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Der Aufstieg von Angelique Kerber will kein Ende nehmen, auch wenn sie im Vergleich zum Vormonat im Power Ranking um zwei Plätze gefallen ist. In der Weltrangliste kletterte Kerber dagegen, mittlerweile steht sie schon auf dem achten Rang. Auch in der Öffentlichkeit wird Kerber mittlerweile als deutsche Nummer eins wahrgenommen, einer Umfrage des Sportinformationsdienstes zufolge, glauben 35 Prozent der deutschen Sportfans, dass Kerber im nächsten Jahr sogar in den Top Fünf stehen wird.
6. (1.) Serena Williams (USA, 30 Jahre, Weltrangliste: 6) / Gewertete Turniere: French Open (1. Runde/5), Rom (Halbfinale/395), Madrid (Sieg/1000) / Power Ranking-Punkte: 921
Das Spiel der French Open fand kurioserweise bereits in der ersten Runde statt zum Leidwesen der Topfavoritin Serena Williams. Die ehemalige Nummer eins hatte in Charleston, Madrid und Rom so starkes Tennis gezeigt, dass der Titel in Paris eigentlich nur über Williams vergeben werden konnte. Doch dann kam mit Virginie Razzano eine französische Nationalheldin auf den Court Philippe Chatrier, die im Jahr zuvor ihren Verlobten wegen eines Gehirntumors verloren hatte und damals nur bei den French Open angetreten war, um ihrem Verlobten diesen Wunsch zu erfüllen.
Ein Jahr später führte Williams bereits mit 6:4 und 5:1 im Tiebreak des zweiten Satzes, verlor aber noch gegen die von Krämpfen geschüttelte und vor Schmerzen stöhnende Razzano. Zum ersten Mal in ihrer Karriere schied Williams damit in der ersten Runde eines Grand Slam-Turniers aus. "Dafür gibt es keine Entschuldigung", sagte Williams nach dem Spiel, um dann aber auch Anerkennung für ihre Gegnerin zu zeigen: "Es kommt immer darauf an, wie man mit seinem Schicksal umgeht. Und Virginie tut das offensichtlich ziemlich gut." In Wimbledon gehört Williams trotzdem wieder zum Favoritenkreis.
5. (3.) Na Li (CHN, 27 Jahre, Weltrangliste: 11) / Gewertete Turniere: French Open (Achtelfinale/280), Rom (Finale/620), Madrid (Viertelfinale/250) / Power Ranking-Punkte: 926





