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Live-Ticker Tennis , Viertelfinale, Saison 2018

- Viertelfinale

, -
J. Isner
[7]
Match beendet
 
A. Zverev
[2]
J. Isner
A. Zverev
 
1. Satz
2. Satz
4
5
6
7
Manolo Santana | Viertelfinale
Spielzeit: 01:18 h
Letzte Aktualisierung: 19:01:55
Isner
Zverev
Ticker-Kommentator: Tim Schöfer
Verabschiedung
 
Die beiden Halbfinals (Nadal-Bezwinger Dominic Thiem gegen Kevin Anderson, gegen den er noch nie gewinnen konnte (6:0 Anderson), ab 16:00 Uhr) sowie Zverev gegen Shapovalov (1:0 Zverev, ab 21:00 Uhr) gibt es morgen natürlich wieder live bei uns im Ticker. Schalten Sie rein! Bis dahin aber verabschiede ich mich und danke Ihnen fürs Mitlesen. Hoffentlich bis morgen und noch eine gute Nacht. Adios!
Ausblick
 
Während Isner sich zum vierten Mal seinem Freund und Trainingspartner Zverev geschlagen geben muss, steht die deutsche Nummer eins im Halbfinale. Dort wartet der 19-jährige Kanadier Denis Shapovalov im Duell der Youngster. Natürlich ist Alexander Zverev auch dann wieder der Favorit, doch der Kanadier hat nicht erst heute in knapp 2:30 Stunden gegen Kyle Edmund gezeigt, was in ihm steckt.
Statistik
 
Bei den Zahlen überrascht vielleicht ein wenig, dass John Isner die Nase bei den Winnern vorne hat (24:22). Eindeutig und Match-entscheidend aber sind die unerzwungenen Fehler, von denen der Amerikaner gleich 30 machte, während Zverev einstellig bleiben konnte (9). Zudem war heute ganz entscheidend, dass Zverev beim Service sogar besser war als der Aufschlagriese auf der anderen Seite.
Fazit II
 
Dass dieser Sieg gegen John Isner verdient ist, da kann es keine zwei Meinungen geben. Im ersten Satz zeigte sich Zverev gnadenlos effektiv und dominant, gab nur einen einzigen Punkt bei eigenem Aufschlag ab und erarbeitete sich gleich fünf Break-Chancen gegen Aufschlagmonster Isner. Im zweiten brauchte die Deutsche Nummer eins ein wenig, um den Amerikaner bei seinem Aufschlag anzugreifen, war aber im entscheidenden Moment hungrig und aggressiv und zwang seinen Gegenüber abermals zu Fehlern - um sich mit dem Break zum 6:5 den Weg ins Halbfinale zu ebnen.
Fazit I
 
Bei seinem zweiten Besuch in der spanischen Hauptstadt zieht Alexander Zverev damit also nach dem Viertelfinale im Vorjahr nun zum ersten Mal ins Halbfinale von Madrid ein. Dies gelang bislang nur einem deutschen Spieler: Nikolas Kiefer 2007. Gewonnen hat im Manolo Santana noch nie ein Deutscher!
4:6, 5:7
Und dann macht er den Sack zu! Mit einem Winner und einem Service-Winner lässt Zverev seinem Kontrahenten ein letztes Mal keine Chance und zieht ins Halbfinale von Madrid ein.
4:6, 5:6
 
Dann kracht's aber mal gewaltig, wenn Isner die gesamte Wucht in seine Vorhand-cross packt. Zverev ohne Chance, den Ball noch zu erreichen - aber die nächste Vorhand donnert Isner ohnehin wieder neben das Feld. 30:15.
4:6, 5:6
 
Puh, der Amerikaner macht jetzt aber auch grobe Fehler. Der Vorhand-Return nach außen ist eigentlich stark gespielt, aber dann fehlt irgendwie die Konzentration und der 33-Jährige schiebt das Spielgerät wieder unnötig neben die Seitenlinie.
4:6, 5:6
 
Und die sitzt! Starker Return von Zverev - und dann knallt Isner die Kugel ins Netz. Die Deutsche Nummer eins serviert zum Einzug ins Halbfinale!
4:6, 5:5
 
Nanu, was war das denn? Zverev steht zugegebenermaßen schon weit hinter der Grundlinie beim Aufschlag, aber dann so einen Stop? Der geht weit neben das Feld und bringt die nächste Break-Chance!
4:6, 5:5
 
