Laut der spanischen Presse möchte Mesut Özil zukünftig nicht mehr unter seinem aktuellen Trainer bei Real Madrid, Jose Mourinho, arbeiten. Dieser wiederum soll seinen Spielmacher auf eine interne Abschlussliste gesetzt haben. Einer von beiden soll zum Saisonende Real verlassen.
Mourinho setzte Özil auf eine Abschussliste
Nach einem Bericht des Investigativportals El Confidencial habe Özil sich dazu entschlossen, kommende Saison keinesfalls im selben Verein wie Mourinho arbeiten zu wollen. Zwar fühle er sich bei Real weiterhin wohl, aber nicht in der Gegenwart des Portugiesen.
Der 49-Jährige hingegen soll laut dem Renommierblatt El Pais den deutschen Nationalspieler auf eine interne Abschussliste gesetzt haben, die er Klubchef Florentino Perez im Oktober präsentierte. Der möchte Özil aber nicht so einfach ohne Weiteres abgeben.
Ärger über Özils Lebenswandel
Mourinho ärgert an dem 24-Jährigen, dass er sich zu viele Pausen nimmt, um für seine häufig spielentscheidenden Genialitäten frisch zu bleiben. Zudem soll er sich am Lebenswandel Özils stören.
Der deutsche Nationalspieler dagegen sieht seine Qualitäten nicht genug wertgeschätzt. So hat er zum Beispiel keine Sonderrechte wie Cristiano Ronaldo. Sich immer hinter dem Weltstar anstellen zu müssen, sieht er als Hindernis für seine Entwicklung an.
Derzeit geht die Tendenz dahin, dass Mourinho die spanische Landeshauptstadt zum Saisonende verlässt. Derartige Gerüchte halten sich hartnäckig und werden vom Portugiesen zusätzlich ständig befeuert.
Sascha Schuler
