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2. Giovanni Trapattoni (Irland)
Über die Erfolge von Giovanni Trapattoni muss eigentlich kein Wort verloren werden, der Italiener ist einer der erfolgreichsten Trainer des Weltfußballs. Doch selbst im hohen Alter von 73 Jahren leistet Trap immer noch hervorragende Arbeit, Außenseiter Irland führte der Italiener über die Playoff-Spiele zum kontinentalen Turnier.
Dabei hatten die Iren sicherlich auch etwas Losglück, mit Estland wurde der vermeintlich leichteste Gegner souverän ausgeschaltet (4:0 und 1:1). Und auch in der Gruppenphase ließen die Iren mit Armenien, Slowakei, Mazedonien und Andorra keine allzu schweren Gegner hinter sich. Trotzdem ist Trapattonis Leistung beachtlich, wenn man bedenkt, dass Irland erst zum zweiten Mal an einer Euro und zum fünften Mal überhaupt an einem großen Turnier teilnimmt.
Die Gruppengegner Spanien, Kroatien und Italien können sich auf defensive Iren einstellen. Trapattoni legte schon immer Wert auf konsequente Defensivarbeit, außerdem schwärmte er im Trainingslager von Chelseas Leistung im Champions League-Finale. "Das war eine gute Lehrstunde für uns", ließ Trapattoni wissen. "Wir haben unsere eigenen Waffen. Aber vielleicht müssen wir so starten wie Chelsea, wenn uns die anderen Teams dazu zwingen." Auch deshalb sieht Kollege Prandelli mit gemischten Gefühlen dem Spiel gegen seinen Landsmann entgegen: "Ich wollte ein Duell mit Trapattoni eigentlich vermeiden."
1. Vicente del Bosque (Spanien)
Viele Trainer-Stationen hatte Vicente del Bosque noch nicht. Bei Real Madrid (zwei Meistertitel, zwei Champions League-Siege), wo del Bosque auch über 300 Partien als Spieler absolvierte, und mit der Nationalmannschaft war er aber extrem erfolgreich einzig die Odyssee bei Besiktas Istanbul war schnell und ohne Titel beendet.





