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Die Gefahren des Monaco GP
Diese zwei Geschichten zeigen: Monaco und Unfälle, das gehört zusammen. Kurz gesagt: Monaco hat Flair, Monaco ist spektakulär, aber Monaco ist auch sehr gefährlich. Die Strecke entspricht nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards in der Formel 1. "Ich warne immer wieder, dass dieses Rennen nicht mehr zeitgemäß ist", sagt der ehemalige Formel 1-Pilot Ralf Schumacher laut motorsport-total.com.
Die Liste der folgenschweren Unfälle ist dementsprechend lang. Der tragischte Unfall fand am 7. Mai 1967 statt. Bandini lag mit seinem Ferrari an Position zwei, als sein Wagen am Ausgang der Hafenschikane von der Strecke abkam und gegen einen mit Strohballen gesicherten Poller prallte. Der Wagen fing Feuer, durch das auslaufende Benzin und die Strohballen entwickelte sich ein großer Brand. Bandini konnte erst nach drei Minuten aus den Flammen befreit werden und starb drei Tage später an den schweren Verbrennungen. Strohballen als Streckenbegrenzung wurden daraufhin abgeschafft.
1994 war der Ausgang des Tunnels, die schnellste Stelle der Strecke, Schauplatz eines folgenschweren Unfalls. Der Sauber-Pilot Karl Wendlinger verlor die Kontrolle über seinen Boliden und krachte seitlich in die Streckenbegrenzungen. Der Österreicher stieß durch die niedrigen Cockpitbegrenzungen mit dem Kopf an das Hindernis und lag mit erheblichen Hirnprellungen anschließend 19 Tage im Koma. 1995 startete er genesen einen neuen Versuch in der Formel 1, konnte aber an seine Leistungen vor dem Unfall nicht anknüpfen und gab die Formel 1 auf, blieb dem Motorsport aber erhalten. Die Hafenschikane wurde nach diesem Crash besser gesichert und am Cockpit wurde ein seitlicher Kopfschutz Vorschrift.
Überholen ist in Monaco fast unmöglich, die Strecke ist sehr eng. Obwohl es enorme Verbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen gab, ist sie weiterhin ein Risiko-Rennen. "Es grenzt an Ironie, dass wir all die Jahre erfolgreich für mehr Sicherheit auf den Rennstrecken gekämpft haben und dann freiwillig in Monaco fahren", erklärte Michael Schumacher dazu laut auto-motor-und-sport.de.
Das Reifenmonopoly geht weiter





