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Live-Ticker Tennis , Halbfinale, Saison 2019

- Halbfinale

, -
D. Medvedev
Match beendet
 
D. Lajovic
D. Medvedev
D. Lajovic
 
 
1. Satz
2. Satz
5
1
7
6
Court Rainier III | Halbfinale
Spielzeit: 01:38 h
Letzte Aktualisierung: 05:22:27
Medvedev
Lajovic
Ticker-Kommentator: Tim Schöfer
Verabschiedung
 
Von dieser Stelle war es das vorerst, aber ich freue mich, wenn wir uns nebenan gleich wiederlesen. Bis dahin oder einmal wünsche ich nun aber erst einmal einen schönen Nachmittag und frohe Osterfeiertage. Ciao!
Ausblick
 
Auf wen der 28-Jährige morgen im Finale trifft und ob es das "serbisch-spanische" Endspiel der etwas anderen Art gibt, das entscheidet sich in wenigen Minuten nur ein paar Klicks weiter. Dann stehen sich der Italiener Fabio Fognini und Titelverteidiger Rafa Nadal (ESP) gegenüber. Reinklicken und mitlesen!
Fazit
 
Noch immer ist der Leistungseinbruch von Daniil Medvedev absolut unerklärlich, der im ersten Satz schon 5:1 (!!) in Führung lag und zweimal zum Satzgewinn servierte. Doch gerade in dieser Phase wuchs Lajovic über sich hinaus und zog dem Russen den Stecker, der in der Folge seinen ersten Aufschlag und den Faden komplett verlor und zehn Spiele in Serie (!!) an sich vorbeiziehen sah. Unter dem Strich war es so ein souveräner Auftritt im zweiten Satz von Lajovic, der elf der letzten zwölf Spiele für sich entschied und verdient im Finale steht.
5:7, 1:6
Und im zweiten Anlauf ist es nach 95 Minuten geschafft: Dusan Lajovic steht nach einem Rückhandfehler seines Kontrahenten im Finale von Monte Carlo und damit erstmals in seiner Karriere in einem Endspiel.
5:7, 1:5
 
Sensationell! Aus dem Nichts verschärft Lajovic mit einer irren Vorhand-cross das Tempo und überrumpelt den Russen damit.
5:7, 1:5
 
... den Medvedev aber humorlos mit einem Servicewinner abwehrt.
5:7, 1:5
 
Dann verzieht Medvedev wieder eine Rückhand deutlich in den Korridor und muss über 30:30 gehen. Und nach einer Rückhand hinter die Grundlinie hat Lajovic nach einer Stunde und 34 Minuten Matchball!
5:7, 1:5
 
Lajovic will dies mit einem Rückhandwinner cross verhindern, aber Medvedev kontert mit einer tollen Vorhand inside-out.
5:7, 1:5
 
5:1 stand es übrigens auch im ersten Satz, Sie werden sich erinnern. Erleben wir noch eine zweite 180-Grad-Wendung in diesem Match?
5:7, 1:5
 
Da kommt aber auch echt alles zusammen heute bei Medvedev! Eine Windböhe (!) treibt den Aufschlag von Lajovic unerreichbar nach außen zum Spielgewinn.
5:7, 1:4
 
Der Serbe spielt das extrem souverän und solide runter, kann sich auf die Fehler seines Gegners verlassen - im Grunde alles fast genauso wie im ersten Satz, nur dass nun Lajovic klar vorne ist und zwei Spielbälle zum 5:1 hat.
5:7, 1:4
 
Lässt Lajovic den 23-Jährigen noch einmal zurück ins Match? Ein voll durchgezogener Vorhandwinner die Linie runter lässt erst einmal nicht daran glauben.
5:7, 1:4
 
Nach zehn Spielen in Folge für Lajovic kann Medvedev endlich mal wieder etwas auf die Anzeigentafel bringen und verkürzen. Aber der Russe ist noch immer zwei Break zurück.
5:7, 0:4
 
Und mit einem weiteren Winner gleich den zweiten! Eine zu lange Rückhand von Lajovic bringt dem Russen dann seit langem mal wieder einen Spielball bei eigenem Aufschlag.
5:7, 0:4
 
