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19.10. 20:30 Uhr
HOF - FÜR
1899 Hoffenheim
3:3
SpVgg Gr. Fürth
Ende
20.10. 15:30 Uhr
BVB - S04
Borussia Dortmund
1:2
FC Schalke 04
Ende
20.10. 15:30 Uhr
LEV - M05
Bayer Leverkusen
2:2
FSV Mainz 05
Ende
20.10. 15:30 Uhr
WOB - SCF
VfL Wolfsburg
0:2
SC Freiburg
Ende
20.10. 15:30 Uhr
SGE - H96
Eintracht Frankfurt
3:1
Hannover 96
Ende
20.10. 15:30 Uhr
DÜS - FCB
Fortuna Düsseldorf
0:5
Bayern München
Ende
20.10. 18:30 Uhr
BRE - BMG
Werder Bremen
4:0
Mönchengladbach
Ende
21.10. 15:30 Uhr
FCN - AUG
1. FC Nürnberg
0:0
FC Augsburg
Ende
21.10. 17:30 Uhr
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0:1
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Ende
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Borussia Dortmund

Weidenfeller, R.
Über weite Strecken nicht gefordert, da Schalke sehr ökonomisch angriff. Gut, wie er gegen Afellay und Huntelaar weitere Treffer verhinderte. Chancenlos beim 0:1; vor dem 0:2 hätte Weidenfeller eventuell früher aus dem Tor kommen müssen; einen klaren Fehler wollen wir ihm aber nicht unterstellen.
Subotic, N.
Bei gegnerischem Ballbesitz ohne große Fehler (bis auf die Ecke für Schalke direkt vor dem 1:2, als er Matip sträflich aus den Augen ließ) oder besonders starke Abwehraktionen. Ausbaufähig Subotics Spiel bei eigenem Ballbesitz, als er aufgrund fehlender Anspielstationen häufig die Ruhe verlor und ihm mehrere unnötige Fehler unterliefen.
Bender, S.
Wurde von einer Position auf die andere verschoben. Begann als zentraler Verteidiger, wo er eigentlich solide spielte, bis er Farfans Flanke direkt zu Afellay köpfte. Wechselte dann nach rechts hinten, wo Bender Probleme mit Afellay hatte, wenn dieser Tempo aufnehmen konnte. Im Mittelfeld schließlich ordentlich, gute Zweikampfführung, aber ohne Impulse für die Offensive.
Hummels, M.

Hummels, M

. : 3,5
Ohne richtigen Linksverteidiger neben sich musste Hummels oft nach außen ausweichen; hierbei rückte er nicht immer mit perfektem Timing auf den Flügel, machte seine Sache aber doch zufriedenstellend. Schaffte es zwar nicht, Uchida vor dem 0:1 zu stellen; sein Fehler war in der Entstehung des Treffers aber noch der kleinste. Wie Subotic mit großen Problemen in der Spieleröffnung, weil die Bewegungen vor ihm nicht stimmten. Anders als sein Nebenmann aber auch mit mehreren guten Aktionen. So klärte er am eigenen Strafraum zwei-, dreimal im letzten Moment, und auch seine Ausflüge über die Mittellinie brachten zumindest ansatzweise Gefahr.
Piszczek, L.
Auf ungewohnter Position als eine Art Hybrid aus Verteidiger und Mittelfeldspieler aufgeboten, und mit dieser Rolle hatte Piszczek erhebliche Probleme. So fand er selten die richtige Balance für sein Stellungsspiel, sondern verschob entweder zu hoch und war dadurch nicht anspielbar, oder er ließ sich zu tief fallen, wie vor dem 0:1, als er Afellay nicht mehr stellen konnte. Auch nach der Systemumstellung mit Fehlern, vor allem als Rechtsverteidiger, dem mehrfach Bälle verloren gingen, wenn er nach vorne marschierte.
Leitner, M.
Hatte deutliche Schwächen im Zweikampf, was dazu führte, dass Schalke die entscheidenden Mittelfeldduelle für sich entscheiden konnte. Gewann nicht nur kaum Bälle, sondern leistete sich auch empfindliche Ballverluste. Steigerte sich in diesem Bereich aber deutlich nach dem Seitenwechsel, harmonierte dann auch einige Male gut mit seinen Mitspielern.
Kehl, S.

