Vor dem Pokalspiel gegen Saarbrücken und dem Auftakt der neuen Saison sind bei Schalke 04 noch einige Fragen ungeklärt. Wer kann denn überhaupt gegen Saarbrücken spielen? Wer wird die neue Nummer eins? Und vor allem, was wird aus Klaas-Jan Huntelaar?
Obwohl, drei Fragezeichen reichen beim FC Schalke 04 derzeit eigentlich gar nicht aus. Schon die personellen Sorgen vor dem Erstrundenspiel im DFB Pokal gegen den 1. FC Saarbrücken übersteigen die Zahl drei gleich erheblich. Ralf Fährmann leidet immer noch unter den Folgen seines Kreuzbandrisses.
Außer dem Keeper fallen aber noch weitere fünf Spieler definitiv aus. Jermaine Jones und Klaas-Jan Huntelaar sind gesperrt, Christoph Moritz, Chinedu Obasi und Christoph Metzelder verletzt. Zudem sind die angeschlagenen Jefferson Farfán und José Manuel Jurado zumindest fraglich. Keine einfache Situation für Trainer Huub Stevens.
Wer wird Schalkes neue Nummer eins?
Fraglich ist auch, wer in der neuen Saison als Nummer eins das Tor des FC Schalke hüten wird. Fährmann trainiert zwar wieder mit, ist aber noch nicht bei 100 Prozent und wird zunächst bei der U23 zum Einsatz kommen. Blieben noch Lars Unnerstall und Routinier Timo Hildebrand, die sich für das Pokalspiel gegen Saarbrücken und den Bundesligastart in Hannover Hoffnungen machen dürfen.
Allerdings bedeutet ein Einsatz im Pokal noch lange keine Vorentscheidung. "Wer in Saarbrücken im Tor steht, muss nicht zwangsläufig auch am ersten Spieltag im Kasten stehen", erklärte Huub Stevens. Während der Trainer noch zögert, steht die neue Nummer eins für einen Großteil der Schalke-Fans offenbar bereits fest: Hildebrand. Der habe bei einer repräsentativen Facebook-Umfrage des Schalker Hauptsponsors Gazprom über die Wunschstartelf der Fans 300 Stimmen mehr als Unnerstall bekommen, berichtet rp-online.de.
Verlängert Huntelaar auf Schalke?
Im Angriff sprachen sich die Anhänger demnach für Klaas-Jan Huntelaar als einzige Spitze aus. Huntelaar ist gleichzeitig der dritte offene Themenkomplex bei den Königsblauen. Der Vertrag des niederländischen Torjägers läuft am Saisonende aus. Schalke würde gerne jetzt schon verlängern, ein unterschriftsreifer Vertrag inklusive Ausstiegsklausel soll laut kicker auch bereits ausgearbeitet sein. Huntelaar zögert allerdings noch, seinen Namen unter das Papier zu setzen.
Möglicherweise aufgrund eines Scherzes von Sportvorstand Horst Heldt, dessen ebenfalls 2013 auslaufender Vertrag demnächst in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis umgewandelt werden soll. "Ich habe Klaas-Jan Huntelaar meinen Vertrag vorgelegt und ich nehme seinen. Da hat er aber doof geguckt", berichtete Heldt laut dpa über noch ein dickes Fragezeichen bei Schalke 04.



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