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Live-Ticker Tennis , Viertelfinale, Saison 2018

- Viertelfinale

, -
S. Tsitsipas
Match beendet
 
D. Thiem
[3]
S. Tsitsipas
D. Thiem
 
 
1. Satz
2. Satz
6
6
3
2
Pista Rafa Nadal | Viertelfinale
Spielzeit: 01:20 h
Letzte Aktualisierung: 06:36:39
Tsitsipas
Thiem
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Abschied
 
Wir wollen uns nun aber aus Barcelona verabschieden! Wir hoffen, Sie hatten trotz der doch eher einseitigen Partie ähnlich viel Spaß wie wir und würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen - bis dahin sagt Oliver Stein nun aber Tschüss und wünscht allen Lesern ein schönes Wochenende!
Ausblick
 
Während es für Dominic Thiem nun offiziell in eine einwöchige Turnierpause geht (wobei er angesichts der aktuellen Form natürlich doch eins der kleineren Turniere spielen könnte), darf sich Tsitsipas auf das morgige Halbfinale freuen - in dem er dann entweder auf Pablo Carreno Busta (ESP) oder Weltmeister Grigor Dimitrov (BUL) treffen wird.
Statistik
 
Während Tsitsipas nun aber seinen ersten Halbfinaleinzug bei einem Turnier der 500er-Kategorie feiert, schauen wir noch mal schnell auf die Zahlen zum Match. Und die verraten uns vor allem zwei Dinge: Zum einen hat Thiem zu schlecht serviert (vier Doppelfehler, nur 35 Prozent gewonnen Punkte beim zweiten) - und zum anderen zu wenig kontrolliertes Risiko gezeigt (zwölf Winner, 21 Unforced Errors).
Fazit
 
Letzte Woche war es noch ein Rafael Nadal, der Thiem stoppte, in dieser Woche verliert der so hochgelobte Wiener schon gegen die Nummer 53 der Welt - und muss sich nun wirklich ernste Gedanken über seine Sandplatzform machen. Aber so schwach der Auftritt von Thiem auch war, unsere Glückwünsche gehen natürlich an Stefanos Tsitsipas - der sich diesen glatten Zweisatzsieg mit tollem Tennis redlich verdient hat.
6:3, 6:2
Wow! Nach 81 Minuten nimmt Tsitsipas seinen ersten Matchball sofort mit einer schönen Vorhand Inside-In mit und zieht so in das Halbfinale von Barcelona ein!
6:3, 5:2
 
Thiem kommt nicht an den perfekt gespielten Rückhandstoppp des Griechen heran, der stellt auf 40:0 - und hat so drei Matchbälle.
6:3, 5:2
 
Wirkliche Zweifel an einem Sieg des Griechen hat hier wohl kaum noch jemand - das schnelle 30:0 bestärkt uns aber trotzdem alle noch ein bisschen mehr.
6:3, 5:2
 
Weiter geht der Einbruch des Dominic Thiem: Mit einem ins Netz gedroschenen Rückhandschuss aus dem Halbfeld gibt Thiem sein Service zu Null ab und verliert damit das vierte Spiel in Serie - weshalb Tsitsipas jetzt gleich zum Matchgewinn aufschlagen darf!
6:3, 4:2
 
Wahnsinn: Tsitsipas spielt Thiem nach Belieben aus, punktet mit der Vorhand Inside-Out gegen die Laufrichtung des Wieners und erspielt sich die nächsten drei (!) Breakchancen. 0:40!
6:3, 4:2
 
Thiems nächste zu lange Rückhand bringt Tsitsipas gleich wider ein 0:15 ein. Und bei 0:30 dürften im Camp des Wieners dann auch schon wieder die Alarmglocken schrillen ...
6:3, 4:2
 
Oder sagen wir so: Thiem schafft es in dieser Phase überhaupt nicht, Gegenwehr zu leisten - 4:2 und damit das bestätigte Break für den Griechen.
6:3, 3:2
 
Und wer dachte, der Grieche würde hier vielleicht doch noch mal ein wenig Torschlusspanik bekommen, der sieht sich getäuscht: In Windeseile geht es für Tsitsipas zum 40:0.
6:3, 3:2
 
