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Live-Ticker Tennis , Viertelfinale, Saison 2018

- Viertelfinale

, -
R. Federer
[1]
Match beendet
 
H. Chung
[23]
R. Federer
H. Chung
 
 
1. Satz
2. Satz
7
6
5
1
Stadium 1 | Viertelfinale
Spielzeit: 01:23 h
Letzte Aktualisierung: 03:48:11
Federer
Chung
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Abschied
 
Und damit wollen wir uns nun für heute aus der Wüste Kaliforniens verabschieden. Allerdings nur bis um etwa 20:00 Uhr MEZ, denn dann muss Sam Querrey (USA) im nordamerikanischen Derby gegen Milos Raonic (CAN) ran - und natürlich sind wir dann auch wieder live dabei. Bis dahin oder zum nächsten Mal sagt Oliver Stein nun aber Tschüss und wünscht allen Lesern eine angenehme Nacht!
Ausblick
 
Während Chung nun weiter nach Miami reisen wird, geht es für Federer am Samstag mit dem Halbfinale weiter: Sein Gegner wird dann Borna Coric (CRO) sein, der sich heute im ersten Viertelfinale gegen Kevin Anderson (RSA) durchsetzen konnte. Das zweite Halbfinale hingegen wird erst morgen ermittelt - unter anderem wird dann auch Philipp Kohlschreiber noch in der Verlosung sein, der in seinem Viertelfinale gegen Publikumsliebling Juan Martin Del Potro (ARG) ran muss.
Fazit
 
Bei allem Lob für den Maestro wollen wir aber natürlich nicht vergessen, dass sich Chung hier mal wieder durchaus respektabel präsentierte - der Koreaner steckte zu keinem Zeitpunkt auf und glaubte bis zum letzten Spiel an sich und seine Chancen.
Fazit
 
Mit einer kontrolliert-überlegenen Leistung setzt sich Roger Federer gegen Hyeon Chung durch und bleibt damit auch in seinem 20. Match der Saison ungeschlagen. Und nicht nur das: Der Schweizer wird dank des Halbfinaleinzugs auch in der kommenden Woche in Miami als Nummer eins der Welt an den Start gehen.
7:5, 6:1
Und das war's: Trotz einer Challenge von Chung steht das zwölfte Ass des Maestros - und damit auch Federers Halbfinaleinzug!
7:5, 5:1
 
Kein Problem: Eine gute Vorhand cross und das elfte Ass später hat Federer den zweiten Matchball.
7:5, 5:1
 
Nanu? Erst trifft Federer eine Vorhand mit dem Rahmen, dann punktet Chung mit seinem Return vor Federers Füße - Vorteil und Breakball für den Koreaner!
7:5, 5:1
 
So macht es der Meister: Erst verhindert nur die Netzkante den Doppelfehler, dann punktet Federer trocken im Rückhandduell - 40:30 und Matchball FedEx!
7:5, 5:1
 
Die folgende Vorhand cross von Chung segelt dann in den Korridor, aber Federer kann diesen kleinen Vorsprung noch nicht nutzen - 30:30.
7:5, 5:1
 
Chung lässt Federer nochmal schön laufen, aber der Maestro befreit sich mit einer genialen Rückhand longline - 15:15.
7:5, 5:1
 
Und so heißt es nach 1:17 Stunden jetzt: Roger Federer, serving for the Match!
7:5, 5:1
 
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Federer punktet mit der nächsten knackigen Vorhand aus dem Halbfeld zum Vorteil und der nächsten Breakchance ... und die schenkt ihm Chung dann per Doppelfehler. Das ist bitter!
7:5, 4:1
 
''Neiiin!'' rutscht es Federer raus, als seine Vorhand ohne Not ins Netz segelt - Einstand.
7:5, 4:1
 
Wahnsinn, was Federer da für eine Rückhand cross auspackt - der auf die T-Linie tropfende Ball bringt dem Schweizer das 30:30. und so kann FedEx anschließend mit der Vorhand aus dem Halbfeld auf 30:40 und Breakball stellen.
7:5, 4:1
 
Chung steckt noch nicht auf und baut zwei Mal schön mit der Vorhand auf. Der folgende Lob des Koreaners segelt dann aber ins Aus - 30:15.
7:5, 4:1
 
Aber Federer tütet das Spiel dann doch mit zwei weiteren Servicewinnern ein - in diesem zweiten Durchgang gewinnt der Schweizer fast 80 Prozent der Punkte, wenn der erste Aufschlag sitzt. 4:1!
7:5, 3:1
 
