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Vier Meistertitel, sowie je einen DFB Pokal und UEFA Cup, gewann er in seiner Zeit in Gladbach, die nur durch ein dreijähriges Gastspiel in Hannover unterbrochen war. Im Anschluss wurde er erst Co-, dann Cheftrainer. Titel holt er in dieser Zeit zwar nicht, hielt sein Team aber konstant im oberen Tabellendrittel und erreichte 1984 das Pokalfinale. Zudem entdeckte für die Borussia große Talente wie Lothar Matthäus.
Albert Brülls (statistische Werte leider nicht genau zu ermitteln)
Als an Bundesliga und Fohlenelf noch lange nicht zu denken war, war Albert Brülls der Star in Gladbach. Der schnelle, wuchtige Stürmer führte die Borussia nach dem Abstieg 1957 im Folgejahr dank 21 Treffer zurück in die Oberliga und avancierte zum Publikumsliebling, später zum ersten Nationalspieler der Borussia nach dem Krieg.
Unsterblich machte er sich, als er den Club 1960 mit zwei Assists und dem Siegtreffer beim 3:2 über den KSC zum Pokalsieg schoss. Die Bedeutung, die Brülls für die Borussia hat, konnte auch sein Wechsel nach Italien nach der WM in Chile nicht schmälern, als er dem Lockruf des großen Geldes folgte. Heute ist in Gladbach u.a. eine Straße in Stadionnähe nach ihm benannt.
Hennes Weisweiler (1964-75)
Weisweiler ist der Vater des Erfolgs der Borussia. Sein Konzept, junge aufstrebende Talente zu fördern und mit ihnen begeisternden Offensivfußball zu spielen, hatte den rasanten Aufstieg des Clubs vom zweitklassigen Regionalligisten zum europäischen Spitzenclub innerhalb weniger Jahre überhaupt erst möglich gemacht. Seine pädagogischen Fähigkeiten und seine Fachkenntnis in taktischen Fragen, aber auch Trainingsmethoden, die er auch an der Deutschen Sporthochschule in Köln lehrte, waren herausragend. Weisweiler gilt nicht umsonst noch heute als einer der weltbesten Clubtrainer.
Malte Asmus





