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Von: Daniel Raecke
Datum: 25. Juni 2012, 00:46 Uhr
Format: Artikel
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3) England - Abrechnung oder Anerkennung?

(Seite 3 von 5)

Klingt jetzt etwas voreingenommen, wenn das von Journalisten geschrieben wird. Aber  die deutliche Wahl von Lionel Messi 2010 gegenüber Xavi und Andres Iniesta, als der Argentinier keinen internationalen Titel gewann, während seine beiden Teamkollegen Weltmeister geworden waren, warf Fragen auf, die auch nahe legen, dass Andrea Pirlo möglicherweise auch als Europameister und Italienischer Meister keinen leichten Stand haben wird.

Jenseits des taktischen Aspekts erfüllte PIrlo gegen England übrigens auch eine wichtige psychische Funktion: Sein gechippter, eleganter Strafstoß im Elfmeterschießen war der emotionale Wendepunkt in den Penalties.

3) England - Abrechnung oder Anerkennung?

Wie oben angesprochen - es liegt nahe, Englands Aus als logisches Ergebnis der beschränkten spielerischen Fähigkeiten der Three Lions anzusehen. Aber der Vergleich mit den nicht sehr anders auftretenden Blues aus Chelsea zeigt, wie sehr Elfmeterschießen, die mit dem eigentlichen Spiel nichts zu tun haben, die nachträgliche Wahrnehmung beeinflussen.

Das gilt auch für die gewohnt kritische englische Presse, die in ihren Rundumschlägen und Forderungen, was die FA alles ganz anders machen muss als bisher, übersieht, dass England von seinen letzten 16 Turnierspielen nur ein einziges verlor - das allerdings war das 1:4 gegen Deutschland in Südafrika, das zu Recht als Desaster angesehen wurde. 2004, 2006 und 2012 aber schied England jeweils im Elfmeterschießen aus, von vier Spielen gegen Frankreich, Schweden, die Ukraine und Italien verlor Hodgsons Team kein einziges. Das ist keine schlechte Bilanz für diesen Kader.

Es ließe sich allerdings einwenden, dass reine Defensivstärke eben nicht ausreicht, um Turniere zu gewinnen, und wenn man immer wieder ins Elfmeterschießen muss, dann verliert man halt auch immer mal wieder. So weit, so allgemein. Was machte England nun gegen Italien falsch? Gar nicht so viel.

Die Defensivtaktik von Roy Hodgson war nachvollziehbar und vernünftig gegen einen überlegenen Gegner. Unser Mantra von der Hegemonie des Defensivfußballs heißt ja nicht, dass immer die defensivere Mannschaft ein Spiel gewinnt. Aber wenn eine Mannschaft fußballerische Defizite hat, dann hat sie nur mit Defensivfußball eine Chance. Wenn eine Defensivtaktik nicht aufgeht, dann ist man immer schnell bei der Hand mit nachträglicher Kritik an "zu ängstlichem Fußball".

Festhalten kann man aber, dass Italien in 120 Minuten fast 40 Torschüsse abgab und dennoch kein Tor erzielte, ohne, dass Joe Hart eine einzige wirklich große Parade zeigen musste. Das erinnert ebenfalls an Chelsea, und es zeigt, dass die mittlerweile sprichwörtliche Reduzierung der "Chancenqualität" ein probates Mittel im internationalen Fußball sein kann.

Dass die extrem defensive Ausrichtung negative Folgen fürs eigene Offensivspiel hatte, lässt sich andererseits auch nicht leugnen. Um Andrea Pirlos Schreckensherrschaft hinter Riccardo Montolivo und vor der englischen Mittelfeldkette, die sich zehn Meter vor dem eigenen Strafraum aufreihte, zu adressieren, ließen sich Wayne Rooney und Danny Welbeck oft so tief fallen, dass sie zwischen Pirlo und dem eigenen Tor postiert waren, wenn der Spielmacher den Ball führte.

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