Oho! Erst trifft Federer eine Vorhand mit dem Rahmen, dann er-challenged, sich Chung einen Doppelfehler. 30:30!
7:5, 3:1
 
Ich wage mal zu vermuten, dass es diesmal keine Wiederholung des Spielfilms aus Satz eins geben wird. Mit zwei guten ersten Aufschlägen stellt Federer auf jeden Fall schnell auf 30:0 ...
7:5, 3:1
 
Umso wichtiger, dass Chung dann per Servicewinner zum 40:30 vorlegen kann. Und weil Federer dann auch noch eine Vorhand komplett verzieht, darf sich Chung genau wie im ersten Satz über das 1:3 freuen. Dann wollen wir doch mal schauen, ob jetzt wieder das Re-Break folgt ...
7:5, 3:0
 
Und Chung will den Zuschauern hier auch wirklich noch ein bisschen Gegenwehr anbieten. Aber Federer winkt nun eben der Feierabend, was der Schweizer mit zwei Netzangriffen zum 30:30 unterstreicht ...
7:5, 3:0
 
Klar, da muss man jetzt nicht lange rätseln: Es scheint, als hätten die fünf vergebenen Breakchancen im ersten Spiel des Satzes Chung hier den letzten Nerv geraubt. Wobei: Wenn einer zum ganz großen Comeback fähig ist, dann der Koreaner ...
7:5, 3:0
 
Auch diesmal benötigt FedEx keine 75 Sekunden, um sein Service zu Null zu halten und das Break so zu bestätigen. 3:0 für den Schweizer - aber auch das hatten wir im ersten Durchgang ja schon.
7:5, 2:0
 
Das ist für Chung natürlich eine mittlere Katastrophe: Zwei kurze konzentrationsgestörte Minuten beim Koreaner nutzt Federer mit Druck auf dessen Vorhand, um sich das frühe Break zu erspielen. Also alles wie in Satz eins!
7:5, 1:0
 
Zum ersten mal heute wirkt Chung mental ein ganz bisschen geknickt. Zwei leichte Fehler in Reihe bringen Federer das 15:30 ... woraus der Schweizer mit einem guten Passierball über Chungs Vorhand das 15:40 und zwei Breakchancen macht.
7:5, 1:0
 
Am Ende muss Federer fünf Breakbälle in Reihe abwehren, bevor er selber mal zu einem Spielball kommt - aber den nutzt er dann eben auch sofort. 1:0 für den Maestro!
7:5, 0:0
 
Kein Problem, denn Federer verschenkt mit der viel zu weiten Vorhandpeitsche gleich noch einen Breakball. Aber auch diese dritte Chance kann Chung nicht nutzen, weil FedEx eine Vorhand Inside-Out auf die Linie zaubert. Einstand, die dritte!
7:5, 0:0
 
Ein zu langer Stopp bringt Federer gleich wieder in Bedrängnis. Aber auch den zweiten Breakball gegen sich kann der Schweizer abwehren - wenn auch mit Glück, weil Chung einen ganz einfachen Volley ins Netz drückt!
7:5, 0:0
 
Und was macht ein Federer da? Genau - er serviert das neunte Ass. Einstand.
7:5, 0:0
 
Oho! Chung versucht es erst mit dem Vorhandslice, dann lockt er Federer ans Netz und spielt ihn aus - 30:40 und Breakball für den Koreaner!
7:5, 0:0
 
Nanu? Federer wirkt, als verzweifle er am nicht-gelingen seiner genialen Ideen. Fast auf Knien bejammert der das 15:30 - um dann doch mal wieder ein Ass auszupacken. 30.30.
Zwischenfazit
 
Es ist nicht überragend, was der Schweizer Maestro hier spielt - aber es reicht, um Chung in den wichtigen Momenten in Schach zu halten und dann eben hier und da Nadelstiche (Breakbälle) zu setzen. Ob Chung das jetzt noch mal drehen kann, erscheint angesichts des großen Erfahrungsunterschiedes fraglich - aber solange der Koreaner hier unbekümmert weiterspielt, sollte er zumindest eine kleine Chance haben.
7:5
Das ist so unglaublich abgezockt: Mal wieder holt sich Federer das späte Break zum Satzgewinn - schon zum vierten Mal bei diesem Turnier. Chapeau!
6:5
 