Uff, und dann bietet Isner noch mal was an (mit einem schwachen Stop), doch der Passierball von Zverev landet unter Druck Millimeter neben der Seitenlinie.
4:6, 5:5
 
Kann er! Weil Isner zu lang wird und mit seinem zweiten Fehler das 0:30 vorlegt.
4:6, 5:5
 
Fast schon mühelos (und natürlich zu 0) hält Zverev alles in der Reihe. Kann er sich jetzt wieder in den Aufschlag von Isner reinbeißen?
4:6, 5:4
 
Wahnsinn! Da war Isner eigentlich noch in der richtigen Ecke, aber dieser Vorhand-Schlag hatte so viel Power, dass der Amerikaner nicht mehr ran kommt. Und per nächstem Winner geht es direkt zum 30:0.
4:6, 5:4
 
Wieder hat Isner Glück mit der Netzkante, dann holt er sich mit einem Service-Winner das Spiel. Jetzt ist Zverev wenn man so will das erste Mal unter Zugzwang.
4:6, 4:4
 
Ass Isner... Sein neuntes. Fast schon wenig für einen Mann, der mal 112 Asse in einem Match geschlagen hat (Wimbledon 2010).
4:6, 4:4
 
Und gleich noch mal wird Isner zu lang und setzt seine Vorhand hinter die Grundlinie. Break-Chance Zverev!
4:6, 4:4
 
Aber Zverev ist jetzt voll da, erzwingt den nächsten Fehler von Isner. 30:30.
4:6, 4:4
 
Aaaah! Und dann ist er dran, hat aber Pech. Bei 15:0 hat er die Seite offen für einen Rückhand-Passierschlag die Linie runter - doch die Netzkante stoppt den Ball und Isner kann locker punkten. 15 beide statt 30:0.
4:6, 4:4
 
Sofort den Fokus wieder auf das Match gelegt und zum 4:4 ausgeglichen. Das ist die (einzig) richtige Reaktion!
4:6, 4:3
 
Das sollte sich Zverev sparen, der den Umpire anmault, weil der ihm den Punkt nicht gut gibt, sondern auf Aus entscheidet - und damit zudem auch noch völlig richtig liegt.
4:6, 4:3
 
Sind das schon fehlende Kräfte bei Isner? Zverev macht das Feld mit dem Cross-Schlag am Netz weit auf, doch Isner zu spät dran und setzt die Rückhand-longline ins Netz. Und schon marschiert Zverev wieder zum 40:0.
4:6, 4:3
 
Da zockt Isner hoch - und gewinnt! Den Return von Zverev lässt er an sich vorbei sausen, Millimeter landet der Ball aber auch hinter der Grundlinie. Aber Zverev wirkt jetzt wieder besser drin bei Service von Isner.
4:6, 3:3
 
Ganz anders der nächste Ballwechsel, den Zverev direkt wieder diktiert - und dann mit einer Vorhand-longline veredelt.
4:6, 3:3
 
Wieder so ein Fehler, über den sich Zverev zu Recht ärgert. Den Stop liest er gut, der Return ist ebenfalls gut - doch dann springt ihm der Volley hinter die Grundlinie, statt ins freie Feld.
4:6, 3:3
 
Und per Ass zum 3:3! Wieder ohne Punktverlust, versteht sich.
4:6, 3:2
 
Trotzdem ist Zverev deutlich abgezockter, hat für alles einen Plan. Auch diese Vorhand-longline ist wieder gut vorbereitet und bringt das 30:0.
4:6, 3:2
 
Hm, dann wird Zverev wieder zweimal von der Grundlinie aus zu lang. Das ist ihm im ersten Satz gefühlt überhaupt nicht passiert. Sei es drum, noch alles in der Reihe in Satz zwei.
4:6, 2:2
 
Das große Spektakel bleibt bislang noch aus, vor allem weil Isner hop oder top spielt. Erst der Winner, dann der Fehler - und dann ein klasse Stop. 30:15.
4:6, 2:2
 
Und das Ass durch die Mitte hinterher. Souverän wie im ersten Satz stellt Zverev sofort auf 2:2.
4:6, 2:1
 
Aber auch Zverev ist jetzt wieder zur Stelle und stellt mit drei schnellen Winnern auf 40:0.
4:6, 2:1
 