Lajovic bringt alles zurück und geht Medvedev damit richtig auf die Nerven, der sich längst damit abgefunden zu haben scheint, dass es heute nicht klappen soll. Aber mit einem wuchtigen Schmetterball wehrt er zumindest eine Break-Chance ab.
5:7, 0:4
 
Beim Russen will gar nichts mehr klappen, nun kommt auch noch ein Platzfehler hinzu. 15:30 schon wieder!
5:7, 0:4
 
Viermal war Dusan Lajovic auf der ATP-Tour bislang in einem Halbfinale, nie hat es mit einem Endspiel geklappt. Mit dem zehnten gewonnen Spiel in Folge ist er nun aber so nah wie nie zuvor und das als ungesetzter Spieler hier in Monte Carlo!
5:7, 0:4
 
Dann kracht aber die nächste Peitsche auf die Vorhandseite von Medvedev, der unter Druck ins Netz feuert.
5:7, 0:3
 
Beim zweiten Aufschlag macht der Serbe seinem Gegner ein kleines Geschenk und holt Medvedev noch einmal rein in dieses Spiel.
5:7, 0:3
 
Und der 23-Jährige lässt es jetzt fast schon laufen, schenkt Lajovic beinahe das 40:0. Aber mit einem starken Vorhandwinner meldet er sich noch einmal beim Publikum.
5:7, 0:3
 
Also einerseits, um hier noch Spannung reinzubekommen, hat sich Lajovic auch nach zwei Breaks zurückgekämpft. Andererseits: Wenn Medvedev bislang eines bewiesen hat, dann dass er keine zweiten Sätze kann.
5:7, 0:3
 
Es ist unerklärlich! Medvedev ist weiter völlig von der Rolle und verliert das neunte Spiel (!!) in Folge! Doppel-Break vor für Lajovic, der diesen Leistungseinbruch des Russen gnadenlos ausnutzt.
5:7, 0:2
 
Unfassbar! Medvedev hat drei, vier gute Möglichkeiten, um den Ballwechsel zuzumachen, lässt sie aber alle aus, weil er blockiert wirkt. Und dann schlägt eine Vorhand-cross von Lajovic bei ihm ein und bringt die Chance auf das Doppel-Break.
5:7, 0:2
 
Aber nach wie vor hakt der Service beim Russen, der 23-Jährige muss wieder über 30:30 gehen.
5:7, 0:2
 
Wow! Medvedev geht bei 0:15 wieder volles Risiko, geht ans Netz und bleibt hartnäckig - und belohnt sich mit dem Punkt zum 15 beide.
5:7, 0:2
 
Und der passt! Medvedev verliert auch das achte Spiel in Folge, wieder ist es ein ärgerlicher Rahmentreffer. Resignation wollen wir ihm aber noch lange nicht unterstellen!
5:7, 0:1
 
Es wird hochklassig meine Damen und Herren! Lajovic kontert mit einem sensationellen Rückhandwinner die Linie runter, der nicht von dieser Welt ist (150 km/h!). Wieder Spielball für den 28-Jährigen!
5:7, 0:1
 
Grandios aber auch, wie Medvedev hier weiter Gegenwehr leistet und sich aus seiner Krise kämpft. Mit einem unfassbaren Rückhandreturn die Linie runter wehrt er einen Spielball ab.
5:7, 0:1
 
WAHNSINN! Wie man in so einer Situation so gnadenlos ruhig und eiskalt bleiben kann, Chapeau! Mit dem Kick nach außen und dem Cross anschließend noch weiter nach außen, stellt er sich Medvedev - und vollendet mit einem sensationellen Stopp ins freie Feld.
5:7, 0:1
 
Aha? Chance direkt auf das Re-Break - nach einem Doppelfehler des Serben!
5:7, 0:1
 
Ganz stark! Angriffslustig und jetzt auch mit Erfolg, wie Medvedev hier ans Netz geht und die Vorhand kompromisslos durchzieht. Unter Druck trifft Lajovic den Passierball nicht mehr ins Feld.
5:7, 0:1
 
Hoho, abschreiben wollen wir den 23-Jährigen aber auf gar keinen Fall. Und mit einem sagenhaft feinen Stopp zeigt er auch, warum das so ist.
5:7, 0:1
 
