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Von: Lars Ahrens
Datum: 11. Juni 2012, 11:34 Uhr
Format: Artikel
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Innerlich dürfte es dennoch in ihm...

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Innerlich dürfte es dennoch in ihm brodeln, denn gefühlt darf jeder mal ein Rennen gewinnen, während er mit seinen Mechanikern die Ursache für seinen Ausfall klären muss. Ganz zu schweigen davon, dass er schon im Qualifying von seinem Team zu spät auf die Strecke geschickt wurde und so keine schnelle Runde mehr hinbekam – Platz neun war die Quittung dafür.

Ein grundsätzliches Problem mit der Zuverlässigkeit haben die Silberpfeile nicht, denn Nico Rosberg sieht anders als sein Teamkollege regelmäßig die Zielflagge. Verschwörungstheoretiker mögen darin ein Zeichen sehen, Mercedes macht es eher ratlos. Schumacher konterte den abermaligen Ausfall mit Trotz: "Die Attacke ist nun also verschoben auf Valencia", erklärte er - wenn der Wagen dann mitspielt.

"Taktik-Trottel" Vettel und Alonso 

Neben Schumacher gab es noch zwei weitere Verlierer in Montreal, auch wenn Sebastian Vettel und Fernando Alonso auf den Rängen vier und fünf noch Schadensbegrenzung betreiben konnten. Letztlich mussten aber beide eingestehen, dass ihre Strategie nicht aufgegangen war und Lewis Hamilton und McLaren eindeutig den besseren Plan für das Rennen hatten.

Die Zwei-Stopp-Strategie erwies sich als Schlüssel für den ersten Saisonsieg des Ex-Weltmeisters und bescherte den Zuschauern nach einem größtenteils unspektakulären Rennen zumindest ein tolles Finale.

In dem sahen Vettel und Alonso wie die "Taktik-Trottel" aus, denn mit ihren Reifen löste sich auf den letzten Runden auch der Traum vom Sieg oder einer Top-Platzierung auf. Während Red Bull immerhin noch Flexibilität bewies und Vettel sechs Runden vor Ende neue Pneus verpasste, zog Ferrari einen nicht funktionieren Plan bis zum bitteren Ende durch.

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