Was soll man dazu sagen? Erst verzieht Thiem eine Rückhand komplett, dann legt er auch noch eine Vorhand cross ins Aus - und schon liegt Tsitsipas auch im zweiten Durchgang mit einem Break vorn. 3:2 für den Griechen!
6:3, 2:2
 
Den ersten Breakball kann Thiem dann aber abwehren, weil er ausnahmsweise mal wieder die Initiative übernimmt. Und den zweiten vergibt, Tsitsipas mit einer unnötig viel zu weit raus gespielten Rückhand cross. Einstand!
6:3, 2:2
 
Oder so: Thiems vierter Doppelfehler beschert Tsitsipas ohne eigenes Zutun das 15:30. Und die folgende viel zu lange Rückhand des Wieners sorgt bei 15:40 dann auch schon für zwei griechische Breakbälle ...
6:3, 2:2
 
Oho! Eine schlecht getroffene Vorhand von Thiem bringt Tsitsipas das 15:15 und damit seinen ersten Returnpunkt im zweiten Satz. Darauf ließe sich ja theoretisch aufbauen ...
6:3, 2:2
 
Thiem kann die Zuschauer zwar mal mit einem Rückhandwinner begeistern (seinem ersten im gesamten Matchverlauf), schenkt Tsitsipas anschließend aber eben auch gleich wieder einen Schmetterball - 2:2!
6:3, 1:2
 
Aber Tsitsipas gibt sich eben auch kaum Blößen, vor allem nicht bei eigenem Aufschlag. Auch für den Griechen geht es ohne jegliche Returns schnell zum 30:0 ...
6:3, 1:2
 
Gleich den ersten Spielball tütet der Wiener dann auch am Netz ein und stellt so auf 2:1 - im zweiten Durchgang hat Tsitsipas damit nach wie vor keinen Punkt bei Aufschlag Thiem gewonnen.
6:3, 1:1
 
Thiem hingegen hat auf humorlos umgeschaltet, mit drei Aufschlagwinnern in Reihe geht es erneut ganz schnell zum 40:0 und drei Spielbällen.
6:3, 1:1
 
So ist das Ganze aber nur ein weiterer Zwischenschritt auf dem Weg zum 1:1 für den Griechen - was seine etwa 13 begeisterten Fans oben auf der Tribüne jauchzend zur Kenntnis nehmen.
6:3, 0:1
 
... aber auch das kontert Tsitsipas mit einem (wenn auch genau auf Thiem gespielten) Smash zum 40:30. Mit etwas mehr Glück wäre da für Thiem mehr drin gewesen ...
6:3, 0:1
 
Thiem hat allerdings auch eingesehen, dass das hier mehr Fight als Schönspielerei wird. Mit viel Geduld geht es zumindest schon mal zum 30:30 ...
6:3, 0:1
 
Aber wie gesagt: Tsitsipas macht nicht den Eindruck, als würde er hier plötzlich nervös werden, weil er vorher noch nie gegen einen Top10-Spieler gewonnen hat. Mit einer herrlichen Vielfalt an guten Schlägen, unter anderem einem ansatzlosen Stopp und einem Vorhandwinner auf die Grundlinie, stellt er schnell auf 30:15.
6:3, 0:1
 
Tsitsipas' Mondball ist zu kurz, Thiem kann sich im Halbfeld zum Smash aufstellen - was ihm unter dem Strich sein erstes Spiel zu Null einbringt. 1:0 für den Mann aus Wien!
6:3, 0:0
 
Es geht doch! Mit dem aus der ersten halben Stunde gewohnten Powertennis stellt Thiem schnell auf 40:0. Zum ersten Mal am heutigen Tag!
Zwischenfazit
 
Knapp 30 Minuten lang hatte Dominic Thiem diese Partie bestens im Griff und lag mit einem Break vorn. Doch dann ging beim Österreicher plötzlich gar nichts mehr, er verlor fünf Spiele in Folge und damit auch den ersten Durchgang (sein erster Satzverlust hier in Barcelona). Mal abwarten, wie und mit welchen Mitteln Thiem das jetzt kontern will - Tsitsipas wirkt auf jeden Fall extrem unbekümmert, sodass er zumindest vom Kopf her keine Probleme kriegen dürfte.
6:3
Bärenstark von NextGen-Star Tsitsipas: Mit dem nächsten Vorhandwinner Inside-In schnappt sich der 19-Jährige den ersten Satz nach fünf Spielgewinnen in Serie. Chapeau!
5:3
 