Ist das nun schon "alles oder nichts"?! Zweimal knallt Medvedev voll auf den Return drauf, zweimal kriegt er dafür Nichts. 0:30!
5:7, 0:1
 
Unfassbar, die Minikrise des Russen geht weiter und wird langsam eine bedrohliche Megakrise - siebtes Spiel in Folge pro Lajovic!
5:7, 0:0
 
Das sieht nun wieder etwas überzeugter aus, was der 23-Jährige macht, aber noch nicht unbedingt erfolgreicher. Eine Vorhand cross ins Aus stellt auf 30 beide.
2. Satz
 
Die spannendste Frage vor dem zweiten Satz ist nun natürlich: Hat Medvedev seinen Faden wieder gefunden? Der Russe eröffnet.
Zwischenfazit
 
Was für eine Achterbahnfahrt in den ersten 60 Minuten dieses Halbfinals! Medvedev hatte das Match zu Beginn unter Kontrolle, bestimmte das Tempo und spielte nahezu fehlerfrei, während bei Lajovic die Streuung zu groß war und einige Bälle neben das Feld flogen. Doch plötzlich streute der Russe die Fehler ein, wurde vom ersten Aufschlag verlassen und konnte sich bei zweimal Aufschlag zu Satzgewinn nicht einen einzigen Satzball sichern - und Lajovic holte sich sechs Spiele in Folge und den Satz. Hochklassig ist es übrigens trotzdem noch nicht, das zeigen die 3:4 Winner aus Sicht von Medvedev gegenüber den 22:28 unerzwungenen Fehlern.
5:7
Wahnsinn! Aller guten Dinge sind drei, nach 1:5 gewinnt Lajovic den ersten Satz tatsächlich noch 7:5. Medvedev trifft die Kugel unsauber mit dem Rahmen und schmettert seinen Schläger erneut frustriert auf den Boden.
5:6
 
Herrscht hier Torschlusspanik? Den ersten feuert Lajovic ins Netz, beim zweiten spielt der Serbe einen miserablen Stopp und Medvedev wehrt ab.
5:6
 
Dann dominiert er Medvedev weit im Feld und stellt auf 30:0, mit Kick-Aufschlag nach außen und der Vorhand-longline ins freie Feld organisiert sich Lajovic drei Satzbälle.
5:6
 
Und nun darf Lajovic plötzlich zum Satzgewinn aufschlagen. Flattern auch beim Serben die Nerven? Der 28-Jährige profitiert direkt vom nächsten Fehler des Russen, der die Vorhand die Linie runter wieder ins Netz jagt.
5:6
 
Jetzt kracht auch der Schläger des Russen auf den Boden, und das gleich mehrfach! Wo auch immer Medvedev hier im ersten Satz den Faden verloren hat (vielleicht beim dritten Doppelfehler, als er zu Satzgewinn aufschlug?), es passt jedenfalls dazu, dass er mit einem weiteren Vorhandwinner ohne Not sein drittes Aufschlagspiel in Folge abgibt.
5:5
 
Da war mehr drin - und deshalb fliegt nun auch der Schläger des Serben krachend auf den Boden. Die Rückhand-longline verzieht er unnötig in den Korridor zum Einstand. Aber er sichert sich gleich die nächste Break-Chance!
5:5
 
Lajovic dagegen wird immer stärker, riecht den Stopp von Medvedev und schnappt sich zwei Chancen auf das dritte Break in Folge.
5:5
 
Der Russe ist weiter völlig von der Rolle, steht nach einer Vorhand ins Netz nun schon bei 19 unforced Errors - und das nachdem er zu Beginn fast fehlerfrei unterwegs war.
5:5
 
Und Medvedev in seiner Minikrise wirkt immer verzweifelter, schiebt die nächste Rückhand cross neben das Feld. 15:15!
5:5
 
Dann aber geht der Sack zu und das Comeback von Dusan Lajovic ist perfekt. Nach 1:5 gleicht der Serbe zum 5:5 aus und schreit sich den Frust der ersten halben Stunde nun auch von der Seele.
5:4
 
Hoppla! Mit dem nächsten Rückhandfehler ohne Not wehrt Lajovic den ersten Spielball quasi selbst ab.
5:4
 
