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Thomas Müller ist der defensiv- und zweikampfstärkste offensive Außen im Kader. Lukas Podolski kennt das Löw'sche System und seine Aufgabe darin in- und auswendig. Beide spielen lieber einmal mehr ab, als das Risiko einzugehen, den Ball im Dribbling zu verlieren und einen Konter einzuleiten. Beide sind zudem extrem dynamische, physisch starke Spieler.
Mit Mesut Özil haben wir ein physisches Leichtgewicht, dass die Lizenz zum Dribbeln besitzt, in der Startelf. Ein zweiter solche Spieler würde mehr Spektakel versprechen, aber auch ein größeres Risiko. Ich bin nicht der Meinung Löw muss mehr Risiko gehen, nur weil die Fans mehr Spektakel wollen.
Wenn man einmal in Rückstand gerät, sind solche offensiven Optionen sicherlich eine gute Versicherung in der Rückhand. Wenn alles nach Plan läuft, dann sollte Löw bei den bewährten Kräften, die für die komplexen Aufgaben in Offensive und Defensive die beste Eignung gezeigt haben, bleiben.
Contra Löws Wechseltaktik: Marcus Krämer
Der Bundestrainer hat es in der Pressekonferenz nach dem Spiel doch selbst gesagt: "Die Holländer waren müde. In der zweiten Halbzeit hätten wir den Sack früher zumachen können. Wir hätten das dritte Tor machen müssen." Richtig analysiert, schlecht reagiert, Herr Löw.