Mit einer richtig schönen Vorhand Inside-Out kann sich Tsitsipas bei 40:30 dann einen Spielball erspielen. Oder sagen wir lieber: Satzball für den Griechen!
5:3
 
Und Tsitsipas wackelt auch kaum noch: Wenn Thiem mal vorlegen kann, dann kontert er das meist mit einem Servicewinner oder gar einem Ass. 30:15.
5:3
 
Unfassbar: Mit seinem dritten Doppelfehler schenkt Thiem auch dieses Aufschlagspiel ab und ermöglicht Tsitsipas so das 5:3. Das waren jetzt vier Spielgewinne in Serie für den jungen Griechen!
4:3
 
Auf einem guten Ersten aufbauend kann Thiem zwar gleich wieder zurück auf Einstand stellen, aber Tsitsipas spielt ihn mit der Vorhand Inside-In aus und erspielt sich so den dritten Breakball in diesem Spiel. Ei, ei, ei ...
4:3
 
Und was macht Thiem? Wirft dieses Geschenk gleich wieder weg - per Doppelfehler. Vorteil und Breakball Nummer zwei für Tsitsipas!
4:3
 
Ohje! Der Linienrichter gibt Thiems Rückhand cross Aus, der Schiedsrichter korrigiert das aber sofort. Tsitsipas will den Abdruck überprüft haben - und denkt, dass Umpire Forcadell sich den falschen anschaut! Am Ende nützt dem Griechen da aber alles Diskutieren nichts - Breakball abgewehrt, Einstand!
4:3
 
Thiem muss zum Kickaufschlag greifen, um das auszugleichen. Aber der nächste wilde Fehler des Österreichers bringt Tsitsipas dann doch wieder eine Breakchance - was ist bloß mit Dominic Thiem los?
4:3
 
Wirklich beantworten, was hier plötzlich los ist, kann Thiem wohl selber nicht. Jede zweite Vorhand segelt ganz weit raus - und Tsitsipas hat schon wieder ein vielversprechendes 15:30 ...
4:3
 
Kein Wunder also, dass Tsitsipas hier mit dem nächsten Servicewinner zum 4:3 vorlegen und damit zum ersten Mal in Führung gehen kann.Und schon muss Thiem hier doch wieder kämpfen - typisch erster Satz eben.
3:3
 
Mit der nächsten richtig guten Vorhand Inside-Out aus dem Halbfeld verhindert Tsitsipas bei 30:30 die nächste Breakchance. Der Vorwärtsgang tut dem Griechen sichtlich gut ...
3:3
 
Eine halbe Stunde lang hat Dominic Thiem die Sache hier im Griff, dann bringt er sich mit einem Doppelfehler selbst aus der Fassung und verspielt sein Break Vorsprung relativ leichtfertig - das klingt nach mehr Arbeit als erhofft für den Mann aus Lichtenwörth.
3:3
 
Thiem will die Chance mit einem eigenen Stopp kontern, aber Tsitsipas erläuft diesen und lässt sich dann auch nicht passieren - Re-Break für den Griechen, 3:3 und alles wieder in der Reihe!
2:3
 
Seine Spielbälle zwei und drei kann Thiem dann auch nicht nutzen, weil Tsitsipas mittlerweile richtig gute Gegenwehr leistet. Und nicht nur das: Mit einem perfekten Stopp erspielt sich der Grieche sogar einen Breakball!
2:3
 
Thiem verschenkt dann per Doppelfehler auch noch den Punkt zum 30:30, aber ein gewaltiger Smash des Wieners aus dem Halbfeld sorgt dann doch für einen Spielball. Den Tsitsipas aber mit einer eigenen mächtigen Vorhand abwehren kann ... Einstand!
2:3
 
Umpire Forcadell muss nun schon zum dritten Mal von seinem Stuhl steigen und einen Ballabdruck von Tsitsipas überprüfen - zum dritten Mal war besagter Ball tatsächlich im Aus gelandet. 30:15 Thiem.
2:3
 
Tsitsipas hat seine anfängliche Nervosität abgelegt und spielt hier richtig gut mit. Wäre da nicht das Break Rückstand, wäre dies für den Mann aus Athen ein richtig netter Start in den Tennistag ...
2:3
 