Wow! Medvedev wird etwas angriffiger, feuert wild - und Lajovic versucht einen irren Rückhand-Cross-Passierschlag, der aber Zentimeter in den Korridor rutscht.
5:4
 
Zum zweiten Mal muss Lajovic nun aber erst einmal gegen den Satzverlust servieren. Aber bei Medvedev klappt gerade überhaupt nichts mehr, schnell steht es 30:0 für den Serben.
5:4
 
Irre! Der erste Aufschlag bei Medvedev kommt wieder, den zweiten greift Lajovic früh an. Der Russe kommt ans Netz - und mit etwas Rahmen trifft Lajovic einen Lob perfekt an die Grundlinie zum dritten Spielgewinn in Serie und zweiten Break.
5:3
 
Aber er bekommt noch einmal die Chance, in diesen Satz zurückzukommen!
5:3
 
Oh nein! Lajovic ist richtig gut drin, attackiert und geht auf die Breakbälle - und zimmert die Rückhand-longline ins Netz. 30 beide statt die doppelte Chance auf den Break-Ausgleich.
5:3
 
Fast wirkt es aber, als würde dem Russen nun die Kraft ausgehen. Die nächste Rückhand an die Netzkante bedeutet das 15:30.
5:3
 
Klappt es dieses Mal? Medvedev darf zum zweiten Mal zum Satzgewinn aufschlagen und beginnt mit dem Punkt zum 15:0.
5:3
 
Und den nutzt der Serbe, der seinen Gegenüber ordentlich laufen lässt und den Schlag ins Netz erzwingt.
5:2
 
Medvedev beginnt nun auch, mehr und mehr Fehler einzustreuen. Wieder eine Vorhand des 23-Jährigen zu lang und landet hinter der Grundlinie, Lajovic darf noch einmal zum Spielball aufschlagen.
5:2
 
Gut, dass in dieser Phase aber der Service da ist. Ein Servicewinner und das erste Ass des Matches bringen einen Spielball für Lajovic.
5:2
 
Der zweite Doppelfehler und ein Winner des Russen passt allerdings nicht in den Plan, 15:30!
5:2
 
Für eine richtige Aufholjagd muss Lajovic nun aber das Break bestätigen und dann auch noch ein zweites holen. Ein weiterer Fehler von Medvedev, der nun unsauberer zu werden beginnt, leistet dabei schon einmal Starthilfe.
5:2
 
Aber dann versemmelt der 23-Jährige das Serve-and-Volley völlig und schlägt anschließend im Rückwärtslaufen die Vorhand zu lang. Re-Break!
5:1
 
Der erste gelingt, unter Druck feuert Lajovic wieder einmal ins Netz.
5:1
 
Aber prompt wackelt Medvedev und muss die ersten beiden Breakbälle des Serben abwehren.
5:1
 
Medvedev kann damit zum Satzgewinn aufschlagen - und beginnt mit seinem dritten Doppelfehler. Immerhin in dieser Statistik ist ihm Lajovic überlegen, seht bei nur einem. Was ihm aber bei den vielen Fehlern ohne Not freilich wenig hilft.
5:1
 
Es läuft nicht beim Serben! Der nächste Fehler schenkt seinem Kontrahenten das Break beinahe schon und somit den angesprochenen, kleinen Satzball.
4:1
 
Der kann teuer werden! Lajovic will mit einer Vorhand longline aus der Cross-Rally ausbrechen, zimmert diese aber ins Netz und serviert Medvedev damit einen Breakball.
4:1
 
Freie Punkte tun gut, mit einem Servicewinner kann Lajovic zumindest auf 30:15 stellen. Doch dann gerät er wieder unter russischen Druck und feuert eine Vorhand ins Netz.
4:1
 
Und Medvedev drückt, aber Lajovic wehrt sich mit allen Kräften - und treibt den Russen zu einem Vorhandfehler hinter die Grundlinie. 15:15!
4:1
 
So kann Lajovic sich die Chance auf das Re-Break natürlich gleich wieder abschminken, der Russe serviert hier sehr solide und legt zum 4:1 vor. Ein zweites Break wäre nun schon ein kleiner Satzball.
3:1
 
