Robin Dutt hat allen Grund nachdenklich zu sein
Werder Bremen hat im Testspiel gegen den FC St. Pauli eine deutliche 1:4 (0:3)-Niederlage kassiert. Dabei hatte Bremen noch Glück, dass die Pleite gegen den Zweitligisten nicht höher ausfiel. Nur drei Minuten brauchte der Zweitligist, um die Bremer Defensivprobleme aufzudecken: Nach einem Freistoß von der rechten Seite stand Marcel Halstenberg vor dem Tor komplett frei und köpfte ein. Kurz darauf scheiterten Lennart Thy (13.) und Fin Bartels (14.) an Werder-Keeper Sebastian Mielitz, ehe Sebastian Maier nachlegte. Nach Flanke von Thy hielt der Offensivmann direkt drauf, bei dem Aufsetzer sah Mielitz nicht gut aus (24.).
Noch Glück für Werder Bremen
Keine fünf Minuten später wurde es für Bremen vor 3.426 Zuschauern im Stadion Hoheluft in Hamburg noch bitterer: Neuzugang Santiago Garcia legte Florian Kringe im Strafraum, den fälligen Elfmeter knallte Christopher Nöthe in den Winkel (28.). Nils Petersen nach einem Fehler in der Pauli-Defensive (41.) sowie Mehmet Ekici (44.) hatten noch vor der Pause Chancen für Werder, verfehlten das Tor allerdings beide knapp. Kurz nach Wiederanpfiff klappte es auch bei Werder, der eingewechselte Martin Kobylanski schob nach Pass von Eljero Elia ein (51.). Es dauerte aber nicht lange, bis Pauli den alten Abstand wieder herstellte - John Verhoek haute den Ball aus vollem Lauf aus 18 Metern flach ins Tor (69.). Nach dem 4:1 ergab sich Bremen seinem Schicksal und hatte bei einem Kopfball von Verhoek (74.) sowie einem Pfostentreffer von Marc Rzatkowski (83.) Glück, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.Autor: Adrian Bohrdt