Kurzer Linien-Check, aber die Vorhand-Cross des Amerikaners war gut. 2:1 und irgendwie jetzt ein ganz anderes Spiel.
4:6, 1:1
 
Das ist der Isner, wie man ihn kennt, nämlich aus Aufschlagmonster. Drei schnelle Service-Winner stellen auf 40:0. Dann aber hängt er den Stop ins Netz.
4:6, 1:1
 
Dann aber doch ganz souverän und trocken zum Ausgleich.
4:6, 1:0
 
Na, das ist jetzt aber doch schon etwas kritisch, Zverev (und vor allem die Netzkante) helfen etwas mit, um den Einstand zu erzwingen.
4:6, 1:0
 
Dieses Mal dauert es auch nicht so lange (nämlich nur bis zum dritten Ballwechsel), bis Isner auch bei Zverev-Aufschlag seinen ersten Punkt macht. Aber gut, SO deutlich konnte es auch nicht weiter gehen.
4:6, 1:0
 
Eins der besseren Aufschlagspiele heute von Isner. Der Amerikaner kann ohne Probleme und mit einem schönen Stop auf 1:0 stellen (zu 15).
Zwischenfazit
 
Man ist beinahe geneigt zu sagen: Gewohnt souverän, was Alexander Zverev da zeigt. Der Deutsche ist bei Isners Aufschlag immer ganz nah dran, hatte fünf Break-Chancen, von denen er eine nutzte. Bei eigenem Service sieht die Sache dagegen mega-deutlich aus: 20:1 Punkte für Zverev! So kann es aus deutscher Sicht eigentlich gerne weitergehen.
4:6
Never change a winning system: Links hinten den Winner ins Feld! Na gut, mit der Rückhand dieses Mal, aber geschenkt. Zverev holt sich den ersten Satz mit 6:4.
4:5
 
Ei, da ist der Schönheitsfehler (bei dem es hoffentlich bleibt): Vorhand-cross ins Aus geschmettert. Aber auch Isner setzt eine Vorhand neben die Seitenlinie und schenkt Zverev so zwei Satzbälle.
4:5
 
Dann kommt Isner ans Netz, der Volley wird aber zu lang. 30:0!
4:5
 
Serve-and-Volley als Opening.
4:5
 
Den Isner aber abwehrt, um dann zügig mit einem Service-Winner-Duo auf 4:5 zu verkürzen. Nun serviert Zverev zum Satzgewinn.
3:5
 
Überragend! Rückhand-cross gegen die Laufrichtung von Isner erarbeitet sich Zverev den ersten Satz-Ball.
3:5
 
John Isner führt im Übrigen, was die Winner angeht (13:11), allerdings auch was die unerzwungenen Fehler betrifft (11:4). Das macht den Unterschied aus, denn Zverev leistet sich bei eigenem Service eben überhaupt keinen Fehler.
3:5
 
Nicht ganz, der dritte Service-Winner in diesem dominanten Aufschlagspiel bringt das 5:3. Und noch immer kein Punktverlust bei eigenem Aufschlag!
3:4
 
Neue Bälle, alter Zverev: Service-Winner, Service-Winner und Vorhand-Winner zum 40:0. Geht's jetzt wieder mit der Vorhand links hinten in die Ecke?
3:4
 
Und jetzt passt es! Das Grundlinien-Duell geht an den Deutschen, weil Isners Vorhand an der Netzkante hängen bleibt. 4:3 und Break vor für Zverev!
3:3
 
Vierte Break-Chance für Zverev! Weil Isner die Kugel über den Rahmen ins Aus rutscht.
3:3
 
Oh, den hatte Isner eigentlich gut vorbereitet. Und die Vorhand des Amerikaners ist ja nicht sooo schlecht. Aber den Ball hängt er gekonnt ins Netz und hält Zverev so bei 30:30 im Spiel.
3:3
 
Die exakte Kopie vom Spielball vorhin: Vorhand-Winner links oben in die Ecke. Und damit bleibt der Hamburger auch nach seinem dritten Service ohne Punktverlust.
3:2
 
Kein Hängen und Würgen: Der Service von Zverev! Ein perfekter Volley inside-in stellt schon wieder auf 40:0.
3:2
 