Geht nun die Tür mal auf bei 15:0 für Lajovic? Nein, einen Stopp spielt er viel zu lang, gefundenes Fressen für Medvedev, der den Winner cross voll durchzieht. Und der bereits 14. unerzwungene Fehler des Serben bringt dann das 30:15 für den Russen.
3:1
 
Nun steht Lajovic auch auf der Anzeigetafel, erzwingt die zu lange Rückhand bei Medvedev und schnappt sich sein erstes Spiel nach 22 Minuten.
3:0
 
Ui! Mit einem fantastischen Rückhandwinner die Linie runter gegen die Laufrichtung von Medvedev organisiert sich der 28-Jährige dann aber doch seinen zweiten Spielball in diesem Match.
3:0
 
Lajovic dagegen fühlt sich sichtbar unwohl, was an zwei Dingen liegt: Dem Sandstaub, den der Wind aufwirbelt und seinem Gegenüber, der mit fehlerfreiem Tennis "nervt". Wieder muss der Serbe bei 15:30 aufpassen!
3:0
 
Medvedev hat auf alles eine Antwort! Der Russe attackiert den zweiten Aufschlag und übernimmt wieder die Kontrolle, lässt sich weder von der Tempoentschärfung per Rückhand-Slice noch vom Angriffsball die Linie runter von Lajovic überraschen und erzwingt am Ende den Fehler des Serben.
3:0
 
Es fehlt nach wie vor die Genauigkeit bei Lajovic, der den ans Netz vorgerückte Medvedev mit einem tollen Lob eigentlich in die Defensive gezwungen hatte, die Rückhand-Cross dann aber weit in den Korridor schiebt. 0:3 aus Sicht des Serben!
2:0
 
Die nächste lange Rally geht aber wieder auf das Konto des Serben, der nach 21 Schlägen die Rückhand-longline von Medvedev ins Aus fliegen sieht und dann mit einem eigenen Rückhandwinner die Linie runter sogar den zweiten Spielball abwehren kann.
2:0
 
Aber die Streuung ist noch immer zu groß bei Lajovic! Der Serbe attackiert den zweiten Aufschlag des 23-Jährigen, umläuft die Rückhand und zieht den Return voll durch - hinter die Grundlinie.
2:0
 
Ein Rückhand-Slice ins Netz und eine Rückhand longline ins Netz sind die nächsten beiden Fehler des 28-Jährigen, der dann aber Glück hat, weil ein Stoppball von Medvedev nicht über die Netzkante springt.
2:0
 
Und die sitzt! Nach zehn Minuten hat Medvedev die Nase leicht vorne, nachdem die nächste Vorhand von Lajovic knapp hinter die Grundlinie fliegt. Der Serbe hat noch keine gute Länge gefunden!
1:0
 
Seinen ersten Spielball vergibt Lajovic allerdings, spielt den Stopp unsauber ins Netz. Und nach einem Vorhandfehler des Serben, der die Kugel nicht richtig trifft, hat Medvedev die zweite Break-Möglichkeit.
1:0
 
Nun aber doch! Ein Rückhandfehler von Lajovic, der hinter die Grundlinie schlägt, bringt einen ersten Breakball für Medvedev! Doch der 28-Jährige wehrt diesen mit starkem Service ab.
1:0
 
Die gibt es aber zunächst nicht, weil Lajovic einen kühlen Kopf bewahrt, nach einer intensiven Rückhand-Rallye mit dem Longlineschlag ausbricht und am Ende nach 28 Schlägen den Fehler beim Russen erzwingt.
1:0
 
Auch der Serbe muss über 15 beide gehen, hat aber größere Schwierigkeiten. Denn nach einer Vorhand ins Netz wittert Medvedev erste Break-Chancen.
1:0
 
Mit einem schönen Vorhandwinner inside-out macht der Russe den Sack dann auch zu und sorgt für die Führung.
0:0
 
Erster richtig starker Ballwechsel, der andeutet, was hier heute möglich ist, trotz der schwierigen Bedingungen. An der T-Linie schlägt Medvedev am Ende den Vorhandwinner cross und hat zwei Spielbälle.
0:0
 
