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Nimmt man die letzten zwei Spielzeiten zusammen kam der Quarterback der Baylor Bears auf 58 Touchdowns bei 14 Interceptions. Dazu kommen drei Jahre Erfahrung als Anführer einer Offense, die auch den ESPN-Experten Mel Kiper nicht ausschließen lässt, dass er vom ersten NFL-Spieltag an ein Profiteam auf das Feld führen könnte. Weitere Stärken, die die Scouts durch die Bank weg anführen, sind unter anderem seine Wurfgenaugkeit und -stärke, von seiner Athletik ganz zu schweigen.
Was ihn allerdings vom Konkurrenten Luck unterscheidet ist seine Schwäche, den Ball manchmal zu lange festzuhalten. Das Gesamtpaket RG III kommt durchaus an die Anforderungen eines Nummer-Eins-Picks ran Luck ist aber einfach zu gut, um von ihm überholt zu werden.
And the winners are: St. Louis Rams
Die Draftreihenfolge steht fast schon fest zumindest was die Nummern eins und zwei angeht und so gibt es bereits jetzt einen großen Gewinner: Die St. Louis Rams. Die haben nämlich Pick Nummer zwei, aber mit Sam Bradford ebenfalls einen Quarterback, in den sie hohe Zukunftshoffnungen setzen.
Und so hat Griffin den Rams mit seinem Auftreten bei der Combine und dem Ausrufezeichen hinter seinen fast sicheren zweiten Platz die wohl beste Munition für einen Trade gegebenen. Denn welches der Quarterback-hungrigen NFL-Teams möchte nicht einen fast fertigen Spielmacher.
Und Luck?
Bei allem Geschreibe über RG III möchte ich die Frage: Was machte eigentlich RG IIIs Konkurrent Andrew Luck beim Combine nicht unbeantwortet lassen. Der sprang immerhin am höchsten von allen Quarterbacks und gab damit vielleicht auch der Abwandlung eines alten Spruches Recht: Der Nummer-Eins-Draftpick springt nicht unbedingt höher als er muss.
Sven Kittelmann