Und schon hat Federer die nächste perfekte Vorhand longline auf dem Racket - und die bringt ihm bei 15:40 zwei Satzbälle!
6:5
 
Oder sagen wir lieber: Vorübergehend aus der Bredouille ziehen. Denn FedEx punktet plötzlich mal mit der durchgezogenen Rückhand cross - 15:30!
6:5
 
Federer packt beim Rückhandslice die ganz feine Klinge aus. Aber Chung kann sich mal wieder mit einem hervorragenden zweiten Aufschlag aus der Bredouille ziehen - 15:15.
6:5
 
Einen Spielball wehrt Chung noch ab, bevor Federer den zweiten dann aber mit Ass Nummer acht nutzt - bei 5:6 muss Chung nun also zum zweiten Mal gegen den Satzverlust aufschlagen.
5:5
 
Stark von FedEx, der zwei Mal am Netz punkten und auf 40:15 stellen kann. Allerdings hat der Schweizer den Weg nach vorn bisher viel zu selten gesucht ...
5:5
 
Im längsten Ballwechsel der Partie behält der Schweizer auf jeden Fall die Ruhe und punktet am Ende im Vorhandduell zum 15:0. Aber Chung kontert das gleich wieder mit einem Punkt über Federers Rückhand - 15:15.
5:5
 
Und weil sich Federer weiter ganz schwer mit Chungs zweitem Aufschlag tut, kann der Koreaner ganz lässig und zu Null auf 5:5 stellen. Mal sehen, wie Federer jetzt mit dem leicht gestiegenen Druck umgeht!
5:4
 
Chung steckt ganz lässig weg, dass ihm das Hawkeye einen Punkt abspricht und stellt auch so auf 30:0. Das muss man mit 21 Jahren auch erst mal so cool verkraften ...
5:4
 
Während Federer zum 5:4 vorlegt, muss man mal wieder feststellen: Der Maestro ist ein Promi-Magnet. Die Tennisstars Pete Sampras und Rod Laver, Schauspieler Will Farrell, Rockstar Gavin Rossdale mit Freundin Sophia Thomalla (in Federers Box) oder Baseballer Mike Trout - alle wollen sie dem Schweizer heute Abend zuschauen.
4:4
 
Am Ende steht für Chung ein relativ entspannter Spielgewinn - was Federer aber sofort mit seinem ganz eigenen 40:0 kontert. Es scheint, als sei der Schweizer wieder aufgewacht!
4:3
 
Obwohl Chungs erster Aufschlag nach wie vor nicht sonderlich gut passt (54 Prozent), kann Federer daraus keinen Profit ziehen. Denn der Schweizer plagt sich weiterhin mit diesen lästigen Unforced Errors (schon elf) herum ... 40:15.
4:3
 
Ass Nummer sechs und ein Vorhandwinner aus dem Halbfeld sorgen dann aber doch für das 40:30 und Spielball Federer. Und gleich den ersten nutzt er dann auch am Netz - 4:3.
3:3
 
Federer zeigt wieder das, was man von ihm bei diesem Turnier immer mal wieder gesehen hat: Eine Phase voller unnötiger Fehler. Das fünfte Ass ist nur ein schwacher Trost für zwei Vorhandfehler beim Schweizer - 15:30!
3:3
 
Kein Problem für den Koreaner: Erst punktet Chung mit dem Servicewinner zum Vorteil, dann feuert Federer einen Vorhandreturn die Linie lang weit ins Aus - 3:3!
3:2
 
Dann ist es Chung, der zum 40:30 vorlegen kann, aber seine folgende Challenge geht schief - Einstand.
3:2
 
Dann wir Chung aber doch mal wieder leichtfertig und feuert eine Vorhand longline in den Korridor. Aber Federer kontert mit einem eigenen völlig unnötigen Vorhandfehler - 30:30.
3:2
 
Insgesamt kann man sagen: Unsere beiden Hauptdarsteller haben sich erstaunlich schnell auf einem ziemlich hohen Niveau eingefunden. Federer pariert einen Angriffsball von Chung mit der perfekten Vorhand longline - 15:15.
3:2
 
Verkehrte Welt: Nach 40:15 gibt Federer vier Punkte in Reihe ab, weil Chung den Aufschlag des Schweizers immer besser unter Kontrolle bekommt. Das Re-Break für den Koreaner kommt leicht unerwartet, aber umso schöner daher: Alles wieder in der Reihe in Satz eins!
3:1
 
