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Er kündigte an, die Arbeit seines Vorgängers fortsetzen zu wollen. «Es kann nicht meine Aufgabe sein, irgendwelche Konzepte infrage zu stellen», sagte Dutt bei seiner Vorstellung. Er müsse keine neuen Konzepte auf den Weg bringen, sondern bestehende Konzepte weiterführen.Löw ist nach eigenen Angaben «froh, dass der DFB so schnell und gut gehandelt und diese kompetente Lösung gefunden hat», erklärte er. «Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.» Für Teammanager Oliver Bierhoff ist Dutt «ein absoluter Fachmann und wird sicherlich die interessante Aufgabe hervorragend ausfüllen. Er kann sich dabei unserer Unterstützung sicher sein.»
Zwischen Löw und Sammer war es in der Vergangenheit immer wieder zu Spannungen gekommen, auch wenn sich beide zuletzt arrangiert hatten. Dem DFB ist daher an einem guten Verhältnis zwischen Bundestrainer und Sportdirektor gelegen.
Bayer Leverkusen hatte sich am 1. April von Dutt als Trainer getrennt. Zuvor hatte der 47-Jährige von 2007 bis 2011 erfolgreich den SC Freiburg gecoacht und 2009 in die Bundesliga geführt.
Dutt tritt in die Fußstapfen von Matthias Sammer. Der 44-Jährige hatte am 2. Juli seinen Abschied vom DFB nach sechs Jahren als Sportdirektor bekanntgegeben. Er löste Christian Nerlinger beim FC Bayern München ab und wechselte als Sportvorstand zum deutschen Fußball-Rekordmeister.
Die Ernennung von Dutt kommt überraschend. Zuletzt war auch der Vorstandsvorsitzende des 1. FC Kaiserslautern, Stefan Kuntz, als möglicher Sportdirektor gehandelt worden. Der Europameister von 1996 hatte Kontakte zum DFB aber dementiert. Es habe nur einen kleinen Kreis von Kandidaten gegeben, sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock am Mittwoch.





