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02.02. 15:30 Uhr
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03.02. 17:30 Uhr
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Hamburger SV

Adler, R.
Nachvollziehbarer Versuch, Aigners Flanke vor dem 0:1 zu unterbinden. Kein Vorwurf an Adler, dass diese schwierige Aufgabe nicht gelang. Schuldlos beim 0:2. Wirkte ansonsten sehr aufmerksam und parierte zweimal (gegen Aigner, Meier).
Diekmeier, D.
Stand bei beiden Gegentoren im Mittelpunkt. Kein gutes Abwehrverhalten vor dem 0:1, als er das direkte Duell gegen Lakic verlor. Kein großer Vorwurf dagegen vor dem 0:2, als zwar Lakic in Diekmeiers Rücken frei abschließen konnte, der Hamburger sich jedoch nachvollziehbarerweise zu Zambrano orientierte. Aufgrund des 0:1 keine durchschnittliche Note mehr, obwohl Diekmeier ansonsten ein sehr ordentliches Spiel und brauchbare Flanken ablieferte.
Bruma, J.
Kein gutes Stellungsspiel vor dem 0:1, als er nicht erfasste, dass in seinem Rücken zwei Gegenspieler einem Mitspieler gegenüberstanden. Sonst mit überzeugender Defensivleistung, vor allem dank guter Zweikampfführung, sodass die meisten Frankfurter Chancen aus Überzahlsituationen resultierten. Ausbaufähig sein Passspiel.
Westermann, H.
Als einziger Abwehrspieler des HSV mit weitgehend fehlerfreier Defensivleistung, aber auch ohne nennenswerte positive Aktionen. Kein durchweg schlechtes Aufbauspiel, sondern mit einigen guten langen Bällen; in der Summe schaffte es Hamburg jedoch zu häufig nicht, den Ball schnell nach vorne zu bringen.
Jansen, M.

Jansen, M

. : 4,5
Beide Gegentore wurden über Jansens linke Abwehrseite vorbereitet. Beim 0:1 hätte er Jung energischer attackieren können, und auch beim 0:2 ließ er Aigner zu viel Platz. Auch sonst entstanden einige Chancen über seine Seite, was aber nicht immer an Jansen, sondern auch an fehlender Absicherung lag. Mit dem Ball am Fuß dann deutlich besser. Zwei, drei gute Flanken, einige gute Pässe, aber auch eine vertane Chance bei einem Konter (83.).
Arslan, T.
Ohne positiven Einfluss auf das Spiel seiner Mannschaft. Das lag daran, dass Arslan weder Wege in die Spitze ging, noch vertikale Pässe anbrachte, sondern hauptsächlich quer spielte, wodurch Hamburgs Spiel einfallslos, behäbig wirkte. Dazu mit einem gefährlichen Ballverlust in der eigenen Hälfte und einer fahrlässig vergebenen Chance, als Arslan statt abzuspielen, aus spitzem Winkel Trapp anschoss. Und: Hätte vor dem 0:2 die Situation erfassen müssen und sich als nächster Spieler zu Lakic orientieren müssen.
Badelj, M.

Badelj, M

. : 4,5
Anders als von Sky-Kommentator Kai Dittmann behauptet war der Mittelfeldspieler sehr wohl 'im Spiel'. So war Badelj in Hälfte eins teamübergreifend der dominanteste Spieler, kam in 45 Minuten auf so viele Ballkontakte wie nur drei andere in 90. Dabei mit durchaus guten Ansätzen. So waren seine Vertikalpässe durch die Frankfurter Linien diejenigen, die noch am ehesten Gefahr ausstrahlten. Allerdings brachte Badelj auch (zu) viele Querpässe an, verlor in der gegnerischen Hälfte seine Zweikämpfe und hätte Aigners Pass vor dem 0:1 verhindern müssen.
van der Vaart, R.
Fand nie seine richtige Position, um auf das Spiel des HSV positiv zu wirken. Ließ sich mal bis in die eigene Hälfte fallen, ohne von dort gute Pässe zu spielen. Orientierte sich dann wieder in den Sechzehner, um dort blass zu bleiben. Wollte zwar viel, betrieb auch viel Aufwand, blieb letztlich aber ohne Präsenz in den entscheidenden Zonen. Immerhin mit einigen Beteiligungen an Torschüssen. Wirklich gut waren davon aber die Wenigsten.
Aogo, D.

Aogo, D

. : 4
In der Anfangsphase noch mit der auffälligste Hamburger, vor allem aufgrund seiner beiden Torschüsse. Rochierte viel durch das Mittelfeld, harmonierte mit Jansen, arbeitete viel. Im Spiel gegen den Ball fehlte aber mitunter der Zugriff auf das Frankfurter Mittelfeldzentrum.
Rudnevs, A.
Verlor eine ganze Reihe von Zweikämpfen unmittelbar am gegnerischen Strafraum; Folge dessen war die ausbleibende Präsenz des HSV vor dem Tor Kevin Trapps. Zudem nur mit vereinzelten Sprints in die Schnittstellen, die vom Hamburger Mittelfeld nicht bespielt werden konnten. Immerhin brachte sich Rudnevs zwei-, dreimal in Abschlusssituationen; eine davon vergab er allerdings fahrlässig.
Son, H.

Son, H

. : 3,5
Agil, technisch stark, mit Spielwitz ausgestattet und dadurch der für die Eintracht am schwersten zu verteidigende Hamburger. Entsprechend brachte er die meisten Schüsse an (die er sich durch gute Laufwege selbst erarbeitete). Jedoch wirkte Son mitunter auch überhastet, und diese fehlende Ruhe war es vor allem in Hälfte zwei, die dem HSV allgemein sehr abging.
Rincon, T.
Übernahm in etwa die Badelj-Rolle als tiefster Mittelfeldspieler des HSV, ließ sich zuweilen wie Badelj zwischen die eigenen Innenverteidiger fallen, um das Spiel anzukurbeln. Dabei allerdings wirkungslos. Versuchte die schwierigen Vertikalpässe erst gar nicht, minimierte damit zwar seine Fehlerquote, brachte der eigenen Offensive aber wenig.
Beister, M.

Beister, M

. : 4,5
Orientierte sich nach seiner Einwechslung ins rechte offensive Mittelfeld, und kurz schien es, als könne Beister das HSV-Spiel beleben. Der Eindruck täuschte. In den für Strafraumszenen entscheidenden Zonen mit fast ausschließlich verlorenen Zweikämpfen und letztlich ohne Wirkung.
zu "Einzelkritik Hamburger SV Bundesliga Fußball, 20. Spieltag Saison ..."
6 Kommentare
Letzter Kommentar:
Sowas schrieb am 03.02.2013 20:15
Also wir vergleichen mal:
Badelj (6er): Note 4,5
vdV (10er): Note 4,5
Badelj macht in der Defensive eigentlich ein ganz gutes Spiel (sh auch Text) bis auf 1-2 kleinere Fehler. Van der Vaart hingegen soll offensiv Akzente setzen und bekommt wirklich nichts auf die Reihe (sh Text) und bekommt die gleiche Note? Irgendwas stimmt da nicht ganz, nur weil Silvie sich den Rafa wieder im Comunio gekauft hat braucht ihr ihn nicht besser bewerten...