Und der Russe verspürt gleich ein wenig Druck, ein Rahmentreffer seines Kontrahenten verhilft ihm dann aber zum 15:15.
1. Satz
 
Los geht's! Daniil Medvedev eröffnet das erste Halbfinale von Monte Carlo!
Wetter
 
Die Athleten haben den Platz soeben betreten, auch die Ränge füllen sich langsam. Den Münzwurf am Netz hat Lajovic gewonnen und seinem Gegenüber den Aufschlag überlassen. Nun wird sich noch kurz warm gespielt, dann kann es in wenigen Minuten losgehen. Wie schon in den letzten Tagen strahlt übrigens wieder die Sonne über Monaco (zu Beginn noch Regen!), es weht aber ein starker Wind, der erneut für erschwerte Bedingungen sorgt.
Titelverteidiger und Rekordsieger
 
Und natürlich hat das Turnier auch einen Rekordsieger, der - wie könnte es anders sein - auf den Namen Rafael Nadal hört. Der Sandplatzkönig aus Mallorca gewann das Masters-Turnier von Monte Carlo insgesamt elf Mal, wobei er seine ersten acht Titel gleich alle in Serie (2005-2012) abräumte - natürlich ebenfalls Rekord! Seit der Mallorquiner seinen Triumphzug 2005 startete, gab es überhaupt nur drei verschiedene Sieger: Nadal, Djokovic (2013, 2015) und Stan Wawrinka (2014). Und natürlich ist die Nummer 2 der Welt auch Titelverteidiger, der Stier von Manacor fegte vor zwölf Monaten im Finale Kei Nishikori vom Platz (6:3, 6:2).
Monte Carlo Masters
 
Damit bleibt noch kurz Zeit für ein Wort zum Turnier selbst. Wie jedes Jahr eröffnet die Tennis-Elite die Saison auf roter Asche mit einem der prestigeträchtigsten Titel. Die Monte Carlo Masters wurden erstmals 1897 veranstaltet und gehörten von Anfang an zu den Masters Series, somit ist es eines der ältesten und traditionsreichsten Tennisturniere weltweit. Obwohl von einer monegassischen Turnierleitung organisiert, findet das Turnier nicht wie der Name vermuten lässt direkt in Monaco statt. Der Veranstaltungsort, der Monte Carlo Country Club, liegt in Roquebrune-Cap-Martin an der monegassisch-französischen Staatsgrenze auf französischem Boden.
Head-2-head
 
So kommt es nun im Halbfinale zum zweiten Aufeinandertreffen zwischen Lajovic und Medvedev überhaupt. Das erste Mal stand man sich 2018 gegenüber, Medvedev setzte sich klar 6:2, 6:1 durch. Doch die Bedingungen von damals und heute könnten kaum unterschiedlicher sein: der Russe spielte in Moskau auf heimischen Boden und auf seinem Lieblingsbelag (Halle). Auf Sand stand Medvedev noch nie in einem Endspiel.
Medvedev 2019
 
Auch das neue Jahr ging für den Russen gut an, auch wenn der Rechtshänder zum Jahresauftakt seine Titelverteidigung in Sydney absagen musste. In Melbourne ging die Reise direkt bis ins Achtelfinale, wo gegen Djokovic Endstation war, in Sofia holte er kurz darauf seinen vierten Titel auf der ATP-Tour. Ein Halbfinale in Rotterdam und ein Achtelfinale in Miami folgten und lassen darüber hinweg schauen, dass in Indian Wells schon in der zweiten Runde Schluss war.
Medvedev 2018
 
Dabei muss natürlich erwähnt werden, dass Medvedev längst kein unbekanntes Blatt mehr ist. Im Vorjahr feierte der Russe eine förmliche Leistungsexplosion, die ihn mit drei Titeln (Sydney/250er, Winston-Salem/250er, Tokio/500er) bis heute auf Rang 14 der Weltrangliste vorgespült haben.
Medvedev in Monte Carlo
 
