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Unnötige Unruhe beim FC Bayern
So war Matthias Sammer auch bemüht, die Kritik von Jupp Heynckes vor dem Spiel des FC Bayern in Borisov zu relativieren. Er bezeichnete den "Vorgang" als "lange abgeschlossen" und "völlig harmlos." Auch die Reaktion von Heynckes könne er verstehen: "Der Trainer ist unmittelbar für die Mannschaft zuständig und muss ein starkes Bündnis bilden und die Spieler schützen."
Dennoch stellt sich die Frage, ob Matthias Sammer sich und dem FC Bayern München mit seiner Vorgehensweise einen Gefallen getan hat. Dabei geht es gar nicht um die durchaus berechtigte Kritik nach dem Bremen-Spiel, sondern das kommunikative Missverständnis mit Jupp Heynckes. Völlig unnötig trägt dieser Vorgang Unruhe in den Verein.
Pleite vom FC Bayern in Borisov hat andere Gründe
Und was hat das mit der Niederlage des FC Bayern in der Champions League bei BATE Borisov zu tun? Im Prinzip gar nichts, letztlich wurde nur deutlich, was Sammer mit seiner Kritik zum Ausdruck bringen wollte: Trotz des tollen Saisonstarts hat Bayern München noch nichts erreicht und durchaus noch Verbesserungspotenzial.
Bayern München demonstriert Einigkeit bei der Aufarbeitung
In dieser Hinsicht waren sich nach dem Spiel auch alle Verantwortlichen einig. So ärgerlich die Bayern-Niederlage und das Geplänkel am Rande auch waren, vom Kurs abbringen lassen will sich bei Bayern München niemand. "Wir haben neun Spiele in Folge gewonnen, sehr überzeugend gespielt. Und ich glaube, es ist wichtig, dass wir uns durch diese eine Niederlage jetzt nicht aus der Bahn werfen lassen", betonte Rummenigge.
Auch Jupp Heynckes richtete den Blick nach vorne. "Ich denke, dass es vielleicht gar nicht so tragisch ist, wenn es die Mannschaft versteht, im nächsten Bundesligaspiel zu reagieren", sagte er. "Aus solch einem Spiel können wir lernen."
Ob das funktioniert wird sich am Wochenende zeigen, wenn Bayern München auf 1899 Hoffenheim trifft. Das einfachste Mittel gegen Unruhe im Umfeld sind nun mal Siege und wahrscheinlich wäre auch Matthias Sammer mit drei Punkten am Wochenende einverstanden, egal wie der FC Bayern diese auch einfährt.