Klappt nicht, Isner bringt auch seinen dritten Service mit Hängen und Würgen durch.
2:2
 
Ho ho! Wieder so ein sensationeller Rückhand-Return, flach vor die Füße von Isner, der den dann nicht mehr über das Netz bekommt. Zieht sich schon wieder ganz schön, dieser Aufschlag von Isner. Was natürlich für Zverev spricht, der sich aber auch mal belohnen muss.
2:2
 
Dritte Break-Chance und Isner muss über den Zweiten. Und dann sieht man einmal, wie viel Qualität auch in dem Amerikaner steckt, den man wahrlich nicht nur auf seinen starken Aufschlag reduzieren darf. Per Schmetterball wehrt er auch diese Möglichkeit ab.
2:2
 
Aber Zverev bleibt dran und krallt sich direkt die zweite Break-Chance - die er dann aber ins Netz hängt. Und darüber ärgert er sich, mit Rech. Denn der Fehler war ohne Not und das tut weh.
2:2
 
Wahrscheinlich hat Isner schon in der Schule jedes Problem mit einem Ass gelöst ...
2:2
 
Hinzu kommt, dass Zverev beim Service des Aufschlagriesen aus Amerika dran ist! Wieder kann er seinen Kumpel bei 30:15 mit dem Rücken an die Wand stellen.
2:2
 
Und dann kracht die Vorhand noch einmal links hinten punktgenau in die Ecke und schon steht es 2:2. Noch kein Punktverlust bei eigenem Aufschlag, das passt schon mal.
2:1
 
Service-Winner und Ass. Kann Zverev auch. Allerdings wird ihm das Ass aberkannt. Der Gesichtsausdruck des an Nummer zwei Gesetzten spricht Bände. Aber dennoch geht es ohne Probleme zum 40:0.
2:1
 
... und dann mit dem fünften Ass (!!) und dem dritten Service-Winner (!!) auf 2:1 gestellt. Das sind die Momente, über die Zverev drüberstehen muss, denn der Aufschlag von Isner ist einfach immer eine Waffe für sich.
1:1
 
Per Serve-and-Volley abgewehrt ...
1:1
 
Bist du des Wahnsinns! Was für ein sensationeller Rückhand-Return von Zverev, der die Kugel ohne Spin am aufgerückten Isner vorbei inside-out ins Feld zaubert. Und sich dann die erste Break-Chance verdient!
1:1
 
Ohne Punktverlust zum Ausgleich. Das war ganz starkes Tennis, so muss der Deutsche sein Spiel durchziehen.
1:0
 
Einmal schön den Ball vor die Füße des langen Amerikaners gedonnert, dann ein Ass durch den Korridor und ein Vorhand-Winner gegen die Laufrichtung - Zverev packt gleich das ganze Repertoire aus und spielt Isner in Grund und Boden, traumhaft!
1:0
 
Leider aus Sicht von Alexander Zverev ist das aber kein Problem für seinen Gegenüber - der mit seinem dritten Ass seinen Service durch bringt.
0:0
 
Und der US-Amerikaner muss direkt über Einstand gehen. Der Aufschlag weit nach außen und der folgende Vorhand-longline wären zwar an sich perfekt gewesen - doch über das Netz muss der 33-Jährige dann schon spielen.
0:0
 
Starker Rückhand-cross-Return von Zverev, der den Serve-and-Volley-Plan von Isner pulverisiert und auf 30:30 stellt.
0:0
 
Und damit ab die Post! Isner hat Aufschlag, setzt die Vorhand dann aber hinter die Grundlinie und bringt Zverev direkt den ersten Punkt. Ass Nummer 1 repariert.
Halbfinal-Ausblick
 
Boom! Mit einem Ass beim Stand von 40:0 sichert sich der 19-jährige Kanadier das Halbfinalticket. Damit wissen wir jetzt kurz vor Beginn auch, wer der Gegner in der Vorschlussrunde für Alexander Zverev oder John Isner ist. Die beiden machen nun gleich den vierten Halbfinalisten untereinander aus.
Kurz vor Beginn
 
Gleich ist es soweit, John Isner und Alexander Zverev stehen bereits auf dem Court und spielen sich warm. Und ich kann Ihnen sagen, nebenan bei Kollege Oli Stein serviert Shapovalov (5:3) zum Satzgewinn und damit zum Einzug ins Halbfinale.
Wartezeit II
 
