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Porto leicht? Nicht zwingend leichter als Milan
Denn Angst haben müssen die Deutschen auch vor den vermeintlich größeren Namen nicht. In Hin- und Rückspiel hat Borussia Dortmund eindrucksvoll unter Beweis gestellt, mit welchen Mitteln man gegen das Starensemble von Real Madrid bestehen kann. Arsenal bewies in Schalkes Gruppe mit drei Siegen bei einem Remis und zwei Niederlagen und einer Tordifferenz von 10:8, dass man nicht unbedingt als Übermannschaft gelten kann.
Milan offenbarte bei einer ausgeglichenen Bilanz von jeweils zwei Siegen, Remis und Niederlagen einige Luft nach oben. Vor allem die relative Ungefährlichkeit im Abschluss, wenn Stephan El Shaarawy mal nicht trifft, wurde bei der 0:1-Niederlage gegen Zenit trotz überlegener Spielweise überdeutlich.
Als deutlich gefährlicher muss man daher den FC Porto einstufen, der in seiner Vorrundengruppe bei vier Siegen und einem Remis nur eine Niederlage hinnehmen musste. Und die - am letzten Spieltag gegen PSG - wäre durchaus vermeidbar gewesen, wenn Keeper Helton der Schuss aus spitzem Winkel von Ezequiel Lavezzi nicht unglücklich durch die Hände geglitten wäre. Und dass Galatasaray gerade vor heimischem Publikum für Überraschungen gut sein kann, bewiesen die Türken bei ihrem 1:0-Sieg über Manchester United. Celtic, das allerdings noch nicht qualifiziert ist, düpierte sogar den großen FC Barcelona.
Achtelfinale in jedem Fall schwer
Von daher ist eigentlich fast egal, welchen Gegner man zugelost bekommt. "Es wird im Achtelfinale so oder so schwierig werden", brachte es Heynckes auf den Punkt. Sein persönlicher Lieblingsgegner "Schneeweiß Bethlehem" stehe schließlich nicht zur Auswahl. Träumen darf man allerdings trotzdem. Christoph Metzelder tut es für das Achtel- oder noch besser für ein mögliches Viertelfinale von einem Duell gegen seinen Ex-Club Real Madrid.
"Es wäre eine große Freude, nochmal nach Bernabéu zurückzukehren", meinte er. Und was da möglich ist, hatte ja schon der große Rivale aus Dortmund, der lediglich aus Topf vier in die Todesgruppe kam und sie dann dominierte, bewiesen. "Was meine Mannschaft gemacht hat, ist verrückt", meinte Jürgen Klopp laut bvb.de. Verrückt, aber nicht zwingend unmöglich.





