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Datum: 09. Juni 2013, 07:30 Uhr
Format: Artikel
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Baustellen der Bundesliga: VfL Wolfsburg

Allofs,Hecking
Klaus Allofs und Dieter Hecking haben viel Arbeit vor sich in Wolfsburg

Drei Trainer, drei verschiedene Philosophien - kein Wunder, dass beim VfL Wolfsburg in der abgelaufenen Saison nicht viel zusammengelaufen ist. Das soll sich nun ändern, mit einem ausgedünnten und qualitativ verbesserten Kader. Eine Großbaustelle für Hecking und Allofs.

"Wenn alles gut gelaufen wäre, dann wären wir beide jetzt nicht beim VfL" - zog Klaus Allofs kürzlich bei Sport1 ein treffendes Saisonfazit und begründete, warum mittlerweile er und Dieter Hecking das Kommando bei den Niedersachsen führen. Beim VfL Wolfsburg ist in der zurückliegenden Saison nämlich nahezu gar nichts gut gewesen. Die unter Felix Magath mit hohen Ansprüchen in die Saison gestartete Mannschaft stolperte mit zahlreichen enttäuschenden Auftritten erst unter ihm, dann Interimscoach Lorenz Günther Köstner durch die Bundesliga und landete am Ende unter Dieter Hecking und zumindest einer dezenten Leistungssteigerung mit 43 Punkten und 47:52 Toren auf dem elften Platz.

Enttäuschend für einen Club, dessen Aufsichtsrat Martin Winterkorn im kicker äußerte: "Man muss nicht immer sagen, dass man Meister werden oder Champions League spielen will. Aber zumindest im einstelligen Bereich muss der VfL dabei sein." Dazu fehlten den Niedersachsen am Ende zwar „nur" zwei Punkte auf Platz neun, doch der Rückstand auf die Europa League-Plätze betrug bereits acht, der auf die Champions League-Ränge sogar 12. Platz drei war mit 22 Zählern Rückstand völlig außer Reichweite und über die Differenz von 48 Punkten auf Bayern München decken wir lieber mal den Mantel des Schweigens.

Kontinuität und eine klare Spielphilosophie müssen her

Drei Trainer in einer Saison und jeder hatte seine ganz eigene Spielphilosophie - kein Wunder, dass beim VfL Wolfsburg die Räder nicht wie gewünscht ineinander greifen konnten. Erschwerend hinzu kam noch, dass vermeintliche Leistungsträger vor allem durch Inkonstanz auffielen, das Team sich immer wieder mit erheblichen Verletzungsproblemen herumschlagen musste und sich die Spieler zu allem Überfluss auch noch unnötige Sperren einhandelten.

Hecking war dadurch immer wieder zu Experimenten gezwungen, die ihm einerseits halfen, einen Überblick über die Qualitäten seines vorhandenen Spielermaterials zu gewinnen, andererseits aber bisher verhinderten, dass der Coach eine klare Spielphilosophie einführen konnte. Das wird er nun in der Sommerpause nachholen, auf Basis der in der Rückrunde gesammelten Erkenntnisse den dazu benötigten Kader zusammenstellen und mit sportlichem Erfolg - so hoffen zumindest die Verantwortlichen beim VfL - eine Phase lange vermisster Kontinuität einleiten. 

Der aufgeblähte Kader muss ausgedünnt werden

"Wo wir hin wollen, braucht man Qualität", hatte Hecking schon im März gegenüber waz-online.de angekündigt. Bedeutet nichts anderes, als den unter Felix Magath enorm aufgeblähten Kader so zu verändern, dass nicht nur unnötiger Ballast abgeworfen wird, sondern auch Platz für notwendige Verstärkungen geschaffen wird. Die auslaufenden Verträge von Marwin Hitz, Sotirios Kyrgiakos, Alexander Madlung und Thomas Kahlenberg wurden daher auch nicht verlängert, Sebastian Polter (Mainz 05) und Yohandry Orozca (Deportivo Tachira FC) verkauft. Zudem soll Vaclav Pilar nach Freiburg ausgeliehen werden.

In den nächsten Wochen wird sich auch die Zukunft der bereits in dieser Saison verliehenen Spieler klären. Den in Augsburg geparkten Ja-Cheol Koo beorderte Hecking bereits zurück, bei vielen anderen stehen die Zeichen dagegen auf Trennung. So soll Ibrahim Sissoko angeblich bereits mit einem Club in Griechenland kurz vor der Einigung stehen, Michael Schulze wohl bei Energie Cottbus und Marco Russ in Frankfurt bleiben dürfen.

Auch die Brasilianer Fagner, bat um seine Freigabe und wird von Flamengo umworben, und Diego werden bald von der Gehaltsliste verschwinden. Der Spielmacher soll sich mit Atletico Madrid bereits auf eine Rückkehr geeinigt haben.

Verstärkungen auf allen Positionen notwendig

Allerdings würde Hecking seine neben Diego Benaglio und Naldo dritte wichtige Korsettstange gerne halten. Aber momentan sieht es danach aus, als ob er ihn auf dem Platz und in der Hierarchie ersetzen müsste. Neben einem neuen Spielgestalter  braucht Wolfsburg zudem dringend Verstärkung auf der Sechs, wo es im derzeitigen Kader an technisch versierten und im Spielaufbau kreativen Spielern mangelt. Pirmin Schwegler soll mit einem fürstlichen Gehalt der Wechsel in die Autostadt schmackhaft gemacht werden. Der Frankfurter wäre für drei Millionen zu haben, wenn er bis Ende Juni seine Ausstiegsklausel zieht.

Doch allgemein sind Verstärkungen auf allen Positionen vonnöten, um dem hohen Anspruch des VfL, möglichst bald wieder international zu spielen, gerecht werden zu können. Der Transfer von Keeper Max Grün (Greuther Fürth) ist bereits eingetütet, für die in der abgelaufenen Saison häufig überforderte Innenverteidigung würde Hecking gerne seinen ehemaligen Schützling Timm Klose aus Nürnberg loseisen. Des Weiteren stehen Backups auf den Außen für Vierinha und Ivan Perisic auf dem Zettel.

Für das linke Mittelfeld wurde bereits Daniel Caligiuri aus Freiburg geholt. Auch Nachwuchsmann Maximilian Arnold muss man auf dem Zettel haben. Er traf in sechs Bundesligaeinsätzen bereits dreimal, ist sowohl zentral als auch auf der rechten Seite im offensiven Mittelfeld einsetzbar. Weitere könnten folgen.

Und auch im Sturmzentrum soll der von Polter freigemachte Platz neben Patrick Helmes, Ivica Olic und Bas Dost wieder besetzt werden. Nachdem sich Mame Diouf (Hannover 96) als zu teuer entpuppte, gilt Julian Schieber (Borussia Dortmund) als heißer Kandidat. Als Grundvoraussetzung für alle Transfers gilt aber, dass sie "vernünftig und machbar" sind, wie Hecking laut waz-online.de erklärte und sie sollten "viel Qualität haben", wie Abwehrchef Naldo ergänzte. Die Zeit läuft...