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Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf Füllkrug per Kopf - Werder schien auf der Siegerstraße. Bis erneut Taylor (83.) die Werder-Abwehr düpierte und die Verlängerung erzwang. Dann sorgte Nazarov mit einem schönen Schlenzer und erneut Taylor für das bittere Bremer Aus.Butscher leitet Frankfurts Niederlage ein
Eintracht Frankfurt konnte die Aufstiegseuphorie nicht mit in die neue Saison retten. Das 0:3 im DFB-Pokal bei Erzgebirge Aue sorgte noch vor dem Bundesliga-Start gegen Bayer Leverkusen für lange Gesichter bei den Hessen. Vor 9575 Zuschauern sorgten Thomas Paulus (21.) mit einem verwandelten Foulelfmeter und Jakub Sylvestr (60./90.) für den Sieg der Gastgeber.
Die Auer Feuerwehr sorgte mit Wasserduschen für kühle Köpfe bei den Frankfurter Fans, doch sie hätten die Schläuche vielleicht lieber auf die Eintracht-Spieler richten sollen. Heiko Butscher jedenfalls leitete mit seinem Blackout die Niederlage für die Eintracht ein.
Rot für Trapp, Elfmeter für Aue
Er spielte einen Katastrophenpass in Richtung seines Keepers Kevin Trapp, doch der hatte keine Chance, diesen zu erreichen. Sylvestr spritzte dazwischen, fädelte clever bei Trapp ein und provozierte den zu Recht gegebenen Elfmeter. Dabei blieb es jedoch nicht, regelkonform zeigte Schiedsrichter Daniel Siebert Trapp wegen einer Notbremse auch noch die Rote Karte. Über Sinn und Unsinn dieser Doppelbestrafung darf also weiter hitzig diskutiert werden.
Torwart-Oldie Oka Nikolov musste nun zwischen die Pfosten, doch gegen den Elfmeter von Paulus war er machtlos. Nach 21 Minuten lag die Eintracht mit 0:1 zurück und lief diesem Rückstand in Unterzahl hinterher. Dass der Treffer aus heiterem Himmel gefallen war und die Mannschaft von Trainer Armin Veh bis dahin eigentlich gut im Spiel war und bereits einige Torchancen verbuchen konnte, spielte nun keine Rolle mehr.
Frankfurt tut sich in Unterzahl schwer
Gegen die defensiv gut organisierten Hausherren fiel der Eintracht trotz leichter spielerischer Vorteile nicht mehr viel Konstruktives ein. Ein schneller Konter machte alle Bemühungen der Gäste auf den Ausgleich zunichte. Einen weiten Abschlag von Aues Keeper Martin Männel leitete Guido Kocer direkt zu Sylvestr weiter. Der Slowake tanzte Neuzugang Vadim Demidov aus und ließ auch Trapp-Ersatz Oka Nikolov keine Chance.
Bei zwei Toren Vorsprung konnte es Aue auch verschmerzen, dass Oliver Schröder nach zwei Fouls innerhalb von fünf Minuten mit Gelb-Rot ebenfalls des Platzes verwiesen wurde. Den Anschlusstreffer der Frankfurter durch Alexander Meier (84.) vereitelte Männel mit einer Glanzparade, ehe Sylvestr kurz vor dem Schlusspfiff erneut einnetzte.





