Der Hulk-Transfer löste bei Zenit Unruhe aus.
Um in dieser Saison national und international angreifen zu können, hat Zenit St. Petersburg ganze 90 Millionen Euro für den brasilianischen Nationalspieler Hulk und den Belgier Axel Witsel ausgegeben. Doch bislang läuft es für den Club von Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer alles andere als rund. Hulk denkt bereits an einen schnellen Abschied. Nach einem sportlichen Fehlstart mehrten sich die Kritiken an den teuren Neuzugängen, die das Gehaltsgefüge zudem sprengten.
"Hulk Out"-Plakata auf dem Trainingsgelände von Zenit
Aufgrund der Querelen der letzten Wochen zeigen sich mittlerweile Widerstände einiger Fans gegen die ausländischen Stars. Auf dem Trainingsgelände wurde ein Rucksack mit einer Bombenattrappe gefunden, auf der sich ein Foto von Hulk mit der Aufschrift "Hulk Out!" befand. Nicht zuletzt deshalb soll der Brasilianer bereits über einen Abschied aus Russland nachdenken. Auch die sportliche Lage des Vereins ist aktuell kein zwingendes Argument zu bleiben, denn der russische Meister steht nach zehn Spieltagen nur auf Platz sieben der Tabelle. Beim Auftakt der Champions League ging man gegen den FC Malaga mit 0:3 sang- und klanglos unter.