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Von: Gunnar Beuth
Datum: 15. Juni 2012, 20:41 Uhr
Format: Artikel
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Gutes EM-Spiel nach langer Pause

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Gutes EM-Spiel nach langer Pause

Nach einer gut 50minütigen Unterbrechung waren Wasser und Bedenken abgeflossen und die Partie konnte fortgesetzt werden. Beide Teams hatten in der Unterbrechung die Lust am Spiel nicht verloren. Es entwickelte sich eine offensiv geführte Partie, die einzig die beiden Strafräume noch zu meiden wusste – ein Fernschuss von Benzema war noch der Höhepunkt (6.).

Die Franzosen übten sich in Ballbesitz und flüssigen Kombinationen, die Ukraine verlegte sich auf Konter, schafften es zudem immer wieder, den Gegner ins Abseits zu stellen. Trotz der schwierigen Platzverhältnisse war viel Tempo im Spiel und die Equipe Tricolore schaffte es mit zunehmender Spieldauer, das etwas gefährlichere Team zu stellen.

Beide Abwehrreihen standen allerdings sehr gut und ob der Kompaktheit waren es Versuche aus der zweiten Reihe, die Gefahr brachten. Andriy Yarmolenko (25.) verfehlte knapp, auf der anderen Seite war es Jeremy Menez, der nach einem der wenigen Fehler aus 14 Metern zum Abschluss kam, jedoch zu sehr in Rücklage stehend verzog.

Menez trifft für Frankreich zum 1:0

Mitte der zweiten Hälfte gab es dann auch Torchancen zu sehen. Nach einem bösen Fehlpass von Anatoliy Tymoshchuk und einer Flanke von Franck Ribery scheiterte erst Menez an Schlussmann Andriy Pyatov (30.), bevor Hugo Lloris auf der Gegenseite gegen Andriy Shevchenko rettete (34.). Den Schlusspunkt setzte erneut Pyatov, der einen Kopfball von Philippe Mexes entschärfte (39.).

Shevchenko (49.) und Tymoshchuk (50.) eröffneten die zweiten 45 Minuten mit zwei gefährlichen Fernschüssen für die Ukrainer, Menez schaffte es dann endlich – nachdem er in der 48. Minute erneut an Pyatov gescheitert war -, das Tor zu erzielen. Nach einem Konter ließ er Yevhen Selin aussteigen und vollendete aus 15 Metern ins kurze Eck (53.).

Cabaye macht den Sack zu

Die Organisation der Gastgeber war nun für einen Moment außer Kraft. Karim Benzema bediente daraufhin Yohan Cabaye, der in der Schnittstelle der Viererkette wartend dann auch Oleh Gusev aussteigen ließ und zum 2:0 einnetzte (56.). Die Entscheidung war gefallen. Die Franzosen hatten nun Oberwasser, standen ihrerseits ein Stück tiefer und kontrollierten die Partie.

Der Doppelschlag hatte Spuren hinterlassen und der Gastgeber sah sich nicht mehr in der Lage, die Kraft für eine Wende aufzubringen. Die größte Chance hatte noch Cabaye, der in der 65. Minute den Pfosten traf. So blieb es beim nicht unverdienten 2:0 für die Franzosen, die es nun in der eigenen Hand haben, das Viertelfinale zu erreichen.

Gunnar Beuth

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