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Schubert und Schulte - geht das noch?Schubert soll sich mehrere Verfehlungen im Umgang mit seinen Spielern geleistet haben, zudem mit Helmut Schulte vor versammelter Mannschaft aneinandergeraten sein. Der Coach soll mehr Aktivität des Sportchefs in Transferfragen angemahnt haben. Am Montag wollte er sich dazu aber nicht noch einmal äußern: "Wir haben keinen Zweifel aufkommen lassen, dass wir gut zusammenarbeiten."
Ungewöhnlich war, dass Schulte bei der Pressekonferenz gar nicht dabei war. Die Differenzen zwischen Schubert und Schulte müssen vielschichtiger sein, als der Vorstand bis zu dem stundenlangen Gespräch mit dem Trainer annahm. Schon in den nächsten Tagen wird sich der Vorstand auch mit dem sportlichen Leiter befassen und ihn zum Rapport bestellen.
Schubert ist nicht Stanislawski
Beim Kiez-Club war man in der Vorsaison solche Diskussionen nicht gewohnt. Damals wurde Kumpeltyp Holger Stanislawski von den Fans gefeiert, von den Profis respektiert. "Stani" hatte stets einen flotten Spruch auf den Lippen und für eine entkrampfte Atmosphäre gesorgt. Das Verhältnis zu Schulte war von Respekt geprägt, echte Freunde wurden die beiden aber nie.
Schubert, obwohl wegen des kahlköpfigen Aussehens vor seinem Amtsantritt als "Stani II" bezeichnet, ist anders als sein Vorgänger: autoritär, distanziert und sehr direkt. Mit seiner mitunter schroffen Art eckt er bei vielen an. Der ehemalige Paderborner Übungsleiter gelobt nun Besserung.





