Das Masters ist das größte Golfturnier, der Augusta National der vielleicht schönste Golfplatz der Welt. Doch hinter der schönen Fassade versteckt sich ein Geflecht aus Sexismus, Konservatismus und eine an Geheimbünde erinnernde Verschwiegenheit.
Das Masters ist das wohl bedeutendste Golf-Turnier, das legendäre grüne Jacket eine der begehrtesten Sporttrophäen der Welt und der austragende Augusta National Golf Club ein wunderschönes Fleckchen Erde. Doch die schöne Fassade verstellt den Blick auf die erzkonservative Clubpolitik, Sexismus und eine an Geheimbünde erinnernde Verschwiegenheit.
Der Augusta National Golf Club ist ohne Frage einer der schönsten Orte der Welt. Es duftet nach Blumen, überall wachsen rote und rosa Azaleen, majestätische Bäume säumen die einzelnen Bahnen des Golfplatzes und die weltberühmte Magnolia Lane, die einen auf direktem Weg in das Clubhaus der Anlage bringt, auf der alljährlich das Masters, das wohl berühmteste und wichtigste Golfturnier der Welt, ausgetragen wird.
So ähnlich stellt man sich wohl das Paradies vor, den Garten Eden. Fast zu schön, um wahr zu sein. Unweigerlich fühlt man sich an ein Zitat des ehemaligen Weltklasse-Golfers Gary Player erinnert: "Wenn es im Himmel einen Golfplatz gibt, hoffe ich, dass er so aussieht wie der Augusta National. Ich möchte nur nicht unbedingt eine frühe Abschlagzeit haben."
Augusta: Mitgliedschaft nur für Männer
Wenn man denn wenigstens im Himmel eine bekommen kann. Auf Erden ist das für Normalsterbliche so gut wie unmöglich. Augusta is the closest thing to heaven for a golfer", schrieb Joe Geshwiller vom San Francisco Examiner. "And it's just about as hard to get into.





