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Gelingt den Deutschen kein schnelles Tor, dann ist viel Geduld angesagt. Mit Hektik im letzten Drittel des Feldes, wird man keine hochkarätigen Chancen kreieren können, mit Handlungsschnelligkeit und klugen Laufwegen allerdings schon. "Die Griechen werden mit neun Spielern im eigenen Strafraum stehen", so Löw, "dann kann man nicht mehr vertikal spielen, weil der Raum nicht da ist. Da braucht man Geduld."Die Griechen sind im Kopfballspiel stark, die deutsche Mannschaft sollte ihre Chancen durch das gute Kombinationsspiel suchen, nicht durch Verzweiflungsflanken aus dem Halbfeld. Miroslav Klose wäre als guter Kombinationsspieler und perfekter Doppelpasspartner für Mesut Özil eine Option auch schon für die Startelf. Auf den Außenpositionen könnte Marco Reus die nötige Handlungsschnelligkeit ins Spiel bringen, allerdings empfehlen wir, nicht den taktisch klugen und mitspielenden Thomas Müller heraus zu nehmen, ggf. müsste Lukas Podolski weichen.
Fazit zum Viertelfinalspiel Deutschland - Griechenland:
Wenn die Griechen das Chelsea der Ländermannschaften sind, dann haben sie wohl eine gute Chance, Deutschland aus dem Turnier zu nehmen, so könnte man annehmen. Vielleicht reicht ja ein Eckball und ein wuchtiger Kopfball der Hellas-Hünen bedeutet das Aus für Jogis Jungs. Wir glauben aber nicht an das griechische Team, denn der Vergleich der beiden Mannschaften hinkt daran, dass Chelsea ein qualitativ starkes Team auf Augenhöhe aufbieten konnte. Bei zwei gleich starken Mannschaften mag der Trend zum reaktiveren Team weisen. Wir sehen Deutschland in puncto individuelle Klasse aber deutlich vor den Griechen.
Michel Massing





