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Spanien fährt erneut die Krallen ausGiorgio Chiellini musste nach 21. Minuten verletzungsbedingt raus. Für ihn kam Federico Balzaretti. Der erste nennenswerte Angriff der Italiener entstand aus einem schnell gespieltem Konter. Antonio Cassano hatte Alvaro Arbeloa abgekocht, der anschließende Torschuss aus acht Metern war allerdings harmlos (29.). Italien konnte nun mehr Druck auf das spanische Tor entwickeln. Erneut war es Cassano, der mit einem Distanzschuss Iker Casillas zur einer Parade zwang. Gerade als Andrea Pirlo, der immer wieder von Xabi Alonso angelaufen wurde, mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel zu bekommen schien, da legte Spanien erneut den Schalter um.
Jordi Alba spielte Xavi an, der hatte durch seine enge Ballführung genug Zeit sich umzusehen, Jordi Alba sprintete in die Spitze und wurde herrlich-tödlich und doch so wunderschön von Xavi bedient. Der linke "Abwehrspieler schob den Ball allein vor Gianluigi Buffon zum 2:0 für Spanien ein (41.). Auf dem Papier war die erste Hälfte nicht so eindeutig, wie das Ergebnis glauben macht. Beide Teams hatten acht Torschüsse, Spanien mit 53 Prozent Ballbesitz (Quelle: whoscored.com) weit unter dem gewohnten Maß. Entscheidend waren aber die blitzschnell eingestreuten Angriffe, das nicht aus Kontersituationen.
Die Italiener gingen zu Beginn der zweiten Hälfte mehr Risiko. Der für Cassano gekommene Antonio Di Natale kam zu einer guten Kopfballchance (47.) und wenig später hätte er allein vor Casillas den Anschlusstreffer erzielen können (51.). Spanien nutzte die Lücken, der nun offener agierenden Italiener, doch Cesc Fabregas konnte nach seinem Dribbling kein Kapital aus der Situation schlagen (48.). Da der Roja auch ein Handelfmeter verweigert wurde, Leonardo Bonucci war der Übeltäter gewesen, blieb es beim 2:0 für Spanien.





