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Dagegen befindet sich der australische Verband im Aufwind. Mit Routinier Lleyton Hewitt und Bernard Tomic standen zwei Australier im Achtelfinale. Während die Zeit von Hewitt langsam abläuft, hat Tomic gezeigt, dass 2012 das Jahr seines endgültigen Durchbruchs werden kann. Mit James Duckworth und Benjamin Mitchell rücken weitere Talente nach, Luke Saville siegte zudem bei den Junioren.
4) Azarenkas Sieg ist nicht der Beginn einer neuen Ära
Kollege Daniel Raecke setzte im redaktionsinternen Tippspiel zu den Australian Open von Anfang an auf Victoria Azarenka als Siegerin, wurde zunächst belächelt, holte sich aber mit Hilfe der Weißrussin den Gesamtsieg. , die 22-Jährige war über die zwei Wochen in Melbourne die konstanteste Spielerin.
Als Krönung erklomm Azarenka zudem die Spitze der Weltrangliste, sie löste die bei Majors immer noch sieglose Caroline Wozniacki nach fast einem Jahr als Leaderin ab. Azarenka gilt seit Jahren als eine der talentiertesten Spielerinnen im WTA-Zirkus, bisher fehlte es ihr aber an der mentalen Stärke für die ganz großen Siege.
Zusammen mit ihrem Trainer Samuel Sumyk arbeitete Azarenka an ihren Defiziten, im Kopf wirkt die Weißrussin nun wesentlich gefestigter und auch wegen ihrer stark verbesserten Fitness sind Erfolge wie bei den Australian Open möglich.
Trotzdem bedeutet der Erfolg Azarenkas keine Zäsur im Damen-Tennis. Schon im vergangenen Jahr gab es bei den vier Grand Slam-Turnieren vier verschiedene Siegerinnen, die erweiterte Weltspitze liegt sehr eng beieinander. Azarenka ist stark, aber nicht stark genug für eine große Dominanz. In Kim Clijsters schlummern bei entsprechender Gesundheit noch einige Erfolge, wie auch in Serena Williams. Auch Petra Kvitova, Na Li, Sam Stosur, Maria Sharapova, Agnieszka Radwanska oder eine gesunde Andrea Petkovic liegen in Bestform nah beieinander Spannung ist in den kommenden Monaten garantiert.





