Antonio Cassano sorgt mal wieder für Unruhe. Im Lager der italienischen Nationalmannschaft fiel er durch homophobe Äußerungen auf und kritisierte seinen Arbeitgeber.
Italiens Nationalstürmer Antonio Cassano redet sich bei der Fußball-Europameisterschaft um Kopf und Kragen. Erst sorgte das Enfant Terrible der Azzurri mit schwulenfeindlichen Äußerungen für Aufregung, dann feuerte er eine Breitseite auf seinen Club AC Mailand ab. "Ich hoffe, dass keine Schwulen in der Mannschaft sind", sagte Cassano im Casa Azzurri auf die Frage eines Reporters.
"Schockierende" Aussagen
Nach dem grandiosen EM-Auftakt gegen Spanien (1:1) brockt der exzentrische Süditaliener der Squadra Azzurra mit seinen Aussagen vor dem Spiel gegen Kroatien völlig unnötigen Ärger ein. Die Online-Ausgabe der Gazzetta dello Sport nannte Cassano Worte über Homosexuelle "schockierend". Am Abend entschuldigte er sich: "Das tut mir aufrichtig leid. Ich wollte niemanden beleidigen. Schwulenfeindlichkeit ist mir absolut fremd", teilte Cassano der Nachrichtenagentur ANSA mit.
Zunächst hatte der 29-jährige Cassano in Krakau auf die Frage noch ausweichend reagiert: "Wir antworten darauf nicht", sagte der Stürmer des AC Mailand und fügte dann hinzu: "Es ist besser, ich sage nicht, was ich denke."