Sehr unkompliziert, wie Tsitsipas das kontert: Zwei Servicewinner und ein Ass sorgen für zwei Spielbälle - und von denen nutzt der Grieche auch gleich den ersten mit einem weiteren gewaltigen Aufschlag zum 2:3.
1:3
 
Dieses mal nutzt Thiem dann zwar erst den zweiten Spielball, aber unter dem Strich ist das natürlich vollkommen egal - 3:1 und weiterhin Break vor für den Wiener.
1:2
 
Thiem scheint seinen Rhythmus auf jeden Fall gefunden zu haben. Wieder geht es schnell zum 30:0, dann folgt ein leichter Fehler - bevor dann doch auf 40:15 gestellt wird.
1:2
 
Seinen folgenden zweiten Spielball kann Tsitsipas dann aber mit einer schönen Vorhand Inside-In nutzen - nur noch 1:2 aus der Sicht des 19-Jährigen.
0:2
 
Mit einem Servicewinner stellt Tsitsipas diesmal aber auf Einstand, um anschließend mit der durchgezogenen Rückhand cross zum Vorteil und Spielball vorzulegen. Aber auch der Grieche kann seine erste Chance zum Spielgewinn nicht nutzen - Einstand, die zweite.
0:2
 
Mit einem gefühlvollen Halbvolleystopp kann der Grieche dann zwar auch noch zum 30:30 ausgleichen, aber Thiem schaltet sofort wieder einen Gang hoch und erspielt sich die nächste Breakchance. 30:40!
0:2
 
Die Mär vom Spätstarter scheint Thiem heute ad acta legen zu wollen. Mit richtig viel Power und der Vorhandpeitsche geht es zum 0:30 ... was Tsitsipas aber immerhin mit seinem ersten Ass kontern kann. 15:30!
0:2
 
Tsitsipas hingegen ist schon bei satten sieben (!) unnötigen Fehlern angekommen. Kein Wunder also, dass Thiem am Netz gleich wieder zum 0:15 vorlegen kann ...
0:2
 
... woraufhin Thiem den Spielgewinn dann auch mit einem Stopp eintüten kann. Break bestätigt, 2:0 - es läuft beim Wiener!
0:1
 
Kaum sitzt der erste Aufschlag aber mal nicht, hat auch Thiem es nicht mehr ganz so einfach. Aber ein Rahmenball von Tsitsipas bringt dem Wiener dann doch das 40:15 ...
0:1
 
Mühelos bleibt das Stichwort: Thiem kann bei eigenem Aufschlag umgehend auf 30:0 stellen.
0:1
 
Perfekter Auftakt für Thiem: Mit dem langen Topspinreturn mit der Vorhand holt er sich das Break ohne Mühe und stellt auf 1:0.
0:0
 
Bei 30:30 wird die Luft für Tsitsipas dann schon ein bisschen dünner. Vor allem, weil Thiem ihn gleich noch zum Fehler mit der Rüchhand zwingt und so auf 30:40 und Breakball stellt!
0:0
 
Tsitsipas nimmt gleich im ersten Ballwechsel eine Challenge, hat damit aber Unrecht. Thiems anschließende Rahmenvorhand sorgt dann aber für ein friedliches 15:15.
0:0
 
Genug erzählt, los geht's - Dominic Thiem returniert als Erster.
Chair Umpire
 
Schiedsrichter der Partie wird hier gleich der Spanier Nacho Forcadell sein, der auf der Tour zur jüngeren Generation der Umpires gehört.
Prozedere
 
Sooooo! Unsere beiden Hauptdarsteller haben den Court soeben betreten, werden gleich für das Erinnerungsfoto posieren und sich dann noch fünf Minuten lang einspielen - und dann kann's auch schon losgehen.
Geld und Rekorde
 
Und damit können wir dann auch noch einen Satz zum Turnier an sich loswerden. Wie oben angesprochen sind die Barcelona Open das traditionsreichste Sandplatzturnier Spaniens, in diesem Jahr werden im Real Club de Tennis Barcelona 2,51 Millionen Euro an Preisgeldern verteilt und der Rekordsieger ist natürlich auch ein Spanier - Rafael Nadal hat hier bereits zehn Titel gewonnen und würde diesen (genau wie in Monte-Carlo) 2018 gern seinen elften hinzufügen.
Head 2 Head
 
