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Italien erzielt ersten Strafstoß-Treffer seit 30 Spielen
Auch nicht sonderlich strahlend, aber am Ende doch souverän behauptete sich Italien mit 3:1 in Armenien. Andrea Pirlo (11.) hatte die Gäste durch Italiens ersten verwandelten Strafstoß seit dem WM-Spiel 2010 gegen Neuseeland in Führung gebracht, die Henrikh Mkhitaryan (28.) allerdings wieder ausgleichen konnte. Allerdings regte sich Italiens Coach Cesare Prandelli heftig über die Entstehung des Gegentreffers auf.
Christian Maggio und Davit Manoyan waren zuvor mit den Köpfen zusammengestoßen, der Referee hatte die Partie allerdings nicht unterbrochen. "Wenn zwei Spieler so ineinanderkrachen und verletzt liegenbleiben, dann muss das Spiel gestoppt werden. Da gibt es gar keine andere Möglichkeit", echauffierte sich Prandelli laut football-italia.net. Einige Lücken und individuelle Patzer in der italienischen Hintermannschaft hätten den Hausherren fast sogar die Führung bescheren können, doch Gigi Buffon vereitelte die beste Gelegenheit mit toller Parade.
Daniele de Rossi (64.) gelang dann die erneute Führung für Italien, als er per Flugkopfball eine Pirlo-Flanke an die Unterkante der Latte platzierte, von wo der Ball zum 1:2 ins Tor flog. Armenien warf noch einmal alles nach vorne, suchte den Ausgleich, fand aber in Osvaldo (82.) seinen Meister, dem sein Roma-Teamkollege de Rossi einen Freistoß auf den Kopf gezirkelt hatte, den der Stürmer zum Endstand einnickte und Italien (7) die Tabellenführung der Gruppe B vor Bulgarien (5) brachte, das gegen Dänemark (2) 1:1 spielte. Der Tabellendritte Tschechien (4) hatte zuvor Malta mit 3:1 geschlagen.
Van der Vaart und Huntelaar treffen für Niederlande
Einen souveränen Erfolg feierten auch die Niederlande (9), die sich durch einen 3:0-Sieg über den Fußballzwerg Andorra die Tabellenführung in der Gruppe D ausbauten. Rafael van der Vaart (6.), den Bondscoach Louis van Gaal aus der zwischenzeitlichen Verbannung wegen Fitnessproblemen zurückgeholt hatte, brachte die Elftal mit 1:0 in Führung. Klaas-Jan Huntelaar (14.) und Ruben Schaken (49.) machten den Endstand perfekt.





