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Doch van Marwijk ist seinem Stil treu geblieben, will sein Team nicht mehr in Schönheit sterben sehen. In der Qualifikation marschierte Oranje ungeschlagen bis zum letzten Spiel in Schweden, das 0:3 im Testspiel gegen Deutschland sollte ebenfalls nicht der Maßstab sein. Mit Luciano Narsingh (21/SC Heerenveen) und Jetro Willems (18/ PSV Eindhoven) treibt van Marwijk zudem die Verjüngung des Kaders voran.
3. Joachim Löw (Deutschland)
Joachim Löws Arbeit als deutscher Nationaltrainer muss differenziert betrachtet werden. Auf der einen Seite hat er die spielerische Entwicklung der Mannschaft entscheidend vorangetrieben, das DFB-Team ist nicht mehr abhängig von physischer Überlegenheit oder vom typischen deutschen Willen. Andererseits hat es noch nicht zu einem Titel gereicht, sowohl bei der EM 2008 als auch zwei Jahre später gab es Niederlagen gegen scheinbar übermächtige Spanier.
Mit eben diesem Titel soll es nun endlich klappen Deutschland geht nach einer verlustpunkfreien EM-Qualifikation wieder als Mitfavorit in die Europameisterschaft, daran ändert auch die Testspiel-Pleite gegen die Schweiz nichts. Schon 2004, als Jürgen Klinsmann Löw als Assistenten zum DFB lotste, galt der Rekordtorschütze des SC Freiburg als der Taktikfuchs, der "Motivator" Klinsmann zu den richtigen Entscheidungen riet.
Nach Klinsmanns Abgang gab es einen geräuschlosen Übergang und seitdem hat Löw sehr vieles richtig gemacht, vor allem in Anbetracht der vielen Millionen Bundestrainern unter den Fans, die gerne die Entscheidungen und Nominierungen Löws kritisieren.
Löws Vertrag beim DFB läuft noch bis 2014, die WM in Brasilien könnte dann sein letztes Turnier sein. Löw kann sich gut vorstellen, danach wieder als Vereinstrainer zu arbeiten, wie er es vorher schon beim VfB Stuttgart, bei Fenerbahce Istanbul, beim KSC sowie in Wien und Innsbruck getan hatte. Seine größten Erfolge waren der Pokalsieg mit dem VfB und der Meistertitel in Innsbruck.