Was uns dann auch schon zum direkten Vergleich bringt. Und der sieht für Tsitsipas weniger freundlich aus: Zwei Matches haben Thiem und der Grieche schon ausgespielt, wobei der Österreicher jeweils (auf Hardcourt) die Oberhand behielt (zuletzt vor sechsWochen in Indian Wells).
Turnierverlauf
 
Hier in Barcelona hat Tsitsipas übrigens einen wahrlich erstaunlichen Weg durch das Turnier gefunden: Nach seinem Auftaktsieg gegen den französischen Qualifikanten Moutet in Runde eins konnte er mit Diego Schwartzman (ARG/7) und Lokalmatador Albert Ramos-Vinolas (ESP/10) gleich zwei gesetzte Spieler nach Hause schicken - auf deren bestem Belag.
Tsitsipas
 
Nachdem Tsitsipas in seiner Jugend in Athen mit dem Tennisspielen begann, trainiert er seit einigen Jahren immer wieder in der Akademie von Patrick Mouratoglou - und verdankt dem auch seinen kometenhaften Aufstieg: ''Patrick hat mir die Augen geöffnet, wie man spielen muss. Ich habe so viele neue Sachen gelernt, und das hat meinem Selbstvertrauen enorm geholfen.'' Und natürlich taten die ersten Siege auf der Tour in 2017 selbiges - unter anderem erreichte Tsitsipas in Antwerpen sogar sein allererstes Halbfinale und ließ dem dann die Viertelfinales von Dubau und Doha folgen.
NextGen Tsitsipas
 
Etwas mehr als Startschwierigkeiten möchte Thiem heute Stefanos Tsitsipas machen. Der 19-jährige Grieche hat 2018 den Stempel eines ATP NextGen Stars aufgedrückt bekommen (wie im Vorjahr unter anderem Alex Zverev und Hyeon Chung/KOR), steht in der weltrangliste so gut wie noch nie da und liebt das Spiel auf Sand - oder wie er es eben selber ausdrückt: ''Ich bin am selbstbewusstesten, wenn ich auf dem Schmutz stehe.''
Turnierverlauf
 
Bisher sieht es mit dem Run auch richtig gut aus, wenngleich Thiem in seinen beiden Matches jeweils leichte Startschwierigkeiten hatte. Unter dem Strich gab er aber weder gegen Jaume Munar (ESP) noch gegen Jozef Kovalik (SVK) einen Satzverlust - allerdings musste Thiem in beiden Partien im ersten Satz in den Tiebreak.
Thiem in Barcelona
 
Zufrieden war Thiem (''Ich brauche jetzt noch ein paar gute und intensive Trainingstage, dann wird das schon. Ich war von Anfang an schmerzfrei. Die Rückkehr ist gut gelungen.'') mit dem Ergebnis im Fürstentum unter dem Strich aber schon. Und jetzt würde der Wiener natürlich gern angreifen. Oder sagen wir lieber: Muss angreifen. Denn die Punkte vom Finaleinzug aus dem Vorjahr (Niederlage gegen Nadal nach Sieg gegen die Nummer eins, Andy Murray) wollen natürlich verteidigt werden - ein langer Run ist also Pflicht, will Thiem (hier an drei gesetzt) in der Weltrangliste den Anschluss an die Top6 halten.
Klatsche von Nadal
 
Den Start in die Sandplatzsaison gestaltete Thiem auf jeden Fall schon mal erfolgreicher als im Vorjahr: In Monte-Carlo erreichte der Wiener das Viertelfinale (2016: Achtelfinale) - verlor dann aber absolut chancenlos gegen Rafael Nadal (0:6, 2:6) und suchte die Fehler hinterher auch ausschließlich bei sich selber: ''Er hat sehr gut gespielt heute muss man sagen, aber im Endeffekt war es von mir wirklich eine sehr lauwarme Leistung in allen Belangen.''
Thiem 2017
 
