Jogi Löw lässt ein eigenes QUartier bauen
Offenbar konnte der DFB kein geeignetes WM-Quartier in Brasilien finden und beschreitet daher völlig neue Wege. Kurzerhand wird in Santo André im Bundesstaat Bahia ein eigenes WM-Quartier aus dem Boden gestampft - eine noble Anlage ganz nach den Wünschen von Joachim Löw.
13 Häuser für die Nationalmannschaft
Im "Camp Bahia", so die offizielle Bezeichnung, wird nach Bild-Informationen eine Wohnanlage mit 13 Häusern für die DFB-Stars und das Betreuerteam gebaut. Das Millionen-Projekt soll von einem Münchner Unternehmen realisiert und angeblich finanziell unterstützt werden. "DFB-Sponsoren helfen beim Bau. Ich weiß, es ist Mercedes", sagte Siegfried Michler, ein deutschstämmiger Hotel-Manager, der Bild. In einem Kilometer Entfernung werden demnach ein Fußballplatz, das Pressezentrum und weitere Funktionsanlagen angelegt. In 15 Kilometern Entfernung zum Quartier, zu dem man mit einer Fähre übersetzen muss, befindet sich ein Flughafen, von wo aus die DFB-Auswahl zu ihren Gruppenspielen in Salvador, Recife und Fortaleza startet. Der nächste Ort, Porto Seguro, ist 30 Kilometer entfernt. Dass die Anlage im kommenden Sommer für die prominenten Gäste aus Deutschland auch fertig sein wird, davon ist Michler überzeugt: "Das wird klappen, zu hundert Prozent." Nun baut ein Münchener Unternehmen die passende Unterkunft. "Wir freuen uns außerordentlich, den DFB und sein Team mit einem optimalen Camp zu unterstützen", sagte Geschäftsführer Christian Hirmer: "So fördern wir den infrastrukturellen Ausbau der Region, eine Bildungsinitiative für benachteiligte Kinder in Verbindung mit Sport und Wirtschaft und bauen das Waisenhaus Ampare, Santo André, weiter aus, welches wir schon seit Jahren zusammen mit deren Stiftungsgründer unterstützen.""Auf Grund der jeweils frühen Anstoßzeiten sowie der zu erwartenden Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit in Salvador, Fortaleza und Recife haben wir ein Basecamp gesucht, in dem sich die Spieler optimal auf die Belastungen einstellen können, die sie während der 90 Minuten erwarten", begründete Bierhoff.

