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Das Hauptproblem der Mannschaft ist die mangelhafte Durchschlagskraft im Sturmzentrum. Dort mühen sich Artjoms Rudnevs und Marcus Berg oft vergeblich. Ersterer brachte es bislang immerhin auf drei Treffer und zwei Torvorlagen, dennoch erreicht er nur selten durchschnittliches Bundesliga-Niveau. Berg nullt in all diesen Werten. Am liebsten würde sich der HSV wohl von beiden Stürmern in der Winterpause trennen und mindestens einem neuen Mann, den Manager Frank Arnesen derzeit sucht, das Vertrauen schenken.Doch dem Vernehmen nach werden nur Mittel frei, wenn Spieler verkauft werden. Der Verein ist so oder so in keiner finanziell komfortablen Lage. Die Spieler sind mit sehr gut dotierten Millionen-Verträgen ausgestattet, weshalb schon im Sommer Profis wie Jaroslav Drobny, Robert Tesche oder Slobodan Rajkovic sich einem Transfer verweigerten.
Fans des HSV zweifeln am Trainer
Nun hofft Coach Fink, das sich dies in der Winterpause ändern wird. Doch manch ein Fan zweifelt, ob er diese überhaupt noch in Hamburg verbringen wird. Die Kritiker werfen Fink vor, dass auch nach einem Jahr Tätigkeit noch keine Handschrift des Trainers erkennbar ist, dass das Team zu abhängig von Van der Vaart sei und dass er das zweifelsohne vorhandene Potential bei Spielern wie Dennis Aogo oder Jeffrey Bruma nicht wecke oder fördere. Auch bei Neuzugang Milan Badelj, der in Topform von Zagreb nach Hamburg kam, zeigt die Leistungskurve seit Wochen steil nach unten.
Chosen Few äußert sich öffentlich
Auch um die erwartete hohe fünfstellige Strafe wegen des Feuerwerks in Düsseldorf zu zahlen. Die verantwortliche Chosen Few soll nach dem Verlust des Banners kurz vor der Auflösung gestanden haben, hat sich aber anders entschieden. Derzeit ist die Gruppe noch mit sich selbst beschäftigt und äußert sich auf ihrer Homepage über die Ereignisse in Düsseldorf eindeutig: "Ein schlimmer Unfall, dessen Ausmaß uns sehr schockiert. Diese Aktion hat uns gezeigt, dass Pyro SO nicht funktionieren kann."
Fanvertreter werden sich am Mittwoch mit dem Vorstand des Vereins treffen. Grund des Treffens ist in erster Linie das Sicherheitspapier der DFL. Ab Dienstag droht bis zum Ende der Hinrunde wie bei vielen anderen Clubs in den ersten zwölf Minuten ein Stimmungsboykott der organisierten Fanszenen.