Kehl, S

. : 4
Zunächst noch sehr präsent und in den Anfangsminuten bester Borusse. Eroberte Bälle am Boden wie in der Luft. Allerdings bewegte sich Kehl nicht gut, wenn der BVB aufbaute. Schaffte keine Verbindung zwischen Abwehr und Mittelfeld, leistete sich darüber hinaus zunehmend Ballverluste, die den anfänglich guten Eindruck stark trübten.
Perisic, I.

Perisic, I

. : 4,5
Zunächst im halblinken Mittelfeld als Achter aufgeboten, wo Perisic dieselben Defizite wie mancher Mitspieler hatte, denn zu selten stimmte die Abstimmung mit den Nebenleuten. Ansatzweise harmonierte Perisic gut mit Leitner, wobei aus diesen Ansätzen kaum konstruktive Angriffe entstanden. Später als rechter Mittelfeldspieler zog es Perisic stark ins Zentrum, wo er sich an Afellay orientierte, dadurch nach vorne wirkungslos blieb.
Großkreutz, K.
Hatte genau wie Piszczek große Schwierigkeiten damit seine ungewohnte (und sehr anspruchsvolle) Rolle als Außen im 3-5-2 vernünftig zu interpretierten. Vor allem bei eigenem Ballbesitz stand Großkreutz zu hoch, blieb damit unanspielbar, verpasste es dann wiederum nach Schalker Balleroberungen schnell hinter den Ball zu kommen. War dadurch auch erheblich am 0:1 beteiligt. Zudem merkte man ihm einige Male an, dass er kein gelernter Abwehrspieler ist, wenn Gegenspieler mit Tempo auf ihn zumarschierten. Insgesamt aber nicht so fehlerbehaftet wie Piszczek und gerade in der Schlussphase deutlich kampfstärker.
Lewandowski, R.
Als Stürmer im 3-5-2 ohne jede Bindung zum Spiel. Ein guter Pass auf Reus, zweimal klärte Lewandowski bei Ecken im eigenen Strafraum, ansonsten blieb er unauffällig. Nach dem Seitenwechsel erst verbessert, indem er besser im Spiel war, dann den Anschluss erzielte. In der Schlussphase wiederum unglücklich, als er sich festdribbelte oder zu ungenau ablegte.
Reus, M.

Reus, M

. : 3,5
Aktivster, präsentester Dortmunder Offensivspieler, was diesmal allerdings nicht viel bedeutete. Hälfte eins war noch zum Vergessen, obgleich Reus in dieser den einzig nennenswerten Dortmunder Torschuss abfeuerte. In Hälfte zwei dann besser: Schön seine Vorarbeit für Lewandowski; dazu sehr quirlig, häufig in Strafraumnähe am Ball, jedoch ohne Durchschlagskraft vor Unnerstalls Tor.
Schieber, J.
Dortmunds erster Einwechselspieler hatte zwar das Glück, in der besten Phase des BVB auf dem Feld zu stehen, und direkt nach seiner Hereinnahme wirkte Schieber durchaus belebend. Mit zunehmender Spieldauer wurde Schieber aber unauffälliger und erfolgloser, und bis auf einen ungenauen Torschuss blieb er harmlos.
Bittencourt, L.
Ansatzweise gefällig; zumindest ließ Bittencourt mehrfach erahnen, was in ihm steckt, wenn er im höchstem Tempo Bälle fein verarbeitete. Traf jedoch zu häufig falsche Entscheidung, wirkte auch ein wenig mutlos in den wichtigen Situationen.
zu "Einzelkritik Borussia Dortmund Bundesliga Fußball, 8. Spieltag ..."
10 Kommentare
Letzter Kommentar:
SusiZorc schrieb am 22.10.2012 07:36
Muss als BVB-Fan sagen, dass die Noten für die Mannschaft im Schnitt um einen Punkt zu gut ausgefallen sind. Auch nachdem Klopp eingesehen hat, dass das Experiment mit der Dreierkette Quatsch war, ging nach vorne überhaupt nichts, selbst einfachste Bälle kamen nicht an. Der BVB spielte one touch Fussball=nach jedem Ballkontakt war die Kugel futsch. Auch Hummels hatte eine Reihe von katastrophalen Fehlpässen, das ist niemals ne 3,5.