(Seite 2 von 2)
Willett gewinnt das Drama im Stechen
Und da die Zuschauer bei schlechtem Wetter noch nicht genug im Regen gestanden hatten, lieferten sich beide Spieler ein wahres Drama. Die ersten drei Löcher wurden geteilt, dann versagten Fraser die Nerven. Willett hatte zuvor den Druck mit einem grandiosen Chip aus dem Rough gespielt und seinen Ball gut positioniert.
Fraser antwortete zwar mit einem starken Putt, der allerdings nicht fiel. Als er dann aus gut zwei Metern erneut verpasste, war die Messe gelesen und Willett durfte erstmals in seiner Karriere die Trophäe in die Luft heben. "Well done Danny Willet", schrieb Lee Westwood per Twitter und gratulierte seinem Landsmann zu dessen großen Erfolg.
Eine starke Leistung lieferte der Ire Paul McGinley ab, der am Schlusstag vor 12.000 Zuschauern eine 66er Runde absolvierte und am Ende das Stechen nur um einen Schlag verpasste. Zusammen mit Chris Wood und Gonzalo Fdez-Castano lag er auf dem geteilten dritten Rang. Bernhard Langer war hinter Siem der zweitbeste Deutsche. Der Altmeister landete mit 283 Schlägen auf Rang 23.
Gunnar Beuth