FedEx kommt zwar zu Spielbällen, kann aber keinen davon nutzen und lädt Chung bei dessen Return zum ersten Mal zum Einstand ein. Und das nutzt der Koreaner, um mit viel Power und der Vorhand Inside-Out auf Vorteil und Breakball zu stellen!
3:1
 
Aber gegen einen Federer muss man halt bei jedem Punkt das Maximum spielen. Tut man es nicht, holt sich der Maestro meist leichte Punkte ab - 30:15.
3:1
 
Nicht schlecht! Diesmal ist es Chung, der vom angreifenden Federer in die Vorhandecke geschickt wird - sein Passierball mit der kurz cross geschlagenen Variante ist perfekt, 0:15!
3:1
 
Nett von Federer, dass er da erst eine Vorhand ins Netz spielt, um anschließend per viel zu langem Mondball das Spiel abzugeben und Chung das 1:3 zu ermöglichen.
3:0
 
Mittlerweile ist dann auch die Tech-Prominenz eingetroffen (Bill Gates an der Seite von Turnierveranstalter Larry Ellison), was Chung zu motivieren scheint. Allerdings erstmal wieder nur bis zum 30:15 ...
3:0
 
Einen Spielball kann der Koreaner abwehren, den zweiten nutzt Federer dann aber mit dem nächsten guten Kickaufschlag - Break bestätigt, 3:0 für den Maestro.
2:0
 
Federer will das natürlich sofort bestätigen und serviert sich flott zum 40:0. Aber Chung hat in den letzten Tagen schon bewiesen, dass ihn ein früher Rückstand überhaupt nicht tangiert.
2:0
 
Federers Box steht fast genau so sehr Kopf wie das Publikum: Mit einem herrlichen Lob aus vollem Lauf heraus überspielt der Schweizer Chung und holt sich so gleich zu Beginn das Break. und das nach 40:0!
1:0
 
Und schon wird es eng für Chung! Erst kann Federer mit dem Vorhandreturn punkten und auf Einstand stellen, dann versemmelt Chung ohne Not eine Rückhand cross - Vorteil und Breakball FedEx!
1:0
 
Spielball Nummer eins vergibt Chung dann aber mit einem Doppelfehler. Und das nutzt Federer, um anschließend mit einem Netzroller und der Rückhand cross zum 40:30 zu verkürzen ...
1:0
 
Chung gibt sich bei eigenem Aufschlag ebenfalls wenig Blößen und legt schnell zum 30:0 vor. Ein erster Netzangriff des mutig aufspielenden Koreaners sorgt dann für drei Spielbälle.
1:0
 
Mit dem ersten richtig schönen Serve-and-Volley-Angriff nutzt Federer dann auch gleich den ersten Spielball und legt zum 1:0 vor. Tatsächlich agiert der Schweizer gleich mit viel Spin, auch beim ersten Aufschlag - die hier in der Wüste am Abend höher abspringenden Bälle machen den Kickaufschlag zu einem guten Rezept.
0:0
 
Federer, der heute mal wieder mit dem etwas grimmig wirkenden Drei-Tage-Bart unterwegs ist, muss zwar über das 15:15 gehen, aber zwei Servicewinner sorgen dann doch schnell für Spielbälle.
0:0
 
Los geht's, Roger Federer schlägt als Erster auf!
Chair Umpire
 
Geleitet wird die Partie gleich von einem Schweden: Mohamed Lahyani, einer der erfahrensten Referees auf der Tour, hat heute den Vorsitz.
Prozedere
 
Und da sind unsere beiden Hauptdarsteller auch schon. Gleich folgen der Münzwurf, das Erinnerungsfoto und das fünfminütige Einschlagen - und schon kann's losgehen.
Halbfinale
 
Der kommende Gegner des heutigen Siegers steht übrigens schon fest: Der kroatische Youngster Borna Coric (2017 bei den NextGenFinals dabei) bezwang am Abend Kevin Anderson (RSA) und steht damit in seinem ersten Masters-Halbfinale.
Head 2 Head
 
Zwei davon werden wir hier also gleich zu Gesicht bekommen. Und dabei müssen wir uns nicht mal nach irgendwelchen historischen Daten richten - abgesehen von dem halben Duell bei den Australian Open haben sich Chung und Federer nämlich noch nie gegenüber gestanden.
Das Turnier
 