In drei Sätzen (6:3, 4:6, 6:2) setzte sich der 23-Jährige im Viertelfinale am Ende verdient gegen Djokovic durch. Doch es war nicht die erste Reifeprüfung für den Russen, der schon im Achtelfinale im Duell der Next-Gen-Talente gegen Stefanos Tsitsipas (GRE) durch Himmel und Hölle gehen musste: 6:2, 1:6, 6:4. Ein Krimi! Die ersten Aufgaben dagegen wurden zum Spaziergang, gegen Radu Albot und Joao Sousa (POR) gab Medvedev insgesamt nur fünf Spiele (!) ab.
Djokovic-Bezwinger
 
Dass ausgerechnet Lajovic die serbischen Fahnen im Finale hochhalten soll und die Last von Novak Djokovic' nun auf seinen Schultern tragen muss, liegt an seinem heutigen Kontrahenten: Im vierten Anlauf konnte Daniil Medvedev die Nummer 1 der Welt erstmals bezwingen und diesem das Ticket für die Vorschlussrunde entreißen.
Sandplatz-Spezialist
 
Wobei man bei Lajovic natürlich auch erwähnen muss, dass der Serbe Sandplätze generell bevorzugt. Vier seiner sechs Challenger-Titel holte der Rechtshänder unter den Fittichen von Jose Perlas auf diesem Belag und auch der Sieg im Doppel in Istanbul gründete auf roter Asche.
Lajovic in Monte Carlo
 
Die Masters-Series scheint dem Serben also irgendwie zu liegen in diesem Jahr, denn an der Cote d'Azur steigerte die Nummer 48 der Weltrangliste seine Leistungen noch einmal und pflügte ohne Satzverlust ins Halbfinale: 6:4, 6:4 gegen den Tunesier Malek Jaziri, 6:3, 6:4 gegen den Belgier David Goffin, 6:3, 6:3 gegen Roland-Garros-Finalist Dominic Thiem (AUT) und gestern 6:4, 7:5 in einem spannenden Match auf Augenhöhe gegen den Italiener Lorenzo Sonego.
Lajovic 2019
 
Und so ging es auch zu Jahresbeginn richtig gruselig los für den Mann aus Belgrad: Auftaktpleiten in Sydney, in Buenos Aires, in Rio, in Acapulco und auch bei den Australian Open. Bis Ende Februar gewann der Serbe nicht ein einziges Match auf der ATP-Tour! Umso erstaunlich nun die Auferstehung des 28-Jährigen, der beim Masters in Indian Wells immerhin schon die zweite Runde und anschließend beim Masters in Miami sogar die dritte Runde erreichte.
Lajovics Karriere
 
Dass zu Beginn des Monte Carlos Masters niemand Lajovic für das Finale auf dem Zettel hatte, liegt natürlich zweifelsohne hauptsächlich daran, dass der 28-Jährige in der Einzelkonkurrenz überhaupt noch nie in einem Finale stand und somit jetzt nur noch einen Schritt von dem größten Erfolg seiner Karriere entfernt ist, lässt man den Sieg im Doppel, den er 2015 in Istanbul mit Partner Radu Albot (ROM) davontrug, außen vor.
Traumfinale ade
 
Wann immer Novak Djokovic und Rafael Nadal ihre Teilnahme an einem Turnier bekanntgeben und es der Turnierbaum zulässt, gilt das Match zwischen der Nummer 1 der Welt und der Nummer 1 auf Sand freilich als DAS Traumfinale. Und so spricht auch in Monte Carlo dieser Woche eigentlich alles nur vom serbisch-spanischen Endspiel, dass dabei am Ende aber nicht der Djoker dem Mallorquiner gegenüberstehen könnte, damit hätte wohl niemand gerechnet. Stattdessen könnte Dusan Lajovic die serbische Fahne im Finale von Monaco hochhalten.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier von Monte Carlo zur Halbfinalpartie zwischen Daniil Medvedev und Dusan Lajovic.
Ticker-Kommentator: Tim Schöfer
Weltrangliste
Spielerprofile
D. Medvedev
Ranking:
5
Geburtsd.:
11.02.1996
Größe:
1.98
Gewicht:
83
Bilanz:
59-21
Preisgeld:
USD 10.507.693
D. Lajovic
Ranking:
35
Geburtsd.:
30.06.1990
Größe:
1.83
Gewicht:
83
Bilanz:
21-27
Preisgeld:
USD 4.102.039