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Eintagsfliegen und kuriose Sieger
Monaco ist nicht nur der Kurs der Seriensieger Senna, Schumacher und Hill, auch die Eintagsfliegen schwirren um den Stadtstaat, wie um eine pralle Fruchttorte. Der Franzose Maurice Trintignant konnte nur zwei Formel 1-Siege in seiner Karriere feiern, beide in Monaco. Sein Landsmann Jean-Pierre Beltoise gewann nur ein einziges Formel 1-Rennen in Monaco und dann sind da ja noch die verrückten Siege von Jarno Trulli und Olivier Panis. Der historischen Reihenfolge nach:
Das Regenrennen 1996 ging in die Geschichte ein
Der Franzose Olivier Panis bestritt im Laufe seiner Karriere 158 Grand-Prix-Rennen, gewinnen konnte er nur eines, das von Monaco '96. Panis startete in seinem Ligier JS43 von Platz 14 aus in das Rennen. Damon Hill lag bei schwierigen Regenbedingungen in Führung, doch sein Rennwagen hatte einen Getriebeschaden und so schied der Führende in der Fahrer-Wertung aus.
Michael Schumacher war schon in Runde eins in die Leitplanken gefahren. Jean Alesi schied ebenfalls führend mit einem Aufhängungsschaden aus. Mit Panis, Coulthard und Herbert erreichten letztlich nur drei Piloten das Ziel. Damit war Monaco 1996 das Rennen mit den wenigsten Piloten, die das Ziel erreichen konnten in der Geschichte der Formel 1 und der einzige Titelgewinn des Olivier Panis.
2004: Explosionen, Rauch und ein einmaliger Held
Ähnlich erging es Jarno Trulli im Renault. Jenson Buttons Teamkollege Takuma Sato hatte damals einen guten Start erwischt, doch sein Motor explodierte und begann stark zu qualmen, dadurch verursachte Sato einen Massencrash. Giancarlo Fisichella krachte in das Heck von David Coulthard. Fisichella landete kopfüber auf der Leitplanke, ohne sich zu verletzten. Als nächster krachte Fernando Alonso beim Überrunden im Tunnel in die Leitplanken und das Safety-Car kam auf die Strecke.
Das Feld folgte dem Safety-Car und Schumacher wollte im Tunnel die Bremsen aufwärmen, doch das hatte Juan Pablo Montoya übersehen und krachte dem Ferrari-Piloten ins Heck. Schumacher schied aus und nur neun Fahrer sahen die Zielflagge. Trulli startete 252 Mal in der Formel 1 und gehört damit zu den Fahrern mit den meisten Grand-Prix-Starts. Einen Sieg konnte er nur einmal feiern, 2004.