Und so hat Haas nun also die Turnierleitung bei diesem Topevent inne, bei dem sein Kumpel Roger Federer noch einen Sieg benötigt, um Position eins in der Weltrangliste auch über nächsten Montag hinaus zu verteidigen. Als eins von nur zwei Nicht-Grand-Slam-Turnieren dauern die BNP Paribas Open länger als eine Woche (elf Tage), wobei der Preisgeldtopf (8,9 Millionen Dollar) nur von dem der überaus spendablen Chinesen in Shanghai getoppt wird - wohl auch deshalb waren in diesem Jahr 32 der besten 38 Spieler der Welt am Start.
Tennisrentner Haas
 
Denn Haas hat seine aktive Karriere ja gerade erst heimlich, still und leise beendet, wie er der kalifornischen Zeitung ''Desert Sun'' verriet: ''Es ging letztes Jahr gar nicht ums gewinnen. Ich wollte einfach nur noch überall ein Mal antreten, ein Mal im Wettkampf stehen. So wie es jetzt steht war mein letzter Sieg auf der Tour einer gegen Roger Federer (Stuttgart/Juni '17). Das finde ich persönlich ein passendes Ende.''
Federers Familie
 
Was sicher auch zu einem kleinen Teil daran liegt, dass Federer bei kaum einem anderen Turnier eine dermaßen familiäre Atmosphäre entgegen schlägt wie hier. Turnierbesitzer Larry Ellison (Gründer von Oracle) ist ein langjähriger Bekannter, sein Turnierdirektor, der ehemalige deutsche Weltklassespieler Tommy Haas, einer von Federers engsten Freunden im Tenniszirkus - wobei FedEx mit dem Ruheständler ja eigentlich noch eine Rechnung offen hat.
Rekord-FedEx
 
Hier in der kalifornischen Wüste ist Federer übrigens nicht nur Titelverteidiger (2017 Finalsieg gegen Wawrinka), sondern mit bisher fünf Titeln auch gemeinsamer Rekordsieger (mit Djokovic) - ein sechster Titel in diesem Jahr würde dem Maestro also auch diesen alleinigen Rekord einbringen. Wenig überraschend ist der Schweizer also auch in diesem Jahr wieder fast mühelos durch sein Lieblingsturnier gepflügt: Weder gegen Delbonis (ARG) noch gegen Krajinovic (SRB/25) oder Chardy (FRA) musste Federer bislang einen Satz abgeben.
Federer
 
Und auch in diesen Tagen von Indian Wells ist der Schweizer angesichts der sich häufenden Favoritenstürze (Dimitrov, Zverev, Cilic) schnell zum deutlichen Favoriten auf den Turniersieg geworden. Und trotz (oder gerade wegen) seiner ganzen Erfolge, Erfahrung und seinem Alter verspürt der 20-fache Major-Sieger noch immer "großen Druck", mit dem er aber natürlich locker umzugehen weiß - immerhin spürt er den als einer der erfolgreichsten Spieler der letzten 15 Jahre bei jedem Turnier.
2018? 19:0!
 
Was übersetzt bedeutet: 2018 ist der Schweizer noch komplett ungeschlagen (19:0 Siege) und hat nach den Titeln beim Hopman Cup und in Melbourne zuletzt auch in Rotterdam gewonnen. Außerdem ist Federer mit seinen knackigen 36 Jahren gerade erst zum ältesten Weltranglistenersten aller Zeiten gekürt worden - was für FedEx persönlich wohl seine größte Leistung ist: ''Das Gefühl, wieder die Nummer eins zu sein, ist viel tiefer und befriedigender, weil wenn man älter ist. Dann weiß man erst zu schätzen, wie viel Arbeit man investieren muss.''
Der Maestro
 
Für wen das Match heute ein Spaß werden wird, ist allerdings unklar. Denn Chungs Gegner in diesem Viertelfinale ist derjenige, den es auf der Tour zu schlagen gilt, wenn man an die großen Pokale gelangen will. Und bei Roger Federer hat man nach wie vor das Gefühl, er wird nicht nur ständig besser, sondern irgendwie auch immer lockerer. Ob das am Alter, den vielen Rekorden oder dem guten Einfluss der vier Kinder liegt, sei dahingestellt: Fakt ist auf jeden Fall, dass der Schweizer nach seinem Sieg bei den Australian Open im Januar und seinem Sprung auf Platz eins der Weltrangliste mal wieder der Dominator auf der Tour ist.
Koreanisches Puzzle
 
