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Die verrückte Saison mit fünf verschiedenen Siegern lässt viele Experten ratlos zurück. In einem Punkt sind sich aber alle einig. Der Casus Knaxus liegt im Gummi. Die Reifen sind das Glücksrad der Formel 1 und in Monaco könnte erneut am Arbeitsfenster gedreht werden.
"In Monacofahren wir zum ersten Mal in dieser Saison mit der superweichen Pirelli-Mischung. Darauf freue ich mich", erklärte Jenson Button die Großwetterlage bei der rennwöchentlichen Reifenschau auf motorsport-total.com. "Sicher werden wir das Wochenende mit der weichen Mischung beginnen, doch wenn wir dann zum ersten Mal die superweichen aufziehen, wird sich das Auto komplett anders anfühlen. Wie immer wird es faszinierend zu entdecken sein, wie sich die Reifen verhalten übers Wochenende - vor allem an einem Ort, an dem das Qualifying entscheidend ist. Ich freue mich auf diese Herausforderung", so Button.
Qualifying das eigentliche Rennen?
Das Qualifiying entscheidend? Das galt in den letzten Jahren mehr, als in diesem Jahr, aber auch in dieser Saison haben drei von fünf Piloten, die die Pole holten, auch das Rennen gewonnen (Rosberg, Vettel, Maldonado). Dabei ist das Setup einmal mehr von entscheidender Bedeutung. "Das Setup für Monaco ist sehr schwierig, weil sich die Strecke sehr schnell verändern kann, und dies macht den Fahrern sehr schwer zu schaffen, weil sie ihre Autos nicht richtig verstehen. Man muss ein gutes Setup finden, das genügend Traktion bietet, aber das auch das den modernen Formel-1-Autos angeborene Untersteuern so gut wie möglich vermeidet. Dieses Problem tritt besonders in langsamen Kurven auf", erklärt Ingenieurslegende Pat Symonds.
Auch Teamchef Frank Williams hält den Parcours für enorm anspruchsvoll, dabei hat er allerdings eher die Leistungen der Fahrer im Sinn. "Der Straßenkurs von Monaco bedeutet für die Fahrer eine nicht endende Aneinanderreihung von Schwierigkeiten: scheinbar endlose Leitplanken, eingeschränkte Sicht durch die engen Visiere und wechselnd nach innen und nach außen hängende Kurven. Es ist offensichtlich, weshalb dieser Kurs eine besondere Herausforderung ist." Nicht ohne Grund gelten Fernando Alonso und Lewis Hamilton, die wohl talentiertesten Fahrer im Feld, als Favoriten. Allerings taucht nach dem Barcelona Grand Prix nun ein neuer Name im Favoritenfeld auf: Pastor Maldonado.





