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Drei Madrilenen ließ der "Kleine", wie Jupp Heynckes ihn zu nennen pflegt, ins Leere laufen und seine Flanke fand Arjen Robben, der allerdings aus vier Metern freistehend vergab. Dennoch hat er den Bayern trotz seiner jugendlichen 19 Jahre Stabilität gegeben. Nur wegen seiner dritten Gelben Karte ist er im Finale gesperrt.
Ansonsten wäre er der erste Österreicher gewesen, der das Finale in der Champions League hätte bestreiten dürfen. Ein großer Verlust für die Bayern, jedoch ist dieser Zustand zum Glück nur temporär. Größer wäre die Lücke bei einem Wechsel gewesen, denn der FC Barcelona hatte angefragt. Doch die Bayern sagten ab.
Jonas Gonçalves Oliveira (FC Valencia/ fünf Spiele - drei Tore und vier Vorlagen)
Mit seinen 28 Jahren ist Jonas sicherlich kein Talent mehr, doch ein richtiger Begriff ist der Brasilianer im europäischen Top-Fußball auch nicht. Wobei man ihm dies nicht ankreiden kann, denn der Mittelstürmer spielt erst seit Anfang 2011 beim FC Valencia. Für schmale 1,25 Millionen Euro holten die Spanier ihn von Grêmio Porto Alegre.
Diese Investition hat sich gelohnt und auch auf der Position des zentralen Mittelfeldspielers lieferte Jonas seine Leistung ab. Drei Tore und vier Vorlagen in der Königsklasse sind ein beeindruckender Wert, auch wenn es im Endeffekt nur zu Platz drei in der Gruppe reichte.
Gut in Erinnerung bleibt sein Auftritt beim 7:0-Sieg gegen KRC Genk. Jonas erzielte das 1:0, steuerte zudem vier Vorlagen zum Rekorderfolg der Spanier bei. Zudem erzielte der Brasilianer das zweitschnellste Tor der Champions League-Geschichte. Nach 10,5 Sekunden überwand er Leverkusens Bernd Leno und liegt nur knapp hinter Roy Makaay, der im Dress der Bayern nach 10,03 Sekunden getroffen hatte.