Bevor es dort aber los geht (mit dem üblichen Prozedere, Sie kennen das), noch einmal der Blick auf den Nebenplatz. Shapovalov liegt im dritten Satz Break vor und führt gegen Edmund mit 4:2.
Pre-Match III
 
Dann geht's plötzlich doch schnell! Kvitova nutzt ihren ersten Matchball und holt sich auch den zweiten Satz (6:3). Damit steht die eine Tschechin im Finale, während die andere Tschechin ausgeschieden ist. Und wir dürfen uns langsam aber sicher auf Alexander Zverev freuen!
Wartezeit
 
Wir haben noch ein wenig Leerlauf, denn die beiden tschechischen Damen lassen sich im zweiten Satz viel Zeit. Kollege Oli Stein dagegen hat einen super-spannenden dritten Satz im Angebot, den Kyle Edmund mit einem 8:6 im Tiebreak erzwungen hat. Reinklicken!
Pre-Match II
 
Und schon ist es so weit: Beinahe erwartungsgemäß ist der erste Satz der beiden Tschechinnen ins Tiebreak gegangen, welchen Kvitova mit 7:4 gewonnen hat. Und auf ein Tiebreak steuern auch Kyle Edmund und Denis Shapovalov zu, denn auch dort steht es im zweiten Satz nach zehn Spielen 5:5.
Pre-Match
 
Apropos Damen-Turnier parallel: Aktuell stehen sich auf dem Court Manolo Santana die beiden Tschechinnen Petra Kvitova und Karolina Pliskova gegenüber, bei 5:5 im ersten Satz ist noch alles in der Reihe - und wir müssen uns wohl noch ein wenig gedulden. Sie verpassen aber natürlich nichts, versprochen!
Madrid Masters
 
Womit wir auch schon beim Turnier an sich angekommen wären. Das Madrid Masters (auch Madrid Open genannt) wird seit 2002 ausgetragen und seit der Saison 2009 in der Caja Magica, der magischen Box, ausgespielt. Nach einem kurzzeitigen Ausflug auf blauen Sand im Jahr 2012 entschied Turnierdirektor Ion Tiriac (der ehemalige Manager von Boris Becker), mittlerweile doch wieder auf rotem Untergrund spielen zu lassen - auf dem es diese Woche im Herrenturnier (die Damen spielen parallel) um 5,4 Millionen Euro geht.
Head 2 Head
 
Nun also treffen Zverev und Isner zum fünften Mal (im Wettbewerb) aufeinander (aktueller Stand: 3:1 für Zverev) - und zum fünften Mal ist es ein Match in einem ATP-1000er-Turnier: 2017 stand man sich in Shanghai (Hartplatz, 6:4, 6:2 Zverev), Miami (Hartplatz, 6:7, 7:6, 7:6 Zverev) und Rom (6:4, 6:7, 6:1 Zverv, der später das Turnier gegen Novak Djokovic gewann) gegenüber, dieses Jahr in besagtem Finale von Miami und eben in Madrid.
Isner in Madrid
 
Weshalb man den Aufschlagspezialisten schon ein wenig auf der Rechnung haben muss, zumal er Zverev aus vielen Trainingseinheiten kennt. Ein Vorteil für Zverev könnte aber sein, dass der 33-Jährige schon viel Kraft lassen musste: In der ersten Runde gegen Landsmann Ryan Harrison ging es bereits zweimal ins Tiebreak (7:1 und 9:7 für Isner), im Achtelfinale gegen Pablo Cuevas (URU) musste der Amerikaner gar drei Mal ins Tiebreak (9:11, 7:3, 7:4).
Isner 2018
 
Was zugleich auch der größte Erfolg Isners im Jahr 2018 war. Der 33-Jährige, der seine Titel vor allem in der Heimat holt (bereits 4x in Atlanta (Hartplatz), 3x in Newport (Rasen) und 2x in Winston-Salem (Hartplatz)), schied zu Jahresbeginn fast in jedem Turnier in der ersten Runde aus: in Auckland, New York, Mexico und bei den Australian Open. Doch Anfang März platzte der Knoten in Indian Wells, zwar war im Einzel wieder in der ersten Runde Schluss, doch im Doppel mit Jack Sock holte er sich den Titel. Auf den dann der Titel in Miami folgte.
Offene Rechnung
 
