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Von: Philip Dehnbostel
Datum: 30. Juli 2012, 10:55 Uhr
Format: Artikel
Diskussion: 19 Kommentare
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Olympia: Das Aus der spanischen Fußballer

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Iker Muniain scheitert mit Spanien bereits in der Gruppenphase

Das olympische Fußballturnier hat seine erste Sensation: Die sonst so überragenden Spanier sind nach der Niederlage gegen Außenseiter Honduras bereits ausgeschieden. Ohne seine Topstars offenbarte der Welt- und Europameister ungewohnte Schwächen.

Auch die drei Europameister in der Startformation haben es nicht verhindern können. Topfavorit Spanien ist bereits nach dem zweiten Spieltag bei Olympia gescheitert. Nach dem 0:1 (0:1) gegen den krassen Außenseiter Honduras haben die Iberer nach dem zweiten Spieltag schon keine Chance mehr auf das Viertelfinale. Das Auftaktmatch hatten sie ebenfalls mit 0:1 gegen Japan verloren.

Nach dem Europameistertitel der spanischen Stars um Xavi und Iniesta hatte der Verband auch für das olympische Fußballturnier eine erstklassige Mannschaft nominiert. Unterstützt durch die EM-Fahrer Jordi Alba (FC Barcelona), Juan Mata (FC Chelsea) und Javier Martinez (Athletic Bilbao) sollte sich die junge zweite Garde der iberischen Ausnahmefußballer auf der großen Bühne präsentieren.

Nun ist die Blamage perfekt: Zwei Niederlagen nach zwei Spielen gegen wesentlich schwächer eingeschätzte Gegner, dazu noch kein eigener Treffer, trotz des immensen Offensiv-Potenzials. Das spanische U23-Team hat seine Bewährungsprobe nicht bestanden und muss nach dem abschließenden Spiel gegen Marokko den Heimweg antreten.

Früher Treffer für Honduras

Im Spiel gegen Honduras hatten die Spanier bereits nach sieben Minuten zurückgelegen. Jerry Bengtson hatte das Team aus Mittelamerika mit seinem dritten Turniertreffer in Front gebracht. Erst in der 27. Minute kamen die Iberer ihrerseits zu einer Chance, in der weiteren Spielzeit verhinderte gleich dreimal Latte oder Pfosten einen Treffe von La Roja. Da der Underdog aus Honduras sehr couragiert auftrat und seinerseits einen Pfostentreffer verbuchen konnte, war der Sieg auch nicht ganz unverdient.

Zumal die Elf von U21-Nationaltrainer Luis Milla schon im ersten Spiel gegen die bereits für das Viertelfinale qualifizierten Japaner ungewohnte Fehler produzierte. So sah Inigo Martinez nach einem Aussetzer als letzter Mann und dem darauffolgenden Foul die Rote Karte, was letztendlich wohl zu der Niederlage gegen die blauen Samurai führte.

Nun belegen die großen Favoriten aus Spanien vor dem abschließenden Spieltag der Gruppe D den letzten Platz und können das Triple aus Weltmeisterschafts-, Europameisterschafts- und Olympiatitel nicht mehr schaffen. Honduras hingegen hat bereits vier Punkte auf dem Konto und damit alle Chancen auf das Erreichen des Viertelfinals.

zu "Olympia: Das Aus der spanischen Fußballer"
19 Kommentare
Letzter Kommentar:
Kommentator schrieb am 31.07.2012 14:51
Noch ein paar Hintergründe zu Männerfußball bei Olympia, die bisherigen Kommentare lassen darauf schließen, dass das nicht jedem bekannt ist:

Das letzte Mal, dass mehr oder weniger die weltbesten Fußballer bei Olympia dabei waren, war 1928. Da sich im Fußball früher als in den meisten anderen olympischen Sportarten das Profitum ausbreitete, kam es zum Konflikt mit der strikten Amateurregel des IOC (wer mit Sport Geld verdiente, durfte bei Olympia nicht antreten bzw. wurde disqualifiziert), so dass die FIFA ab 1930 ihre eigene Weltmeisterschaft veranstaltete, bei der keine Beschränkung für Profis galt.

Bei den olympischen Fußballturnieren durften bis einschließlich 1980 nur Amateure spielen. 1984 ließ das IOC auch Profis zu, doch wollte dann die FIFA verhindern, dass eine Konkurrenzveranstaltung zu ihrer WM entsteht. 1984 und 1988 galt daher die Regel, dass für die europäischen und südamerikanischen Teams nur Spieler antreten durften, die noch nie an einer WM teilgenommen hatten (die übrigen Teams durften in Bestbesetzung spielen).

Seit 1992 gilt für alle Teams die U23-Regel, die später (ich glaube erstmals 2008) um die Erlaubnis, pro Team drei ältere Spieler starten zu lassen, ergänzt wurde.
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