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"Ich bin mir sicher, dass Robin Dutt mit seinen Qualitäten die erfolgreiche Arbeit von Matthias Sammer fortsetzen und aufgrund seiner Erfahrung neue Impulse einbringen kann", meinte DFB-Präsident Niersbach.
Die Suche nach Dutt
Bayer Leverkusen hatte sich am 1. April von Dutt als Trainer getrennt. Zuvor hatte der 47-Jährige von 2007 bis 2011 erfolgreich den SC Freiburg gecoacht und 2009 in die Bundesliga geführt.
Dutt tritt in die Fußstapfen von Matthias Sammer. Der 44-Jährige hatte am 2. Juli seinen Abschied vom DFB nach sechs Jahren als Sportdirektor bekanntgegeben. Er löste Christian Nerlinger beim FC Bayern München ab und wechselte als Sportvorstand zum deutschen Fußball-Rekordmeister.
Die Ernennung von Dutt kommt überraschend. Zuletzt war auch der Vorstandsvorsitzende des 1. FC Kaiserslautern, Stefan Kuntz, als möglicher Sportdirektor gehandelt worden. Der Europameister von 1996 hatte Kontakte zum DFB aber dementiert. Es habe nur einen kleinen Kreis von Kandidaten gegeben, sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock.
Als Fußballer begann Dutt seine Karriere bei der SpVgg Hirschlanden, ein Verein in der Nähe von Stuttgart. Höher hinaus ging es mit ihm, der 2005 den Fußballlehrer-Lehrgang des DFB als Bester abschloss, aber erst im Trainerbereich und bei den Stuttgarter Kickers, die ihn zur Saison 2007/2008 nach Freiburg ziehen lassen mussten. Mit den Breisgauern stieg der Nachfolger von Volker Finke 2009 in die Bundesliga auf.
Er leistete überaus solide und gute Arbeit, hielt den SC in der Eliteklasse. Dann folgte er dem Ruf gen Leverkusen, wo er anfangs spröde und ab und zu auch mal ein wenig oberlehrerhaft wirkte. Doch er zeigte sich lernwillig, passte sich den medial anders als in Freiburg gelagerten Erfordernissen an. Nach seinem vorzeitigen Abgang indes bleibt ein "größter Erfolg" in seiner Vita stehen: der Aufstieg mit Freiburg.
Nun geht Dutt in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise eine neue Herausforderung an. Nachfolger von Matthias Sammer zu werden - das könnte ihm liegen, weil er im Fußball von unten bis oben viel erlebt hat, die Jugendbereiche ebenso gut kennt wie alles andere. Und weil er sich seinen Aufgaben stets akribisch und voller Zuneigung widmet. Das sollten beste Voraussetzungen sein.