Zudem steht mit dem heutigen Gegner noch eine offene Rechnung aus, denn Kumpel und Trainingspartner John Isner hatte ihm erst vor etwas mehr als einem Monat einen Strich durch die Titel-Sammlung gemacht. In Miami drehte der US-Amerikaner einen Satzrückstand im Finale noch zum großen Triumph (6:7, 6:4, 6:4).
Zverev in Madrid
 
Hier in Madrid hat Zverev, der in Runde 1 ein Freilos hatte und sich vorgestern locker gegen Evgeny Donskoy (RUS) durchsetzen konnte, übrigens erst ein einziges Mal gespielt: Im Vorjahr erreichte der Youngster nach Siegen gegen Cilic und Berdych das Viertelfinale, wo er dann aber dem Uruguayer Pablo Cuevas unterlegen war. Dieses Jahr will er es besser machen, nachdem er im Achtelfinale relativ souverän gegen Leonardo Mayer (ARG) gewonnen hatte (6:4, 6:2).
Zverev 2018
 
Beim Masters in Miami zum Beispiel erreichte Zverev das Endspiel, in Monte-Carlo reichte es immerhin für das Halbfinale und in München letzte Woche wurde es gar der Turniersieg. Und so kann Zverev dann auch getrost das nächste Etappenziel anpeilen: ''Dass ich bei einem Grand Slam gut spiele, ist nur eine Frage der Zeit.''
Zverevs Form
 
Doch der Reihe nach! Das Wichtigste für Zverev dürfte abgesehen von allen Zahlenspielen aber sein, dass er sich momentan in einer richtig guten Form befindet. Auf einige eher unzufriedenstellende Auftritte zu Jahresbeginn folgte der öffentlich ausgetragene, scheinbar sehr befreiende Rauswurf von Coach Juan Carlos Ferrero - und seitdem spielt der Wahl-Monegasse richtig gutes Tennis.
Viertelfinale
 
Womit wir schon bei der aktuellen Runde sind. Im ersten Viertelfinale setzte sich Kevin Anderson in einem Krimi gegen Dusan Lajovic durch (7:6, 3:6, 6:3), das Halbfinale mit dem Südafrikaner wird Dominic Thiem bestreiten. Im dritten Viertelfinale duellieren sich gerade Kyle Edmund und Denis Shapovalov, der Kanadier konnte den ersten Satz bereits für sich entscheiden (7:5) und hat damit die Nase vorn im Rennen als Halbfinalgegner von Alexander Zverev - sofern der seinem (neuen) Favoritenstatus gerecht wird und sein Viertelfinale gewinnt.
Paukenschlag
 
Es war schon ein kleiner (ok, eher ein krasser!) Paukenschlag, als Nadal heute Nachmittag zum Kofferpacken geschickt wurde. Glatt in zwei Sätzen wurde der Lokalmatador quasi aus seinem Wohnzimmer geworfen, nachdem er noch am gestrigen Achtelfinaltag einen Rekord aufgestellt hatte und gegen Diego Schwartzmann seinen 50. Satz in Folge auf Sand gewann - so viele wie kein Spieler auf irgendeinem Belag vor ihm. Doch gegen Dominic Thiem war Schluss, der Österreicher beendete die Mega-Serie mit 7:5, 6:3.
Viertes Masters-Turnier
 
Das vierte Masters-Turnier der Saison steht hier in Madrid auf dem Plan und zu diesem hat sich die versammelte Weltelite in der spanischen Hauptstadt eingefunden, nur Roger Federer fehlt. Darunter natürlich auch Alexander Zverev - der hier an Nummer zwei gesetzt ist - und nach dem Ausscheiden von Rafael Nadal nun so ein wenig in die Favoritenrolle rutscht.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier in Madrid zur Viertelfinalpartie zwischen John Isner und Alexander Zverev.
Ticker-Kommentator: Tim Schöfer
Weltrangliste
Spielerprofile
J. Isner
Ranking:
10
Geburtsd.:
26.04.1985
Größe:
2.08
Gewicht:
108
Bilanz:
34-24
Preisgeld:
USD 16.385.108
A. Zverev
Ranking:
5
Geburtsd.:
20.04.1997
Größe:
1.98
Gewicht:
90
Bilanz:
60-20
Preisgeld:
USD 12.398.928