehen wollen, in die Quere kommen.
Tagesaufgabe
Der allseits beliebte Klassiker von Paris nach Roubaix als Teil der Tour, da schlagen die Herzen der Radsportfreunde höher. 15 Kopfsteinpflasterpassagen der Hölle des Nordens sind zu bewältigen, der ultimative Test auch für das Material.
vor Beginn
Herzlich willkommen zur 9. Etappe der Tour de France, die über 181 Kilometer von Citadelle d'Arras nach Roubaix führt.
Ticker-Kommentator: Mario Balda
Pos.
Fahrer
Zeit
1
Geraint Thomas (SKY)
3:29:36
2
Tom Dumoulin (SUN)
+0:20
3
Christopher Froome (SKY)
+0:20
4
Damiano Caruso (BMC)
+0:22
5
Mikel Nieve (MTS)
+0:22
6
Daniel Martin (UAD)
+0:22
7
Jésus Herrada (COF)
+0:57
8
Romain Bardet (ALM)
+0:59
9
Vincenzo Nibali (TBM)
+0:59
10
Nairo Quintana (MOV)
+0:59
17
Pierre Latour (ALM)
+2:59
48
Niklas Arndt (SUN)
+16:31
50
Simon Geschke (SUN)
+16:31
71
Greg van Avermaet (BMC)
+22:23
77
Paul Martens (TLJ)
+22:23
84
Julian Alaphilippe (QST)
+24:51
85
Marcus Burghardt (BOH)
+24:51
119
Peter Sagan (BOH)
+26:07
124
Nils Politt (KAT)
+26:44
140
John Degenkolb (TFS)
+27:25
145
André Greipel (LTS)
+27:25
161
Marcel Sieberg (LTS)
+29:25
-
Rick Zabel (KAT)
DNF
-
Marcel Kittel (KAT)
DNF