Stattdessen ist Chung nun aber auf der Tour unterwegs und erfreut die Fans (und teilweise sogar seine Gegner) mit tollem Tennis, das an einen Djokovic in jüngeren Jahren erinnert. Oder wie es Tennys Sandgren nach seiner Niederlage bei den Australian Open erklärte: ''Er macht so viele coole Dinge, wie er sich bewegt, wie er seine Vorhand spielt. Es war wie ein extrem kompliziertes Puzzle, das man lösen musste. Ich hab es nicht hingekriegt, aber ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß beim Versuch.''
Tennis statt Militär
 
Und das alles, obwohl Chung für das Jahr 2018 eigentlich einen ganz anderen Plan hätte haben sollen. ''Eigentlich sollte ich mit 18 meinen Wehrdient antreten, der in Korea 21 Monate lang dauert'', so Chung im Januar gegenüber der ''NY Times''. ''Aber weil Yong-kyu Lim und ich bei den Asian Games gewonnen haben, mussten wir nur für ein paar Wochen zur Grundausbildung. Und dabei waren wir im Halbfinale schon fast ausgeschieden und hatten vier Matchbälle gegen uns!''
Chung 2018
 
Das untermauert Chung mittlerweile auch mit konstant soliden Ergebnissen. Sein erstes Halbfinale bei einem Grand Slam (Melbourne) bestätigte er in den letzten Wochen mit den Viertelfinalteilnahmen beim 250er-Turnier in Delray Beach sowie beim 500er in Acapulco und auch hier in der Wüste Kaliforniens läuft es für Chung bisher richtig gut: Nach einem harten Dreisatzmatch gegen Dusan Lajovic (SRB) in seinem ersten Spiel konnte er sich in den folgenden Runden gegen Tomas Berdych (CZE/12) und Pablo Cuevas (URU/30) absolut mühelos behaupten.
Der Professor
 
Denn auch, wenn sich die Masse nach wie vor für Randgeschichten wie seinen Spitznamen (Der Professor), seine weiße Brille (verschrieben, kein modisches Accessoire) oder seine Ausbildung (in der IMG-Akademie von Schleifer Nick Bollettieri in Florida) interessiert: Der Koreaner ist in der Weltspitze (mittlerweile Platz 26) angekommen.
Weltmeister Chung
 
Dieses Turnier der besten Youngster (minus Alexander Zverev, der aufgrund seiner Erfolge schon bei den ''Großen'' ran durfte) gewann Chung dann auch ohne eine einzige Niederlage (Gruppenspiele) und zeigte damit schon an: Hier kommt ein ganz großes Talent. Und doch nahmen den Koreaner irgendwie nur die eingefleischtesten aller Experten wahr - was sich in den letzten zwei Monaten natürlich grundlegend geändert hat.
Chung
 
Allerdings ging der steile Aufstieg des 21-Jährigen genau genommen sowieso schon im vergangenen Jahr los. Nachdem er zu Jahresbeginn 2017 noch auf den kleineren Touren unterwegs gewesen war, stieg Chung im April auf der ''großen'' ATP Tour ein und erreichte prompt das Viertelfinale in Barcelona - wo er nur einem gewissen Rafa Nadal unterlegen war. Es folgten das Halbfinale in München, die 3. Runde bei den French Open und im weiteren Verlauf der Saison auch noch das Viertelfinale in Winston-Salem - und damit die Qualifikation für die NextGenFinals in Mailand, das Saisonfinale der U23-Generation.
Teil 2!
 
Fast zwei Monate haben die Tennisfans dieser Welt auf die ''Fortsetzung'' dieses Matches warten müssen. Denn eigentlich war das Duell Chung gegen Federer schon bei den Australian Open als DER Höhepunkt des Turniers vorgesehen gewesen - aber in Melbourne musste der nach einem grandiosen Turnier angeschlagen ins Match gegangene Koreaner leider vorzeitig aufgeben.
Welcome to California
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier in Indian Wells zur Viertelfinalpartie zwischen Roger Federer und Hyeon Chung,
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Weltrangliste
Spielerprofile
R. Federer
Ranking:
3
Geburtsd.:
08.08.1981
Größe:
1.85
Gewicht:
85
Bilanz:
51-10
Preisgeld:
USD 118.875.916
H. Chung
Ranking:
23
Geburtsd.:
19.05.1996
Größe:
1.88
Gewicht:
87
Bilanz:
27-20
Preisgeld:
USD 2.647.949