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Denn mit den richtigen Einwechslungen hätte das DFB-Team die Kontertaktik der Schlussphase erfolgreicher gestalten können. Lukas Podolski spielt bisher sein schwächstes Turnier. Im Abschluss ungewohnt ungenau, kaum ins Kombinationsspiel eingebunden positiv fiel Podolski fast nur durch seine, zugegebenermaßen gute, Defensivarbeit auf. Thomas Müller, Podolskis Pendant auf der rechten Seite, steigerte sich gegenüber dem Portugal-Spiel, aber auch seine Auswechslung (90.) kam für mich zu spät.
Denn Löw hat Spieler zur Verfügung, die den tatsächlich entkräftet wirkenden Niederländern richtig hätten weh tun können. In erster Linie denke ich da an den schnellen Marco Reus, aber auch André Schürrle oder Mario Götze wären für die Schlussphase richtige Varianten gewesen. Stattdessen kamen mit Miroslav Klose, Toni Kroos und Lars Bender drei Spieler, die nicht gerade für ihre Konter-Qualitäten bekannt sind.
Löw hat mit seinen verhaltenen Wechseln aber auch die Chance verpasst, die genannten Youngster an das Turnier heranzuführen. Bisher kamen erst 13 Feldspieler zum Einsatz, die Schlussphase gegen die Niederlande wäre der perfekte Zeitpunkt gewesen, wichtigen Alternativen Spielpraxis zu geben. Denn Europameister wird man sicher nicht mit 14 Spielern.





