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Parallel zu Siegen bei den deutschen U21-Meisterschaften, den ITF-Turnieren in Kaarst und Moskau sowie dem WM-Vizetitel mit den deutschen Juniorinnen übersprang Beck die zehnte Klasse und baute 2011 mit gerade einmal 17 Jahren ein Einser-Abi. Freundschaften kamen angeblich auch nicht zu kurz, doch der große Ansporn waren für Beck spezielle Herausforderungen. Herausforderungen, wie sie letztlich im Tennissport fand, für den sie im Alter von 14 Jahren ähnliche Ambitionen in Hockey, Leichtathletik und Ballett aufgab.
Die richtige Entscheidung - mittlerweile gilt Beck als eines der größten Talente im speziell geförderten Porsche Talent-Team des DTB. Dinah Pfizenmaier (20) gehört ebenfalls zum Kader. Sie hatte sich bei den French Open durch die Quali bis in die zweite Runde spielen können, scheiterte dort an Victoria Azarenka und dann in der Qualifikation für Wimbledon. Ebenso dabei sind Antonia Lottner (15), die in Roland Garros ins Junioren-Halbfinale vordrang, und Carina Witthöft (17).
Eltern unterstützen Beck, pushen aber nicht
Befreit von der Doppelbelastung Schule/Karriere will Beck jetzt ihre Tennislaufbahn auf Profilevel vorantreiben. Finanziert wird dieses Abenteuer in erster Linie von Becks Eltern. Für das Ehepaar bisher ein Zusatzgeschäft. "Vom Tennis leben können nur die besten 100, alle anderen zahlen drauf", wird Vater Beck, Professor für Anorganische Chemie an der Uni Bonn, im Magazin Girls Open zitiert.
Daher werden die Eltern auch als Manager, Chauffeure und Zeugwarte eingespannt. Die Fahrten und Reisebuchungen übernimmt Mutter Petra im Hauptberuf Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Bonn , während Vater Johannes im Keller des Familienheimes die Schläger bespannt. Anders als in vielen anderen Familien sind die Eltern lediglich Unterstützer, nicht aber Triebfeder in der Karriere der Tochter.





