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Aber auch das Zusammenspiel zwischen Müller und Özil ließ die Zuschauer mit der Zunge schnalzen. Der Münchner, der als einziger DFB-Akteur in allen 13 Länderspielen des Jahres mitgewirkt hatte, vereinte einmal mehr Torgefährlichkeit und Übersicht. Etwas im Schatten der starken rechten Seite stand Lukas Podolski, obwohl der Kölner viel mit nach hinten arbeitete.
Mertesacker mit Problemen zu Beginn
Mit der Rückkehr zur bewährten Viererkette verlieh Löw auch der Abwehr wieder die in der Ukraine vermisste Stabilität. Eine Ausnahme bildete lediglich Per Mertesacker, dessen Leichtsinn in der 3. Minute dem Schalker Klaas-Jan Huntelaar die große Chance zum Führungstor eröffnete. Danach steigerte sich aber auch der Arsenal-Spieler deutlich. Echte Bewährungsproben hatte Manuel Neuer im deutschen Tor jedenfalls kaum zu bestehen.
In der 38. Auflage des brisanten Nachbarschaftsduells knüpfte die deutsche Mannschaft an ihre souveränen Leistungen während der EM-Qualifikation an. Nach gerade einmal 59 Sekunden entwischte Klose seinem Widersacher Johnny Heitinga, setzte den Ball aber aus 16 Metern knapp am Tor vorbei.
Aber schon die zweite gelungene Kombination führte zum Erfolg: Einen Diagonalpass von Toni Kroos legte Klose mit viel Übersicht direkt auf den heranstürmenden Müller ab, und der WM-Torschützenkönig ließ Maarten Stekelenburg im Oranje-Kasten mit seinem Schuss in die kurze Ecke keine Chance.
Direktes Spiel führt zu Toren
Auch für ihren nicht minder spektakulären zweiten Treffer benötigte die hervorragend kombinierende Löw-Elf nur drei Stationen. Müller legte den Ball nach kurzem Antritt im Mittelfeld auf Außen zu Özil, der mit seiner präzisen Hereingabe Klose erreichte.