Den Start in die Sandplatzsaison gestaltete Thiem auf jeden Fall schon mal erfolgreicher als im Vorjahr: In Monte-Carlo erreichte der Wiener das Viertelfinale (2016: Achtelfinale) - verlor dann aber absolut chancenlos gegen Rafael Nadal (0:6, 2:6) und suchte die Fehler hinterher auch ausschließlich bei sich selber: ''Er hat sehr gut gespielt heute muss man sagen, aber im Endeffekt war es von mir wirklich eine sehr lauwarme Leistung in allen Belangen.''
Geliebte Asche
 
Und auch die ausgedehnte Vorbereitung auf das Spiel auf der roten Asche hat Thiem genossen, wie er gegenüber der Zeitung ''Der Standard'' erklärte: ''Ich habe in Wien und jetzt auch hier sehr gut trainiert. Ich würde sagen, dass der Fuß auf 98 Prozent ist, also fast super. Wenn ich gut spiele, kann es wieder eine große Sandplatzsaison werden.''
Thiem 2018
 
Einigen wenig überzeugenden Auftritten in Südamerika (Rio, Acapulco) ließ Thiem vor einem Monat die verletzungsbedingte Aufgabe in Indian Wells und eine sich daran anschließende dreiwöchige Verletzungspause folgen - die dem Wiener nach eigenem Bekunden aber gut getan hat: ''Die Verletzung hat am Anfang sehr geschmerzt. Aber weil sie letztlich doch nicht so schwer war, war da auch Zeit zum Genießen. Ich hatte Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit ist. Ich habe also keine schlechte Zeit hinter mir.''
Thiem
 
Dazu bedarf es neben gutem Tennis aber vor allem einer überragenden Fitness. Und da trifft es sich natürlich glänzend, dass Dominic Thiem seine Verletzungen und Wehwehchen, die ihn monatelang gebremst haben, überwunden zu haben scheint - aber beginnen wir von vorn.
Der Kronprinz
 
Denn der Österreicher ist seit der Vorsaison sozusagen der Kronprinz in Sachen Sandplatztennis. Wobei auch er weiß, dass ein Nadal noch in einer anderen Kategorie spielt. ''Wir hatten im letzten Jahr eine tolle Rivalität'', so Thiem nach seinem Erfolg gegen Novak Djokovic in Monte-Carlo. ''Vier Matches in sechs Wochen, immer tief im Turnier. Es war unglaublich. Aber sein wir ehrlich: Er macht das schon seit zehn oder elf Jahren. Ich würde erst mal gern noch so eine Saison wie 2017 spielen.''
Nadal, Thiem und Co.
 
Die Barcelona Open sind nämlich schon seit 1953 fester Bestandteil des Sandplatzswings der ATP und gehören damit zu den ältesten Veranstaltungen. Und auch, wenn es ''nur'' ein Turnier der 500er-Kategorie ist, haben sich auch in diesem Jahr wieder diverse Weltstars angekündigt. Allen voran Sandplatzkönig Rafa Nadal und der zum ersten Mal seit zwölf Jahren an den Start gehenden ehemalige Weltranglistenerste Novak Djokovic (bereits ausgeschieden), dazu mit Grigor Dimitrov der amtierende Weltmeister und mit Pablo Carreno und Roberto Bautista zwei vielversprechende Lokalmatadoren - und da darf dann natürlich auch Dominic Thiem nicht fehlen.
Barcelona
 
Die katalanische Hauptstadt Barcelona hat vielerlei Attraktionen im Angebot. Den Boulevard La Rambla, diverse architektonische Kunstwerke von Antoni Gaudi wie zum Beispiel die Sagrada Familia oder den Park Güell oder für den etwas entspannteren Besucher den Strand. Dazu dreht sich natürlich viel um Fußball - aber für eine Woche im Jahr geht es statt um einen großen ledernen um einen kleinen gelben Ball aus Filz.
Bienvenido
 
Herzlich willkommen beim ATP-Turnier von Barcelona zur Viertelfinalpartie zwischen Stefanos Tsitsipas und Dominic Thiem.
Ticker-Kommentator: Oliver Stein
Weltrangliste
Spielerprofile
S. Tsitsipas
Ranking:
27
Geburtsd.:
12.08.1998
Größe:
1.93
Gewicht:
85
Bilanz:
45-28
Preisgeld:
USD 1.476.245
D. Thiem
Ranking:
8
Geburtsd.:
03.09.1993
Größe:
1.85
Gewicht:
79
Bilanz:
52-20
Preisgeld:
USD 13.726.144